Gästebuchbereich

Gästebucheintrag von _Andy am 27.12.2015; 20:38:55 Uhr

Polizeischüler

Auch die Polizeischüler die den Fall nachträglich mit heutigen Methoden untersuchten gehen von einer Beziehungstat aus. Aus Rücksicht auf die Nachkommen nennen sie aber den Namen des "ermittelten" Täters nicht. Das schließt schon mal einen fremden Täter aus! Meiner Meinung nach nimmt man hier Rücksicht auf die Nachfahren des Herrn Schlittenbauer. Auch in früheren Kommentaren habe ich Punkt für Punkt dargelegt warum für mich nur Herr Schlittenbauer der Mörder von Hinterkaifeck sein kann! Allein das er bei einer späteren Vernehmung gesagt haben soll "Das der Herr da schon seine Hand am rechten Fleck hatte" zeigt angesichts des Todes zweier unschuldiger Kinder welchen Charakter Herr Schlittenbauer hatte. Weiter: Woher hatte er den Schlüssel für die Scheune? Warum stolperte er nicht über die Leichen obwohl er voran ging?? Für mich erdrückende Indizien!!!



Gästebucheintrag von _mounir am 03.12.2015; 14:56:32 Uhr

Hinterkaifeck

Ich habe eine Sendung über diesen Fall gesehen . Alles was ich sagen kann ist:
Der Typ , der so agiert hat , ist ein straker Mann , ein Brutaler , ohne Gewissen : ein Profikiller der nach einm Auftrag agiert hat .

Die Frage , die durch diese Deduktion rauskommt ist : Es gibt ein Mordauftraggeber . Wer könnte der oder die sein ?




Gästebucheintrag von _susanne am 15.10.2015; 01:29:01 Uhr

Hinterkaifeck

Das Thema interessiert mich schon seit 1997. Ich habe damals den Ort aufgesucht nach den Angaben von Leuschner. Bin
ganz allein den Weg zum Gedenkkreuz gegangen. Die Gegend ist schon sehr einsam, damals sah ich keinen Menschen
An einem Haus sah ich auf einer Klingel den Namen Schlittenbauer . Er hatte einen guten Blick zum Einödhof. Er ist für mich der Täter. Das Motiv ist klar er ist von Viktoria reingelegt worden. Er hat sie wahrscheinlich gemocht aber sie brauchte einen Vater für ihr Kind, damit der eigene Vater nicht wieder ins Zuchthaus musste. So gesehen ist auch Schlittenbauer ein Opfer. Die ganze Wut entlädt sich damit auch auf das Kind den ein Augenzeuge konnte dies noch nicht sein. Allerdings spricht einiges gegen ihn. Er hätte tagelang auf den Hof verbringen müssen und dies hätte bei seiner Familie und den Nachbarn auffallen müssen.
1. Hatte er zu Hause auch einen Hof zu versorgen
2. Hätten ihn Nachbarn sehen
müssen, auf dem Weg nach Hinterkaifeck. Vom Ort aus ist der Hof leicht einzusehen.
3. Warum hält er sich tagelang auf den Hof auf, wenn
es ein nicht geplanter Mord sondern eine Amoklauf gewesen sein soll.
Will er die Leute psychologisch fertig machen .
Dies pass nicht zu seinem Intellekt. Ich bin erstaunt wie viele Menschen sich für den Fall interessieren 1997 fand man noch gar nichts im Internet. Ich bin ungeduldig ich möchte den Fall wirklich geklärt wissen
Eine Exhumierung würde vieles klären





Gästebucheintrag von _Unnamed am 05.08.2015; 13:20:52 Uhr

Das Kleinkind

Zentral in die Tat ist sicher das Kleinkind verwickelt. Warum würde der Täter sonst so brutal sein. Deshalb denke ich, es könnte der "Gefallene" des 1. Weltkrieges sein. Er kennt sich aus, der Hund kennt ihn und zudem hat er eine Emotionale Beziehung zur Familie. Er kommt also heim, und seiht, wie seine Frau ein Kind bekommen hat, das nicht von ihm ist. Da ist vielleicht eine solche Wut entsanden, die dieses Verbrechen möglich machen würde...



Gästebucheintrag von _Caleb A am 04.08.2015; 09:03:59 Uhr

Aus Sicht von Adolf Jakob Köppel

Auf: www.Hinterkaifeck.ch bietet Adolf Jakob Köppel seine Version des Falls an.

Mich würde interessieren, was ihr Leser davon haltet? Es gibt für mich noch ein paar Ungereimtheiten, aber vieles passt auch absolut zusammen und ergibt einfach Sinn.

