Sachverhalte: Verbleib der Asservate: Unterschied zwischen den Versionen

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=== Haarbüschel ===
 
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=== Stubenwagen ===
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=== Lohntüte ===
 
=== Lohntüte ===
  

Aktuelle Version vom 28. April 2020, 05:31 Uhr


1 Was?

Im Mordfall Hinterkaifeck wurden von der Polizei mehrere Beweismittel sichergestellt.
Über ihren Verbleib gibt es bis heute keine abschliessende Auskunft. Die gängigste Meinung ist, dass sie bei einem großen Bombenangriff und dem anschliessenden Brand in Augsburg gegen Ende des Zweiten Weltkrieges vernichtet wurden.

2 Welche Asservate wurden erfasst und untersucht?

3 Was ist über ihren Verbleib nach der Auffindung bekannt?

3.1 Schädel

  • "es sind nämlich das Paket mit dem Schädeldach der Maria Baumgartner und das Paket mit dem Seil mit in mein Arbeitszimmer genommen worden" [1]
  • "3.5.22 Bü vorm. 8 Uhr 50 Min. / Schädel des Bauern, eingepackt vor Fr. Bü liegend" [2]
  • "Bü ging weg, um Schädel wegzutragen." [2]
  • "Frau Jü – in Wohng. der Fr. Bü. Mittags 11 Uhr 45 Min. Schädel des Bauern. Jü. ergreift hastig den Schädel u. läuft aufgeregt hin und her; hat keine Ruhe) sagt: ich muss wandern, kann mich schon nicht setzen." [2]
  • "Bei der Sektion wurden sämtlichen Leichen die Köpfe abgeschnitten. Anschließend wurden die Köpfe an das Pathologische Institut der Universität München zum Präparieren gesandt. Mit diesen präparierten Köpfen fuhr ich im Auftrage des Herrn Ersten Staatsanwalts Renner zu einem Hellseher, dessen Namen mit nicht mehr bekannt ist, nach Nürnberg." [6]

3.2 Reuthaue

  • "Beide [Anm.: Reuthaue und Taschenmesser] wurden auch bei der Polizei in Schrobenhausen ausgestellt und in der Zeitung zu ihrer Besichtigung aufgefordert." [3]
  • "Die Hacke und das Messer befinden sich noch in Gerichtsverwahrung." [4]
  • "Diese beiden Gegenstände [Anm.: Reuthaue und Taschenmesser] waren im Juli 1923 zur allgemeinen Besichtigung in der Polizeiwache in Schrobenhausen ausgestellt. Die Staatsanwaltschaft ersuchte damals alle, die über den Eigentümer und letzten Besitzer der Gegenstände sachdienliche Angaben machen könnten, sich zu melden; leider ohne Erfolg." [5]

3.3 Spitzhacke

Zur Kreuzhacke gibt es eine Spezialseite hier im Wiki.

3.4 Haarbüschel

Zum Haarbüschel gibt es eine Spezialseite hier im Wiki.

3.5 Stubenwagen

Zum Stubenwagen gibt es eine Spezialseite hier im Wiki.

3.6 Lohntüte

3.7 Heuseil

  • "es sind nämlich das Paket mit dem Schädeldach der Maria Baumgartner und das Paket mit dem Seil mit in mein Arbeitszimmer genommen worden" [1]

3.8 Taschenmesser

  • "Beide [Anm.: Reuthaue und Taschenmesser] wurden auch bei der Polizei in Schrobenhausen ausgestellt und in der Zeitung zu ihrer Besichtigung aufgefordert." [3]
  • "Die Hacke und das Messer befinden sich noch in Gerichtsverwahrung." [4]
  • "Diese beiden Gegenstände [Anm.: Reuthaue und Taschenmesser] waren im Juli 1923 zur allgemeinen Besichtigung in der Polizeiwache in Schrobenhausen ausgestellt. Die Staatsanwaltschaft ersuchte damals alle, die über den Eigentümer und letzten Besitzer der Gegenstände sachdienliche Angaben machen könnten, sich zu melden; leider ohne Erfolg." [5]

3.9 Bandeisen

Die wenigen allgemeinen Informationen über das Bandeisen finden sich auf unserer Spezialseite zum Thema.
Der einzige aktenkundliche Hinweis auf das Bandeisen findet sich in einer Tatortskizze aus dem Jahr 1951, wo auch erwähnt wird, dass an dem Bandeisen Blutanhaftungen gefunden wurden.

  • "Fundstelle eines blutigen Bandeisens beim Abbruch d. K. Gabriel sen. im Febr. 1923"

4 Offene Fragen/Bemerkungen

5 Quellen/Herkunft

1922:
[1] Spiritistische Sitzung 02.05.1922
[2] Spiritistische Sitzung 03.05.1922

1923:
[3] Bericht Renner 20.10.1923

1926:
[4] Bericht Pielmayer 06.11.1926

1931:
[5] Artikel Schrobenhausener Zeitung 01.04.1931

1953:
[6] Aussage Ney 19.01.1953