Das Gästebuch

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318 Einträge
Hans Hans aus Lüdenscheid schrieb am 24. Oktober 2019 um 20:48:
Es kann sich nur um eine Beziehungstat handeln, und aufgrund der mit der an der Reuthaue persönlich durch den Gruber Andreas montierten Schraube gezielt getätigten Schläge auf die Köpfe der Opfer kann eigentlich nur er als Täter in Frage kommen. Er hat sich die Mordwaffe selbst modifiziert und war geübt damit, ein Tier mit der überstehenden Schraube zu töten. Er wies als einziges der Opfer im Futterhaus ein anderes Verletzungsbild auf. Er wurde vom LS gerichtet, welcher derjenige war, der sich noch die nächsten Tage immer wieder auf dem Hof aufgehalten hat. Auf dem Dachboden hat sich mit Sicherheit der Gruber mit seiner Viktoria vergnügt, und auch er hat die unheimlichen Vorkommnisse vor der Tat gestreut. Er hat seine Kleider im Ofen verbrannt und mit der Taschenlampe geblendet. Er war der Auslöser das die Mutter oder Großmutter von Cilly nachts in den Wald gelaufen ist. Es muss dort auf dem Hof eine Menge Zwietracht über lange Zeit geherrscht haben. Das die Magd erst an dem Tag dort erschien halte ich schlichtweg für einen Zufall. Und bemerkenswert ist auch, daß der Hund nicht getötet wurde, kein Mörder außerhalb der Familie hätte ihn am Leben gelassen, jeder weiß wie wichtig manchen Menschen ihr eigener Hund im Gegensatz zu Ihrer Familie ist. Und als der Gruber tot war, wie auch immer der Schlittenbauer den Kerl überwältigen konnte, war dieser einer der wenigen, der das Vieh und den Hund ohne Gebrüll versorgen konnte. Er wird ziemlich durcheinander gewesen sein und wohl gedacht haben, auch wenn er wohl etwas absolut gerechtes getan hat, trotzdem bestraft zu werden vielleicht sogar für alle sechs Morde, und hat es irgendwie geschafft es zu vertuschen. Der Schlüssel steckte in der Tür, der war nie weg, hat der Gruber auch erfunden, Spuren im Schnee sicher selbst gelegt und so weiter, das alles ist für mich die bis jetzt plausibelste Theorie, aber sicher werden wir es nie erfahren...
Andre Andre schrieb am 10. Oktober 2019 um 9:59:
Der Grund für den Mord waren die Kinder der Victoria Gabriel (Josef und Cilli) und deren möglichen erbrechtlichen Ansprüche gegenüber Familien Gabriel und Schlittenbauer, obwohl beide ja wahrscheinlich vom alten Gruber gezeugt wurden. Die Familien Schlittenbauer und Gabriel waren zu Lebzeiten schon verfeindet mit den Hinterkaifeckern. Jeder in der Umgebung weiss dass die Mörder bei den Gabriel Söhnen zu suchen sind. Die haben dann ja durch das Goldgeld und den Hofabriss gut verdient.
Gerd K. Gerd K. aus Schelklingen schrieb am 27. März 2019 um 13:05:
Der Schlittenbauer kanns nicht aktiv gewesen sein. Seine neue Frau hatte 2 Tage vorher ein Kind begraben, das an Keuchhusten gestorben war..! Andererseits war da der uneheliche kleine Sohn auf dem Kaifeck-Hof und Schlittenbauer bekannte sich zu seiner Vaterschaft. Er war eigentlich der Viktoria Gruber hörig. Diese Abhängigkeit dürfte der Ehefrau Anna Schlitttenbauer, zur Trauer, auch den Hass entstehen lassen. Zumindest den Wunsch klare Verhältnisse in Form einer zur Rede- Stellung könnte hier nahe liegen.
Also ging die neue Ehefrau Anna in Begleitung eines männlichen Famiienmitglieds auf den Hof zur Viktoria Gabriel. Es kam zur Begegnung der Frauen in der Scheune. Die Unterredung eskalierte dann recht schnell.
Hier griff der männliche Begleiter dann wohl zu der Reuthaue und erschlug Viktoria.
Daraufhin kam es dann zu dem Mehrfachmord in der bekannten Reihenfolge. Man wollte nach der Viktoria und der Oma schauen, u.s.w. weshalb sie nicht ins Haus zurück kamen...!?