Mir geht dieser Fall seit Wochen nicht mehr aus dem Kopf. So sehr ich es auch versuche, ich denke darüber nach und beschäftige mich (zumTeil sehr intensiv) damit...





Gästebucheintrag von _kiralowska am 26.06.2015; 13:11:16 Uhr

Aufklärung

Habe heute morgen auf ZDFinfo zum ersten Mal von dieser widerlichen Tat gehört bzw. eine Doku gesehen. Mir stellt sich die Frage, warum so schlampig ermittelt wurde, riecht ein bißchen nach Verschwörung. In den USA und auch in Großbritannien gibt es ähnliche Fälle und sind auch schon fast 100 Jahre her, die sind alle aufgeklärt worden... und hier soll das nicht möglich sein..... daß es nicht aufgeklärt werden soll wird immer wahrscheinlicher....



Gästebucheintrag von _Ebrium am 19.05.2015; 17:08:19 Uhr

Der Fall Hinterkaifeck

Also ich wed den gedanken nicht los das es eventuell doch der Mann war der angeblich in den ersten Kriegstagen gefallen sein soll, ich glaub das das es möglich ist gerade auch zu dieser zeit das es doch recht einfach ist die zweiteilige Metallmarke ( Hundemarke ) auszutauschen. Für mich währe auch ehmalige Knechte sehr verdächtig von denen wurde niemand verhört.



Gästebucheintrag von _Therése am 19.05.2015; 12:18:40 Uhr

versteh ich nicht

Eines versteh ich nicht- im Zeitalter der DNA hätte doch durchaus mal eine exomierung stattfinden können...vielleicht hätte man irgendwo noch DNA vom kind und der Familie gefunden werden können? Vielleicht hätte man ja heraus bekommen, ob der kleine Josef tatsächlich vom Bauern war.hätte ja ein Mordgrund sein können, wenn einer denkt er sei der Vater und tatsächlich war es vom bauern



Gästebucheintrag von _Jan am 04.05.2015; 12:31:09 Uhr

Mordfall

Es ist schon ein merkwürdiger Zufall, dass in Amerika einen ähnlichen Fall stattgefunden hat, nämlich in Villisca, Iowa. Dort wurde in 1915 auch eine ganze Familie mit einer Axe ermordet, auch hier wurden die Leichen aber auch Fenster und Spiegel abgedeckt und fanden sich Essensresten auf dem Tisch... Aber ich glaube, von diesem Fall gibt es nicht so viele Einzelheiten wie bei HK.




Gästebucheintrag von _Louise, die Niederlande am 01.05.2015; 08:53:53 Uhr

Täter

HK ist wirklich eine schaurige Geschichte!!! Meiner Ansicht nach kommt eigentlich nur LS im Betracht als eventueller Mörder, er hatte ein Motiv. Ausserdem wurden die Leichen nach dem Mord abgedeckt, was auf eine emotionelle Beziehung deuten würde.
Es würde mich interessieren, wie weit der Wohnung von LS entfernt war von HK? Ist dass irgendwie bekannt? Ich kann es nirgendwo entdecken. Falls es kurz in der Nähe war, brauchte er ja nicht Stundenlang oder gar Tagelang ohne unterbrechen auf HK zu bleiben! Da wäre es wohl auch die Familie nicht aufgefallen, dass er ein paar Stunden fort war..
Jemand nannte der Pfarrer als Verdächtigte, kann ich aber nicht glauben, weil ich mir nicht vorstellen kann, dass ein Pfarrer so gut mit der Reuthaue umgehen kann..scheint mir eher unglaubwürdig!! Die Wörter auf dem Sterbebildchen, DASS könnte er allerdings sehr wohl dazu geschrieben haben...




Gästebucheintrag von _Sofie, die Niederlande am 28.04.2015; 18:24:17 Uhr

Kinder

Die Geschichte ist wirklich so entsetzlich gruselig!! Es ist schon so lange her passiert, trotzdem ist es die Grausamkeit der Tat, weshalb diesen Mord nicht vergessen wird. Vor allem die beiden Kinder tun mir so schrecklich Leid, die kleine Cilli und ihr Bruder Josef. Sie konnten doch nichts für etwas, dass ihre Eltern oder Grosseltern getan haben!
Auch die Sache mit dem Sterbebildchen fasziniert mir, leider werden wir wohl nie mehr wissen, wer es im Kirchenbuch gelegt hat... Ich hoffe, dass es mal ein Wunder gibt und die Sache wird doch noch gelöst.



