Das Gästebuch

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Ezel Ezel from Regensburg
23. April 2022 at 21:28
Meine Überlegungen zu diesem Fall bzw. Verdächtigungen bezüglich einer Person werden über eine Mutmaßung nicht hinausgehen. Das Folgende gibt nur meine Meinung wieder und bedarf deshalb keines Beweises.

Ich habe mir viele Theorien angehört und mich im Thema eingelesen. Dabei habe ich mich immer wieder gefragt, wem dieses traurige Schicksal der Familien Gruber-Gabriel einen Nutzen oder eine durch den Täter rechtfertigbare „Gerechtigkeit“ bringen könnte. Zunächst gibt es diesen verschmähten Ortsvorsteher, der sich abwechselnd der Vaterschaft bekennt, um aber wieder diese zurückzuziehen; der Viktoria Gabriel und Andreas Gruber wegen Inzest anzeigt, aber auf Bitte Viktorias alles revidiert. Trotz seines merkwürdigen Verhaltens und seiner Aussagen in den Jahren nach der Tat kommt er für mich als Täter nicht in Frage. Diese Person bat Andreas Gruber seinen Revolver an, nachdem dieser über die Vorkommnisse in Hinterkaifeck (fehlender Schlüssel, Schritte auf dem Dachboden, Einbruchs(versuchs)Spuren am Motorhaus) mit ihm sprach. Was war die Ursache dieser merkwürdigen Begebenheiten? Woher kam plötzlich die Münchener Zeitung, worüber Andreas Gruber auch mit dem Postboten sprach? Und wer war die Person, die das Anwesen vom Waldrand aus beobachtete? Mein Augenmerk liegt hier im Hexenholz. Der/Die Täter kamen meiner Meinung nach aus ebendiesem Wald, um die schrecklicke Tat zu vollbringen, oder aber sie verschwanden nach der Tat in diesem, um aber den Tatort immer wieder aufzusuchen. Nach den Morden (auch wenn nahezu gesichert ist, dass der oder die Mörder nach der Tat noch in Hinterkaifeck blieben) in Richtung Gröbern zu fliehen, ist meiner Meinung nach zu auffällig, die Wahrscheinlichkeit zu hoch, im offenen Feld gesehen zu werden. Für mich bleibt also die Flucht Richtung Hexenholz. Die Täter brauchen nun aber eine Station, von der sie sich nach Hinterkaifeck hin- und wieder zurückbewegen können, da wie bereits erwähnt die Wahrscheinlichkeit der Entdeckung oder Gesehenwerdens zu hoch ist. Nun, hinter dem Hexenholz liegt der Ort Laag. Und Cäcilia Gabriel, die Tochter der Viktoria, hat den Angriff länger überlebt als die anderen, was auch zur Aussprache kam.
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Der Mythos eines ungeklärten Sechsfachmordes