Dazu kommt, dass die Zeit damals hart und entbehrungsreich war. Dies formte die Menschen dementsprechend zur Härte...!?
Fraglich ist, ob die kleine Zilli nicht doch vorsichtig und misstrauisch in der Abenddämmerung in ein Handgemenge verwickelt wurde. In dessen Verlauf sie der Frau/Mittäterin einige Haare herausgerissen hatte..? Könnte man kriminaltechnisch diese langen Haare auch einer anderen Person zuordnen, hätte man einen Beweis zumindest zu der Mittäterschaft der Frau.
Ich bezweifle, dass die kleine Zilli, sich die Haare im Todeskampf selbst herausgerissen hat...!?
Der kleine verhasste Josef sollte die Tat auch nicht überleben. Eventuell hat er geschrien in seinem Stubenwagen und die/der Täter erschlugen ihn. Die neue Magd Baumgartner war möglicher Weise Zeugin des Geschehens und musste deshalb ebenso sterben.
Landstreicher auf dem Dachboden sind wenigstens zur Tatzeit unwarscheinlich. Ein bis zwei Tage nach der Tat jedoch denkbarer.
Muden im Stroh auf dem Heuboden könnten eine Anwesenheit dier Gäste belegen. Es könnte aber das Liebesnest der Viktoria und vom Schlittenbauer gewesen sein, schon Tage vorher. Dass die Wertsachen nicht mitgenommen wurden und herumlagen hat den Grund dass diese Beute beim Täter hätten gefunden werden können. Das Haus der Schlittenbauers war nur 500 Meter weg und zudem hätte man den neuen Reichtum nicht verbergen können. Hier hätte man nach den Wertsachen /Beute zuerst gesucht..! Das war den Tätern klar...!?
Nach dem Versorgen der Tiere wurde dann der geordnete Rückzug angetreten. Der Mechaniker der zuletzt den Hund der Familie, angebunden an der Haustür vorgefunden hatte und das geöffnete Scheunentor bemerkte, hat die Täter eventuell beim versorgen der Tiere gestört, die zum Tatort zurückgekommem waren. Dies ist duraus nicht selten. Das schlechte Gewissen und die Sorge um die Entdeckung der Mordtat sind event. der Grund, an den Tatort zurückzukehren.
Die Reuthaue, das Tatwerkzeug, wurde sehr gut versteckt. Die Leichen wurden bedeckt und geradezu getarnt um deren Auffinden zu erschweren..!
Der Mechaniker hatte im Maschinenhäuschen von diesen Nachbereitungen nichts mitbekommen, da er abgelenkt war und nicht direkt auf den Innenhof schauen konnte.
Für mich spielt es eine untergeordnete Rolle, wer noch die Vorräte/Vesper in der Küche gegessen hatte oder wann..?
Die oder der Täter kannten sich. Der Vorsatz zum Mord war nicht von Anfang an geplant.
Er ergab sich aus dem Affekt. Die Reuthaue lag in unmittelbarer Nähe. Das war verhängnisvoll...! Nach Jahren voller Ehrverletzungen und Schicksalsschlägen lief hier das Fass über. Weshalb man hier im Umfeld des Schlittenbauers genauer hätte suchen müssen..!? Für mich war es die betrogene neue Ehefrau/Vernuft-Ehefrau vom Schlittenbauer, die mit Hilfe eines/Ihres Begleiters ?, die Sache klären wollte.
Viktoria Gabriel mag keine Heilige gewesen sein.. ?
Aber dieser 6-fach Mord hat allein derjenige zu verantworten, der an jenem verhängnisvollen Abend die Reuthaue ergriffen hat...!?
Friede ihren Seelen..!
Matthias Matthias aus Drensteinfurt schrieb am 9. Februar 2019 um 8:11:
Ein Alibi zu haben ist bei Anschuldigungen die größte Entlastung. Es steht eundeutig fest, das der oder die Täter nach der Tat auf dem Hof geblieben sind und das über Tage. Es ist doch weltfremd anzunehmen der Schlittenbauer bleibt Tage seiner Familie fern um dann wieder zu Hause anzuklopfen, seine beiden Söhne (9 und 16 Jahre) und die Nachbarn zu holen um anschließend den Mord zu entdecken. Anschließend wird er als Täter verdächtigt und zu Hause fragt niemand warum er zur fraglichen Zeit vom Mord bis zur Auffindung der Leichen nicht daheim war ??? Der Schlittenbauer kann es meiner Meinung nicht gewesen sein.

