Ermittlungsstrang: Der Verdacht gegen die Gebrüder Thaler

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Personenbeschreibung

Andreas und Joseph

Zeitraum der Ermittlungen im Fall Hinterkaifeck

1922   ob 1922 nur gegen Andreas und Joseph Thaler ermittelt wurde, oder ob sich die Ermittlungen auch auf deren Brüder Lorenz und Adam - deren Namen aufgrund des Diebstahls eines Pferdegeschirrs bei Johann Walter in einer Aussage genannt wurden- ausweiteten, ist nicht bekannt.
1923   die Magd Kreszenz Rieger behauptete wiederholt, dass die Brüder nachts ans Fenster kamen und sie über Bewohner und Geld auf Hinterkaifeck ausfragten, wegen dieser Anschuldigung muss sie eine Woche in Haft. Ob aufgrund der Aussagen von Rieger Ermittlungen gegen Andreas und Joseph Thaler (erneut) aufgenommen wurden ist unbekannt.
1925   *Der Fuhrwerksbesitzer Xaver Schäfer, von dem Andreas Thaler senior eine Immobilie kaufte erzählt von merkwürdigem Verhalten der Thalers, wenn er sie in Gespräche zum Mord in Hinterkaifeck verwickeln mag. Ihre ausweichenden Reaktionen schüren bei ihm den Verdacht, dass sie was damit zu tun haben. *Ein anonymer Brief wird in Augsburg verschickt, der ebenfalls die Thalers als Täter ins Spiel bringt.Der Brief geht am 06. März anonym bei der Stadtpolizei Augsburg ein.
1937   die Vernehmung von Joseph Thaler suggeriert, dass eine konkrete Anschuldigung stattgefunden hatte. Hintergründe darüber sind nicht bekannt

Wodurch entstand der Verdacht?

Wohl mit aufgrund des Lebenswandel und diverser Delikte gerieten die Brüder früh ins Gerede, insbesondere weil man ja von Raubmord ausging. Konkret in den Akten taucht der Verdacht erstmals am 04.05.1922 in der Beschuldigtenvernehmung des tatverdächtigem Karl Bichlers auf.

Aktenbezüge

Einschätzung der Polizei zum Fall Hinterkaifeck

kriminelle Vorgeschichte