Das Gästebuch

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Vogel Vogel aus Niederlande schrieb am 2. Januar 2019 um 21:06:
Ich kenne das Buch "die Lerchenstimme" (Köppel) nicht, aber nachdem was ich im Internet darüber gelesen habe, ergibt für mich vieles Sinn. In jedem Fall dürfte Andreas Gruber ein wirklich "böser" Mensch gewesen sein. Ein verurteilter Verbrecher, der seiner Familie laufend physisch und sexuelle Gewalt antat. So muss man von einem Schläger und Vergewaltiger sprechen, vielleicht sogar von einem Pädophilen. Wer weiss, wem er was alles angetan hat. Er war der absolute Herscher über die Familie und nahm sich mit Gewalt jederzeit was er wollte. Solche Personen gibt es auch heute noch und auch heute kommt es immer mal wieder vor, dass so jemand seine Familie auslöscht. Wie eben vielleicht auch damals im Hinterkaifeck. Andreas Gruber könnte seine eigene Familie im Zorn umgebracht haben. Dass es sich um ein Beziehungsdelikt handeln muss, wurde hier schon deutlich herausgearbeitet und gilt meiner Meinung nach als gesichert (u.a. rohe, physische Gewalt, Übertötung, Tötung von Joseph, Abdeckung der Leichen). Denkbare Gründe: Viktoria wollte sich nicht mehr fügen und ihn verlassen. Sie drohte ihm, alles auffliegen zu lassen, so dass alle im Dorf Bescheid wussten und er wieder ins Gefängniss hätte gehen müssen. Aufgrund der Tötung von Joseph kommt für mich aber auch in Frage, dass sie Andreas Gruber an den Kopf warf, dass der Joseph eben nicht von ihm gezeugt wurde, sondern von einem anderen Mann. So wagte sie vielleicht zu sagen, dass sie mit jemand anderen Geschlechtsverkehr hatte und daraus sogar ein Kind gezeugt wurde. Vielleicht ferner, dass dieser jemand LS war, welcher ihn bereits früher ins Gefängnis brachte. Dies alles passt für mich sehr gut; zumindest besser als viele anderen Erklärungen. Nicht ganz verstehe ich aber, wie Gruber anschliessend gestorben ist, wenn er denn der Täter gewesen ist. Auf's Versehen in seine eigene Kreuzhacke gestürzt, in letzten Zügen sich den anderen Toten angeschlossen und sich dort hin gelegt haben, nachdem er ebendiese nicht mehr sehen konnte (Abdeckung etc.) ??? Dies scheint mir doch etwas zu abwegig um wahr zu sein. --- Ab hier könnte man sich ein alternatives Szenario überlegen. Idee: Es kam es zu einem "zweiten" Mord an Andreas Gruber. Dieser hatte demnach zunächst seine Familien im Zorn ausgelöscht und war danach in seinem "Hof" gefangen, wie es Köppel sehr gut ausgedrückt. Irgendwann danach aber noch bevor die Tat entdeckt wurde, ging beispielsweise der LS zum Hinterkaifeck; vielleicht suchte er eine Aussprache, vielleicht wollte er nachsehen, was los ist, da die Abwesenheit der Grubers zunehmend bekannt wurde (eher Neugierde, weniger Führsorge). Seine Gedanken kreisten sich um die Vaterschaft von Joseph, die Affaire/Beziehung zu Viktoria und damit ferner auch um die ganze Missbrauchsgeschichte. LS wusste zu diesem Zeitpunkt nicht, ob Joseph tatsächlich von ihm gezeugt. Vielleicht wusste es nicht mal Viktoria selbst zweifelsfrei, falls sie im fraglichen Zeitraum vom Vater misbraucht wurde. Er traf dort schliesslich auf den Andreas Gruber und es kam zum Showdown zwischen den beiden. Andreas Gruber sagte ihm, was passiert war. Er erklärte ihm, dass LS der wahre Vater von Joseph sei, seine "Brut" nun aber wie der Rest der Familie inklusive Viktoria durch ihn vernichtet wurde. Da dreht LS durch und bringt ihn um. In den Augen von LS war Andreas Gruber sicher schon länger ein sehr "böser" Mensch, so dass er eine solche Tat als gerecht wahrnahm. Anschliessend legt LS den Gruber zu den anderen. PS: Für mich ein wichtiger Hinweis für solche eine Zwei-Täter-Theorie ist, dass die Verletzungen von Andreas Gruber vergleichsweise leichter waren und das methodische Vorgehen ein anderes war.