Was die Projektarbeit der angehenden Beamten der FFB angeht haben diese auch in dem hierüber ausgestrahlten Film Fehler gemacht die Jahre später rauskamen. Einer zum Beispiel ist das angebliche Klassenfoto der Cili Gabriel. Man nahm das Foto des Karl Gabriel und vermaß nach dessen Gesichtszügen die Gesichtszüge der auf dem Foto befindlichen Mädchen und landete mit „hoher Wahrscheinlichkeit“ einen Treffer und gab somit der Cili Gabriel ein Gesicht. Später stellte sich heraus, das das foto aus einer Schule in Polen stammt welches schon damals im Internet frei zugänglich war.

Kurz gesagt halte ich es für sehr unwahrscheinlich das es der Schlittenbauer war. Er bringt alle um schaut Tagelang aus den verschobenen Dachziegeln vom Heuboden auf dem Hof... geht dann nach Hause und niemand fragt dort wo er denn war... und das schon gar nicht nach Entdeckung der Tat und den dann folgenden Verdächtigungen gegen ihn ???
Axel B. Axel B. aus München schrieb am 8. Februar 2019 um 16:09:
Also nur weil der Ortsvorsteher (und Hauptverdächtige) Schlittenbauer von seiner Frau nicht vermisst wurde und Asthmatiker war, kann man ihn doch nicht als Täter ausschließen.

Am interessantesten finde ich hier den wirklich umfangreichen Bericht der Polizeistudenten der Beamtenhochschule FFB. Alle daran Mitwirkenden waren übereinstimmend der Meinung, daß ganz klar eine bestimmte Person der Täter war. Aus moralischer Rücksichtnahme vor noch lebenden Nachfahren wurde der Name nicht genannt, jedoch kann man zwischen den Zeilen deutlich herauslesen, daß sie natürlich den Schlittenbauer gemeint haben. Und sind wir ehrlich: er hatte das stärkste Motiv und die mit Abstand meisten Möglichkeiten (nicht nur zur Durchführung, sondern auch für das sog. Tat-Nachverhalten).
Matthias Matthias aus Drensteinfurt schrieb am 6. Februar 2019 um 22:53:
Wurde die Frau vom Schlittenbauer eigentlich jemals vernommen... habe diesbezüglich nichts gefunden auch nicht in den Protokollen... Sie hätte jedenfalls bestätigen können ob ihr Mann zur Tatzeit daheim war...oder eben nicht.

Gleiches gilt für die Zeit von 4,5 std. der Reparatur des Zylinderkopfes am Motor durch den Monteur.

