Das Klassenfoto von 1921
Die Vorgeschichte des Fotos bis zum Hieber-Film
Nachdem die Dame, mit welcher jenes zweiteilige Gespräch im Herbst 2007 geführt wurde, im April 2008 verstarb, fand sich im später gesichteten Nachlass ein Klassenfoto vom September 1921, auf dem die Tochter der Verstorbenen im Herbst 2008 ihre Mutter eindeutig identifizierte.
Sie war auf dem Foto, über dessen Existenz sie darüber hinaus schon im November 2007 berichtete, mit einem Kreuz markiert (wegretuschiert aus Gründen der Wahrung der Privatsphäre) und nach eigenen Angaben (siehe Interview) in den ersten beiden Schuljahren bis zu ihrem Wegzug aus Waidhofen gemeinsam mit Cäzilia Gabriel in eine Klasse gegangen. Es lag also sehr nahe, dass sich Cäzilia mit auf diesem Foto befindet.
Kurt Hieber verfolgte im Hinterkaifeck-Forum im Zuge seiner Vorbereitungen für seine 2009'er Doku die monatelangen Diskussionen um das Klassenfoto und die Bemühungen, Cäcilia Gabriel zu identifizieren, so sie sich denn auf dem Bild befindet. Dass dieses Schulfoto authentisch ist, daran gab es unter den Hobbyermittlern keinen Zweifel.
So entschloss sich Hieber im März 2009, das Klassenfoto für die Dokumentation zu verwenden. Darüber hinaus versuchte die Diskussionsrunde noch 2008 mittels einer Morphologiesoftware, einzelne in Frage kommende Kinder auf dem Klassenfoto mit dem Foto von Karl Gabriel zu vergleichen. Einer dieser Vergleiche brachte ein optisch derart überzeugendes Ergebnis, das man ein Vater/Tochter Verhältnis durchaus in Erwägung ziehen kann, wenngleich ein endgültiger Beweis dessen natürlich ohne Zeitzeugen oder zusätzliche Fotos nicht erbracht werden kann.
Auch dieses Morphingbild wurde in der Dokumentation gezeigt, wenn auch im Schnitt des Filmes der wichtige Aspekt leider nicht berücksichtigt wurde, dass es sich nach Meinung der Hobbyermittler zwar zu diesem Zeitpunkt um ein "recht überzeugendes Ergebnis", nicht aber um eine endgültige Identifizierung von Cäzilia Gabriel handeln kann und die Arbeiten an der Verifizierung auch weiterhin andauern.
Die andauernden Ermittlungen seit der Filmpremiere 2009
Natürlich sind mit dem Erscheinen des Fotos in der Dokumentation die Nachforschungen bezüglich dieses Fotos nicht beendet worden.
Dass es sich bei dem Foto tatsächlich um das Klassenfoto aus Waidhofen handelt, wurde seit der Ausstrahlung der Doku durch derzeit fünf von einander getrennte Identifizierungen von Nachfahren dreier auf dem Bild befindlicher Kinder bestätigt. Cäzilia Gabriel's sichere Identifizierung hingegen ist nach wie vor nicht bestätigt.
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Die historischen Akten

Dank der Hilfe vieler User aus dem Forum von hinterkaifeck.net sind nun wesentliche Teile der in Augsburg und München eingelagerten Akten über den Mordfall erstmals zugänglich und können hier online eingesehen werden.
Der "FFB-Bericht"

Der im Jahr 2007 an der Fachhochschule für Verwaltung und Recht in Fürstenfeldbruck bei München erstellte Bericht über den Mordfall Hinterkaifeck ist hier erstmals öffentlich zugänglich.
Sterbebildchen
Das im Kirchlein Sankt Vitus in einem alten Kirchenbuch gefundene Bildchen der Hinterkaifecker Opfer gibt auch heute noch Rätsel auf.

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