Gästebucheintrag von _MaBe am 22.02.2015; 22:31:42 Uhr

schlittenbauer

Ich weiß nicht warum, aber etwas in mir sagt, dass es LS nicht war... Es wurde etwas oder jemand "übersehen". Ich komme nur nicht dahinter, was oder wer...
LS hätte auf dem Sterbebett die Wahrheit sagen können, zumal er wohl darunter litt, dass seine Kinder darunter leiden mussten mit dem Verdacht.



Gästebucheintrag von _Summerwind am 19.02.2015; 19:56:46 Uhr

Richtigstellung

@fliesenprofi

Es stimmt zwar dass der Lorenz Schlittenbauer verwitwet war,
und wohl auch eine kurze Affäre mit Viktoria Gabriel hatte,
aber zum Zeitpunkt der Morde war er schon längst wieder verheiratet mit Anna Schlittenbauer, geb. Dick. Die beiden hatten kurz vor der Tat ihre erste gemeinsame Tochter beerdigt. Es wäre also sehr wohl aufgefallen, wenn er längere Zeit nicht zuhause gewesen wäre.





Gästebucheintrag von _Oachei am 13.02.2015; 19:33:34 Uhr

Schlittenbauer

Ich denke dass der nette Nachbar Schlittenbauer , der mit viktoria ein Verhältnis hatte, unter seiner netten Fassade ein Geisteskranker Psychopat war. Denn Wer konnte so einfach in den Hof hineingehen und wer hätte denn ein größeres Motiv dazu



Gästebucheintrag von _Roswitha am 29.01.2015; 15:52:51 Uhr

bezüglich Motiv

Ich wollte noch etwas auf den Beitrag bezüglich des Motiven antworten.
In meinen Augen hatte Schlittenbauer natürlich ein Motiv. Er hatte ein Verhältnis mit Viktoria, durfte sie aber nicht heiraten. Dann gab es den Josef, bei dem er erst die Vaterschaft anerkannte, aber dann zurückzog. Sehr gut möglich, dass er der Überzeugung war, dass Josef aus Inzucht entstand. Dann kam noch dazu, dass Viktoria von ihm Unterhalt einfoderte. Das war ihm vermutlich dann zuviel. Evtl. für ein Kind zahlen zu müssen, dass seiner Meinung nach nicht von ihm ist und vermutlich aus einer Blutschande entstanden ist, wie er evtl. dachte. Er wollte vielleicht Viktoria zum Einlenken bewegen, aber sie gab nicht nach und dann würgt er erstmal.
Wie ich bereits schrieb, denke ich, dass der Mörder auch gezielt den kleinen Josef mit beseitigen wollte, was man daran sieht, wie brutal auch er erschlagen wurde. Normal gäbe es doch keinen Grund, ein Kind zu töten, welches man nicht als Zeuge nehmen könnte.
Um nochmal zurück zu Schlittenbauer zu kommen, was wäre denn passiert, wenn der kleine Josef am Leben geblieben wäre? Ich denke mal, wenn er als vermeintlicher Vater angesehen wurd, hätte er sich um ihn kümmern müssen. Um ein Kind, was vermutlich seiner Meinung nach nicht von ihm ist.
Er hatte daher Motiv genug für die Tat.
Durch seine Aussage zu den Morden, dass der Herr wohl da sein Herz am rechten Fleck hatte, sieht man einerseits wie er der Familie gesonnen war, andererseits könnte man es wirklich so deuten, dass er innerlich für sich nach einer Rechtfertigung für die Tat sucht.



Gästebucheintrag von _Andy am 25.01.2015; 17:27:57 Uhr

Schlittenbauer

Über die Fakten die Josef Schlittenbauer zum Hauptverdächtigen machen wurde hier schon ausführlich berichtet (woher hatte er den Schlüssel, warum stolpert ER nicht über die Leichen ect.)
Was für mich ein weiteres starkes Indiz ist: Wenn man sich mit Literatur über Mörder bzw. Serienmördern befasst wird davon berichtet das diese gerne im Nachhinein ihtre Tat legitimieren. Dazu passt das Schlittenbauer noch Jahre nach der Tat die Aussage machte das "der Herr da schon seine Hand am rechten Fleck hatte". Wie kann man vor dem Hintergrund das auch unschuldige Kinder bestialisch erschlagen wurden eine solche Aussage machen? Ich glaube das zeigt auch heute noch sehr deutlich was für ein Mensch dieser Herr Schlittenbauer war!!!



Gästebucheintrag von _Mounir am 25.01.2015; 13:58:42 Uhr

Mordfall Hinterkaifeck

Es müssen Leute mit Macht und ohne Furcht , die solche Taten begangen haben .
Alle Zeichen deuten hin , dass eine solche Massaker von Menschen begangen sind, die etwas gegen diese Familie haben .