Sollte der Schlittenbauer der Täter gewesen sein welcher sich dann auch noch nach dem Akt auf dem Hofe aufhielt wäre er ja bei seiner Familie vermisst gewesen. Das hätte die Ehe keineswegs ausgehalten denn dann wäre seiner Frau und den Kindern klar gewesen das er es mit hoher Wahrscheinlichkeit der Täter war. Schlittenbauer scheidet für mich aus. Auch wird er im Vorfeld gewusst haben das der Hinterkaifeckhof abgerissen werden wird belässt aber die Tatwerkzeuge zur Auffindung im Fehlboden mit dem Risiko der Zuordnung zu ihm ? Wohl kaum.
Birgit Birgit aus Sachsen schrieb am 25. Januar 2019 um 15:07:
Schließe mich den Überlegungen von Dimension X an,hatte darüber auch schon nachgedacht.
Es bestätigt meine Theorie vom alten Gruber als Haupttäter und dem Schlittenb.als "Endtäter"-Rächer.
Mit den Spuren im Schnee,den Schritten auf dem Dachboden und der Zeitung wollte der alte Gruber den Frauen nur Angst machen,da er wahrscheinlich ein Psychopath war.
Er wollte seine Macht demonstrieren,da er sicher mit der Kleinen etwas "vorhatte",sie in seinen "Harem" einreihen,sozusagen.
Birgit Birgit aus Sachsen schrieb am 24. Januar 2019 um 15:38:
Schließe mich Herrn oder Frau Vogel aus Niederlande an.
Ich kam zu den gleichen Schlußfolgerungen,obwohl ich das Buch "Lerchenstimme" noch nicht gelesen habe sondern nur die homepage aufgesucht hatte.
Die Mordorgie wurde durch den alten Gruber selbst ausgelöst,weil er entweder von der Flucht der Tochter Wind bekam und/oder bei der Vergewaltigung der Enkelin gestört/gehindert wurde.
Dem Schlittenb.schwante Unheil nachdem bereits den Leuten auffiel,das die Familie nicht mehr zu sehen war.
Er ging nachschauen,fand die Toten und den Alten als einzigen lebend vor und erschlug ihn mit der Spitzhacke-daher seine Äußerung "Gottesurteil"-er sah sich als gerechter Rächer an.
Folgerichtig platzierte er den Alten nun auf seinen Opfern und inszenierte nun die "Auffindung" aller Toten.
DimensionX DimensionX aus Kroatien schrieb am 24. Januar 2019 um 14:52:
Als Hobbykriminalist hab ich mir den Fall gründlich angeschaut und bin nach 3 Wochen zu folgendem Ergebniss gekommen.

Der Täter hat einen Fehler gemacht...

Alle Scheunentore und Scheunentüren konnte man nur von innen verriegeln.Die Tür vom Motorhäuschen wo sich der 4PS motor befand,der vom Monteur repariert wurde, konnte man nur von aussen mit einem Vorhängeschloss abschliessen.Da alle Türen nach der Tat zugesperrt waren,konnte der Täter das Anwesen nach der Tat nur durch die Haustüre verlassen.Das bedeutet,dass nur der Täter in Besitz des Haustürschlüssels gewesen ist.Nach Aussagen von Pöll,Sigl und Lorenz Schlittenbauer sind Pöll und Sigl nach dem aufbrechen der Scheunentüre und dem auffinden der 4 Leichen wieder in den Hof zurückgegangen nur Lorenz Schlittenbauer ist alleine weiter ins Haus gegangen und hat die Haustüre von innen aufgeschlossen um die beiden Pöll und Sigl ins Haus zu lassen.Lorenz Schlittenbauer hat auf die Frage wie er denn die Tür aufgeschlossen hat geantwortet "der Schlüssel steckte von innen".Das kann aber nicht sein,weil man die Haustür von aussen nicht zusperren kann,wenn der andere Schlüssel von innen steckt.Da nur der Täter in Besitz des Haustürschlüssels gewesen ist,konnte auch nur er die Tür aufschliessen.Der Mörder von Hinterkaifeck ist Lorenz Schlittenbauer.

Auf dem Polizeifoto,kann man deutlich alle 4 Leichen sehen.Die Cäzilia Gabriel (7) liegt links neben Andreas Gruber auf dem Bandeisenrad der Häckselmaschine.
Nadine Nadine schrieb am 16. Januar 2019 um 21:06:
Auf Youtube gibt es einen neuen Beitrag zum Thema - mit Lösungsvorschlag - auch ganz interessant:

