Personen: Schreier Andreas

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1 Allgemeines

1.1 Name

Andreas Schreier

1.2 Geboren

30.08.1888 in Sattelberg

1.3 Gestorben

22.12.1923 in Weilach

1.4 Eltern

Andreas Schreier sen.
Viktoria Schreier, geb. Stemmer

1.5 Geschwister

Karl Schreier

1.6 Verheiratet mit

Maria geb. Frohnwieser, am 22. Dezember 1922

2 Leben/Beruf

2.1 Wohnort(e)

Sattelberg

2.2 Kriegsdienst

(in Bearbeitung)

Wichtige Einträge den Kriegsstammrollen (Quelle: Ancestry)
Dienstgrad Gefreiter der Ersatzreserve
Vor- und Zunamen Andreas Schreier
Religion katholisch
Ort/ Datum der Geburt Sattelberg/ 30.08.1888
Lebensstellung/ Wohnort Maschinist, Dienstknecht, Taglöhner, Landwirt, Pferdeknecht/ Sattelberg
Vor- und Familiennamen d. Ehegattin
Zahl der Kinder
Familienstand
---
---
ledig
Vor- und Familiennamen d. Eltern
Wohnort
Stellung
Andreas und Viktoria, geb. Stemmer
Sattelberg
Gütler, Taglöhner,
Dienstverhältnisse 13.08.1914–14.10.1914: Reserve-Infanterie-Regiment 13, Rekruten Depot I

15.10.1914–14.11.1914: Reserve-Infanterie-Regiment 13, 03. Kompanie
15.12.1914–26.01.1915: Feldlazarett Douai
27.01.1915–02.04.1915: Mag. Et.Ldtn. ?
03.04.1915–08.05.1915: Reserve-Infanterie-Regiment 13, 03. Kompanie
09.05.1915–12.05.1915: auf Krankentransport
13.05.1915–17.06.1916: Reserve-Lazarett-Landeshut in Schlesien
18.06.1915–24.08.1916: Reserve-Infanterie-Regiment 13, 03. Kompanie
25.08.1916-25.05.1917: Reserve-Infanterie-Regiment 15, 01. Kompanie (bei Ersatzdepot)
25.05.1917–10.04.1918: Reserve-Infanterie-Regiment 15, 03. Kompanie
11.04.1918–12.04.1918: Reserve-Infanterie-Regiment 15, 09. Kompanie
13.04.1918–25.04.1918: Kranken-Lazarett Abt. 28
26.04.1918–04.06.1918: Festungslazarett 6 Germersheim

Orden/ Auszeichnungen 07.04.1917: Eisernes Kreuz II.Klasse
18.03.1918: Militärisches Verdienstkreuz III.Klasse mit Schwertern
Gefechte/Leistungen 09.11. – 13.12.1914: Stellungskämpfe im Artions

01.05. – 08.05.1915: Frühjahrsfeldzug in Galizien
01.02. – 08.05.1915: Schlacht bei Garlize Tarnow
25.08. – 22.10.1916: Kämpfe zwischen Maas und Mosel und zwar: Fresnes-Champlon
23.10. – 18.11.1916: Schlacht an der Somme
19.11.1916 – 06.04.1917: Stellungskämpfe an der Aisne und in der Champagne
(16., 17., 18.04.1917 Großkampftage)
25.05. – 07.08.1917: Stellungskämpfe zwischen Maas und Mosel, im Walde von Aille und Apremont
Östlicher Kriegsschauplatz.
Stellungskämpfe südlich Brody
Hat sich vom 20.12.1917 bis 09.02.1917 während der Waffenruhe und des Waffenstillstandes im Kriegsgebiet südlich Brody aufgehalten.
Hat sich nach Abschluß des Friedens mit der Ukraine vom 10.02. bis 17.03.1918 im bisherigen Kriegsgebiet südlich Brody aufgehalten.

Führung
Strafen
sehr gut, willig und fleißig
1907: 6 Monate Gefängnis wegen Körperverletzung
1909: 3 Monate Gefängnis wegen Körperverletzung
1911: 4 Monate Gefängnis wegen Körperverletzung

Verfügung: Das Strafverfahren gegen gem. Gefreiten Andreas Schreier wegen teils leichter, teils schwerer Körperverletzung ist vorerst nicht weiter zu führen.

Bemerkungen Verschüttet am 24.11.1914 bei Arras (Prellung der rechten Schulter, blieb bei der Kompanie)
Verwundet am 14.12.1914 bei Arras (Querschläger rechter Zeigefinger)
Verwundet am 08.05.1915 bei Galizien (Schrapnell beide Füße)
Erkrankt am 10.04.1918 bei Cheppiwald (Anm.: Cheppy-Wald) (Magenkatarrh und Schmerzen rechte Schulter)

Gefreiter Schreier
Chronische Unterschenkelgeschwüre und Ekzeme am Gesäß
Kriegsbeschädigung liegt vor

Für Andreas Schreier finden sich momentan 11 Aktenvermerke, die seinen Kriegsdienst dokumentieren. In obiger Tabelle sind die wichtigsten Informationen über ihn zusammengetragen.

3 Verbindung zum Mordfall Hinterkaifeck

Tatverdächtiger im Mordfall Hinterkaifeck. Wurde zusammen mit seinem Bruder Karl Schreier verhaftet, nachdem Andreas von einem Mitgefangenen verdächtigt wurde. Zudem hatte eine Nachbarin seiner Mutter der Polizei mitgeteilt, die Mutter der Beiden habe bei einem Pfarrer die Tatbeteiligung insbesondere von Andreas gebeichtet. Es erfolgte im September 1922 eine Aufhebung des Haftbefehls ohne jedoch das Ermittlungsverfahren einzustellen. Dies geschah erst einige Monate später. In einer Aktennotiz vom 4. August 1922 wird von diesem Vorgang berichtet.

4 Fragen/Bemerkungen

  • Bewertung

5 Quellenangaben

Kriegsstammrolle von Andreas Schreier jun. und Karl Schreier.