.

"Hinterkaifeck - Eine düstere Erinnerung" von J.L. Hecker

1951 erschienen im Donaukurier neun Fortsetzungsgeschichten des freien Mitarbeiters Johann Ludwig Hecker (*1910 †2000).

1972 druckte der DK diese Serie nochmals  in überarbeiteter Form, hier allerdings ohne die in der ursprünglichen Fassung enthaltenden Worte von Zeitzeugen wie z.B. Käthe Kreutmeyr (eine Sangesschwester, die mit Victoria im Kirchenchor gesungen hat) oder des Postschaffners Mayr.

Johann Ludwig HeckerAus dem Donaukurier 2007:

"JOSEF LUDWIG HECKER, der als Autor seinen Namen gerne auf Josef Ludwig verkürzte, wurde 1910 im niederbayerischen
Pfarrkirchen geboren. Nachdem er im Jahr 2000 im Alter von 90 Jahren verstorben war, war in einem Nachruf im DONAUKURIER zu lesen: „Bereits nach sechs Monaten kam er mit seinen Eltern nach Eichstätt, wo er seine Jugend erlebte.

Beim Eichstätter Kurier absolvierte er seine journalistische Ausbildung. Nach dem Krieg war er kurze Zeit Kulturredakteur beim DONAUKURIER. Nach eigenem Bekunden entsprach aber die Tätigkeit eines Zeitungsredakteurs nicht seinem Naturell, so nahm er eine Position beim Arbeitsamt an und folgte in der Freizeit seinen schriftstellerischen Neigungen – mit beträchtlichem Erfolg.

Es begann mit Krimis und Eichstätter Jugenderinnerungen. Bekannt wurde Hecker auch über Ingolstadt hinaus, aber als Autor von Heimatromanen im klassischen Stil, viele von ihnen zunächst im DONAUKURIER als Serie abgedruckt, dann als Buch herausgegeben.

Der liebenswerte und bescheidene Schriftsteller, . . . , hatte die Begabung, einfühlsam und mit kompositorischem Geschick Freud und Leid des Alltäglichen, auch in historischen Bezügen, zu schildern.

Davon zeugen unter anderem die Romane „Das Wirtshaus an der Gabel“, „Die schwarze Madonna“, „Gott hat keinen freien Samstag“, „Fußgängerzone“ oder „Der Heuberg schweigt“ sowie „Und der Himmel ist fern“ und „Aus der Jugendzeit“. Aufsehen erregte, als Josef Ludwig Hecker 1951 als erster wieder den ungeklärten Mordfall Hinterkaifeck von 1922 in einer DK-Serie aufgriff.“ 1972 folgte die jetzt zur Wiederveröffentlichung entdeckte erweiterte Fassung."

Dieser Artikel wurde bereits 15291 mal angesehen.



Die historischen Akten

Dank der Hilfe vieler User aus dem Forum von hinterkaifeck.net sind nun wesentliche Teile der in Augsburg und München eingelagerten Akten über den Mordfall erstmals zugänglich und können hier online eingesehen werden.

weiter lesen...


Der "FFB-Bericht"

Der im Jahr 2007 an der Fachhochschule für Verwaltung und Recht in Fürstenfeldbruck bei München erstellte Bericht über den Mordfall Hinterkaifeck ist hier erstmals öffentlich zugänglich.

weiter lesen...


Sterbebildchen

Das im Kirchlein Sankt Vitus in einem alten Kirchenbuch gefundene Bildchen der Hinterkaifecker Opfer gibt auch heute noch Rätsel auf.

Lesen Sie hier, warum...


Danksagung

Der Dank der Betreiber dieser Seiten richtet sich für ihre inhaltliche Zu- und Mitarbeit an alle "Privatermittler", welche den Mordfall Hinterkaifeck durch ihr privates Engagement und erheblichen Rechercheaufwand nicht in Vergessenheit geraten lassen.

 

Hostingpartner

die netztaucher
Am Gutshof 36
Angermünde 16278

Suche

Suche

Login

Login