https://www.youtube.com/watch?v=GzZeNf8PVEE
Jean Gutsmann Jean Gutsmann aus Lille schrieb am 11. Januar 2019 um 15:09:
Deine Darstellung des Andreas Gruber ist völlig falsch, sicherlich war er ein polternder, aufbrausender Mensch, allerdings keinesfalls ein Vergewaltiger und verurteilter Verbrecher.
Nach jeglicher Lektüre war die liebe Viktoria keinesfalls abgeneigt gegenüber den "Zuneigungen" des Andreas Gruber, Sie war ja auch gewohnt darüber äussert freizügig in der Taverne zu sprechen. Das "Verbrechen" ist mit ihr zusammen begangen worden, schliesslich wurde auch Viktoria dafür bestraft.
Auch machte sie selbst nie wirklich Anstalten Gruber zu verlassen, was sie aufgrund Ihre Stellung und finanziellen Situation durchaus gekonnt hätte. Sie wollte bei ihm bleiben, durch einen der vielen Anwärter auf eine Heirat mit ihr hättte sie Gruber jederzeit ohne Probleme auf dem Hof ersetzen können.

Somit halte ich es auch für völlig abwegig, den Mörder in Gruber zu suchen, da ja die Beweise in eine ganz andere Richtung gehen.
Warum also wirre Mutmaßungen anstellen wennn es längst genau Angaben gibt?
Administrator-Antwort von: Jasmine Kaptur
Hallo Lille,
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Vogel Vogel aus Niederlande schrieb am 2. Januar 2019 um 21:06:
Ich kenne das Buch "die Lerchenstimme" (Köppel) nicht, aber nachdem was ich im Internet darüber gelesen habe, ergibt für mich vieles Sinn. In jedem Fall dürfte Andreas Gruber ein wirklich "böser" Mensch gewesen sein. Ein verurteilter Verbrecher, der seiner Familie laufend physisch und sexuelle Gewalt antat. So muss man von einem Schläger und Vergewaltiger sprechen, vielleicht sogar von einem Pädophilen. Wer weiss, wem er was alles angetan hat. Er war der absolute Herscher über die Familie und nahm sich mit Gewalt jederzeit was er wollte. Solche Personen gibt es auch heute noch und auch heute kommt es immer mal wieder vor, dass so jemand seine Familie auslöscht. Wie eben vielleicht auch damals im Hinterkaifeck. Andreas Gruber könnte seine eigene Familie im Zorn umgebracht haben. Dass es sich um ein Beziehungsdelikt handeln muss, wurde hier schon deutlich herausgearbeitet und gilt meiner Meinung nach als gesichert (u.a. rohe, physische Gewalt, Übertötung, Tötung von Joseph, Abdeckung der Leichen). Denkbare Gründe: Viktoria wollte sich nicht mehr fügen und ihn verlassen. Sie drohte ihm, alles auffliegen zu lassen, so dass alle im Dorf Bescheid wussten und er wieder ins Gefängniss hätte gehen müssen. Aufgrund der Tötung von Joseph kommt für mich aber auch in Frage, dass sie Andreas Gruber an den Kopf warf, dass der Joseph eben nicht von ihm gezeugt wurde, sondern von einem anderen Mann. So wagte sie vielleicht zu sagen, dass sie mit jemand anderen Geschlechtsverkehr hatte und daraus sogar ein Kind gezeugt wurde. Vielleicht ferner, dass dieser jemand LS war, welcher ihn bereits früher ins Gefängnis brachte. Dies alles passt für mich sehr gut; zumindest besser als viele anderen Erklärungen. Nicht ganz verstehe ich aber, wie Gruber anschliessend gestorben ist, wenn er denn der Täter gewesen ist. Auf's Versehen in seine eigene Kreuzhacke gestürzt, in letzten Zügen sich den anderen Toten angeschlossen und sich dort hin gelegt haben, nachdem er ebendiese nicht mehr sehen konnte (Abdeckung etc.) ??? Dies scheint mir doch etwas zu abwegig um wahr zu sein. --- Ab hier könnte man sich ein alternatives Szenario überlegen. Idee: Es kam es zu einem "zweiten" Mord an Andreas