Ein Profikiller , engagiert aus hochinstanzen .




Gästebucheintrag von _Überleger am 15.01.2015; 16:45:45 Uhr

Motiv

Es wurde von Anfang an nicht nach einem Motiv für die Tat gefragt und auch heute hat sich daran offensichtlich nichts geändert.
Es gibt eine Familie, die das stärkste Motiv hatte, aber zu Anfang nicht einmal vernommen wurde. Erst etwa 1937 kamen zwei davon in U-Haft, nach 15 Jahren. Natürlich braucht man da nicht mehr nach einem Alibi zu fragen, denn welcher Zeuge weiß nach dieser Zeit noch, was er an dem Tag gemacht hat?
Dann wird von allen offenbar übersehen, dass die erste Anzeige wegen "Blutschande" 1914/15 erging, also zu einem Zeitpunkt, als die sog. Ehe bereits gescheitert war. Vermutlich wollte man das eingebrachte Heiratsgut zurück. Gruber u. Viktoria sagten aus, es wäre nur zw. 1907 - 1910 zu GV gekommen, um einer höheren Strafe zu entgehen und Cäcilia als eheliches Kind ausgeben zu können.

Die Familie führte einige Prozesse gegen Gruber/Gabriel. Der Krieg war vorbei, Inflation begann und es sollte offenbar gebaut werden. Der An/Umbau hätte der Familie nichts gebracht, aber das Geld wäre weg gewesen. Es war also höchste Zeit, endlich zu handeln und genau das taten sie. Es mussten alle sterben. Sie nahmen das Papiergeld, das rapide an Wert verlor und verschwanden noch in der selben Nacht, Tiere wurden nicht gefüttert.
Das Geld, das sie nicht mitgenommen hatten, sollte ja eigentlich sowieso an sie fallen, als Alleinerben. Das es anders kam, konnten sie nicht wissen.

Dann noch ganz kurz zu Schlittenbauer, über den solche unsinnigen Märchen gesponnen wurden, die meisten vom "viel und gern Trinker" Siegl. Weshalb hätte er sich die Finger schmutzig machen sollen? Mehr muss man dazu nicht fragen. Er hatte keinen Grund, außerdem, ist der Ruf erst ruiniert, lebt es sich ganz ungeniert. Wer bei ihm ein Motiv sieht, ist ein mindestens so guter Spürhund, wie die damaligen Super-Polizisten.

Noch schnell zur fremde Raubmörder-Theorie: Die hätten den Kleinen nicht erschlagen müssen, der hätte sie nicht verraten können, da zu klein. Es hätte gereicht, wenn er geschrien hätte, ihn einfach in ein anderes Zimmer zu schieben. Zudem hätten sie wahrscheinlich alles mitgenommen, was irgendwie verwertbar war.



Gästebucheintrag von _Roswitha am 07.01.2015; 15:50:32 Uhr

Schlittenbauer

Ich habe letztens im Fernsehen zum erstenmal von diesem Fall gehört und in dem Bericht gab es eine wirklich gute Beschreibung des Falls und der Situation. Das ganze ist schon gruselig, aber sehr interesant, dass ich ein wenig im Internet recherchierte und auch Zeugenaussagen las.
Auch ich habe Schlittenbauer in Verdacht. Warum? Schon bevor die nähere Familiensituation beschrieben wurde (Blutschande), hörte man in dem Bericht die Zeugenaussage desjenigen, der über die Leichen bzw. einen Fuß stolperte. Er wunderte sich, warum Schlittenbauer, der als erstes ging, nicht schon stolperte.
Dann die Geschichte mit dem kleinen Josef. Er erkennt erst die Vaterschaft an, zieht aber zurück.. Ich meine im Bericht wurde erwähnt, dass er sogar dachte, Josef wäre aus der Blutschande entstanden. Dann noch dieses, dass er nicht heiraten durfte und zu guter letzt wurde dann Unterhalt von ihm eingefordert. Anhand dessen, dass das kleine Kind auch umgebracht wurde und diese brutale Art und Weise sagt mir, dass der Mörder Josef beseitigen wollte.
Das andere ist, der Mörder muss sich da ausgekannt haben. Wenn sogar der Hund keinen Lärm machte, denke ich, hat er denjenigen gekannt.
Warum ich weiter Schlittenbauer in Verdacht habe ist auch aufgrund einer Zeugenaussage der beiden anderen, die mit ihm die Leichen fanden. Darin wurde gesagt, dass er doch auf die Gendarmerie warten sollte, er aber die Leichen bewegte. Außerdem soll er angeblich sofort angefangen haben, das Vieh zu versorgen. Ich frage mich, wie jemand, der gerade ein Verbrechen entdeckte auf die Idee kommt, erst das Vieh zu versorgen?
Das mit dem verschwundenen Schlüssel und dass Schlittenbauer den andere die Tür aufsperrte, ist auch seltsam.
Ich glaube, 100%ige Beweise f7r den Mörder wirds nicht mehr geben.
Es wäre nicht auszuschließen, dass die Tat ein Geistlicher begangen hat, der die Blutschande "sühnen" wollte.
Falls ich mich bei dem Zusammentragen der Hinweise irgendwo vertan habe, bitte ich um Berichtigung.



Gästebucheintrag von _Krimifan am 06.01.2015; 13:35:01 Uhr

Gänsehaut

Mich selbst hat der Fall seit Monaten beschäftigt. Habe viel darüber gelesen und gesehen. Mir jagt dieser Mordfall einfach nur einen Schauer über den Rücken....
Gerade weil es in einer Zeit passiert ist, wo noch so viel konservative Ungerechtigkeit und Aberglaube herrschte, und Straftaten oftmals ohne konsequente Verfolgung begangen werden konnten. Ich möchte an der Stelle gar nicht wissen was sich im Mittelalter abgespielt haben muss...

Für mich ist nach den Monaten der Recherche und Anhand aller Indizien und Berichte Lorenz Schlittenbauer der Hauptverdächtige. Gerade die Sache mit dem verschwunden Schlüssel und die Vorgeschichte machen ihn sehr verdächtig. Ich nehme an dass er an jenem Abend abermals das Gespräch mit der Familie gesucht hat und alles außer Kontrolle geraten ist. Wahrscheinlich ausgelöst durch das sture Verhalten von Andreas Gruber, der Viktoria niemals abgeben wollte. Es war kein geplanter Mord, da Schlittenbauer willkürlich eine Waffe gewählt hat und selbst nicht bewaffnet war, als er ankam. Andreas Gruber konnte Schlittenbauer nicht ausstehen und wollte die Hochzeit verhindern. Wer weiß was es noch alles für schmutzige Details und Streits zwischen Schlittenbauer und der Opferfamilie gab. Dies hat sich hochgespielt und ist letztendlich ausgeartet. Schlittenbauer hat im Blutrausch getötet. Die Rolle des Unschuldigen zu spielen verstand er dann perfekt. Doch in den Jahren versprach er sich immer wieder. Vielleicht auch mit Absicht? Es gibt viele Mörder, die auf Gewisse Art und Weise Anerkennung für den Mord suchen, ihn aber nicht zugeben können/wollen. Oder doch aus schlechtem Gewissen? Theorien über Theorien....nicht alles macht Sinn. Denn dazu hätte die Polizei besser ermitteln müssen und vor allem mehr Hinweise sammeln müssen ! Technik ´hin oder her. Für mich war es Unvermögen. Ich bin mir sicher dass das Verbrechen bei sauberer und hartnäckiger Arbeit auch damals hätte aufgeklärt werden können. Und das auch rasch. Eine Beziehungstat ist leichter aufzuklären als ein Raubmord, weil man den Personenkreis eingrenzen kann...

Letztendlich kann auch einfach ein geisteskranker oder betrunkener Fremder gewesen sein, was ich allerdings nicht glaube....Aber alles ist möglich und wir werden es wohl nie erfahren....Man sollte für alle Theorien offen sein...

Übrigens: Eine tolle Website !




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Die historischen Akten

Dank der Hilfe vieler User aus dem Forum von hinterkaifeck.net sind nun wesentliche Teile der in Augsburg und München eingelagerten Akten über den Mordfall erstmals zugänglich und können hier online eingesehen werden.

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Der "FFB-Bericht"

Der im Jahr 2007 an der Fachhochschule für Verwaltung und Recht in Fürstenfeldbruck bei München erstellte Bericht über den Mordfall Hinterkaifeck ist hier erstmals öffentlich zugänglich.

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Sterbebildchen

Das im Kirchlein Sankt Vitus in einem alten Kirchenbuch gefundene Bildchen der Hinterkaifecker Opfer gibt auch heute noch Rätsel auf.

Lesen Sie hier, warum...


Danksagung

Der Dank der Betreiber dieser Seiten richtet sich für ihre inhaltliche Zu- und Mitarbeit an alle "Privatermittler", welche den Mordfall Hinterkaifeck durch ihr privates Engagement und erheblichen Rechercheaufwand nicht in Vergessenheit geraten lassen.

 

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