Gruber. Dieser hatte demnach zunächst seine Familien im Zorn ausgelöscht und war danach in seinem "Hof" gefangen, wie es Köppel sehr gut ausgedrückt. Irgendwann danach aber noch bevor die Tat entdeckt wurde, ging beispielsweise der LS zum Hinterkaifeck; vielleicht suchte er eine Aussprache, vielleicht wollte er nachsehen, was los ist, da die Abwesenheit der Grubers zunehmend bekannt wurde (eher Neugierde, weniger Führsorge). Seine Gedanken kreisten sich um die Vaterschaft von Joseph, die Affaire/Beziehung zu Viktoria und damit ferner auch um die ganze Missbrauchsgeschichte. LS wusste zu diesem Zeitpunkt nicht, ob Joseph tatsächlich von ihm gezeugt. Vielleicht wusste es nicht mal Viktoria selbst zweifelsfrei, falls sie im fraglichen Zeitraum vom Vater misbraucht wurde. Er traf dort schliesslich auf den Andreas Gruber und es kam zum Showdown zwischen den beiden. Andreas Gruber sagte ihm, was passiert war. Er erklärte ihm, dass LS der wahre Vater von Joseph sei, seine "Brut" nun aber wie der Rest der Familie inklusive Viktoria durch ihn vernichtet wurde. Da dreht LS durch und bringt ihn um. In den Augen von LS war Andreas Gruber sicher schon länger ein sehr "böser" Mensch, so dass er eine solche Tat als gerecht wahrnahm. Anschliessend legt LS den Gruber zu den anderen. PS: Für mich ein wichtiger Hinweis für solche eine Zwei-Täter-Theorie ist, dass die Verletzungen von Andreas Gruber vergleichsweise leichter waren und das methodische Vorgehen ein anderes war.
Jean Gutsmann Jean Gutsmann aus Lille schrieb am 18. Dezember 2018 um 19:38:
Adolf Jakob Köppel verfolgt in seinem Kriminalroman "Die Lerchenstimme" meiner Meinung nach eine komplett fiktive Spur. Er bastelt in diesem Roman einzelne kleine Spuren zusammen und erzeugt damit einen sehr seltsamen Ablauf derTatsachen: Der angebliche Tyrann, Andreas Gruber, ist durch ein Missgeschick seine eigene Kreuzhacke zum Verhängnis geworden, als er nach seinem Verbrechen an der kompletten Familie zufällig auf sie stürzte. Tödlich verletzt schleppte sich der sterbende Fünffachmörder dann zum Tatort und legte sich demonstrativ mitten auf seine Opfer. Weshalb dann ein Unbeteiligter auf diesen Haufen ein Türblatt legte und Heu streute, darüber schweigt sich der Autor aus. Das Buch ist ein Roman der meines Erachtens nach keinesfalls die Tatsachen berücksichtigt sondern tatsächlich nur ein Roman ist.
Meiner Meinung nach ist der Fall schon 1953 aufgeklärt worden, wie der hier wiedergegebene Zeitungsartikel anzeigt: https://www.hinterkaifeck.net/wiki/index.php?title=Zeitungsartikel:_1953-01-19_Abendzeitung
Wartmann Daniela M. Wartmann Daniela M. aus St. Gallen / Schweiz schrieb am 23. Juli 2018 um 0:17:
Ich bin Reiseleiterin und war vor vielen Jahren mit meinem Lebenspartner mit unserem Bus auf einer grossen Bayernrundfahrt. Seit ich damals von Hinterkaifeck erfahren habe, lässt mich dieser Fall nicht mehr los. Vorallem die "kleinen" Nebensächlichkeiten die nie genauer unter die Lupe genommen wurden. Wie der Hund, der Handwerker der den Motor reparierte, die konsomierten Lebensmittel, die liegengelassenen Wertsachen, die abgedeckten Leichen,: Der Hund: ein Hofhund ist ein Wachhund! Genauer gesagt, kommt ein Fremder auf den Hof gibt er an. Offensichtlich hat er das nicht getan, also hat er die oder den Täter gekannt. Daher war es möglich den Hund aus dem Stall zu holen und an das Geländer des Hauseinganges anzubinden. Und wer hat ihn dann wieder vom Geländer abgebunden? Beim Eintreffen von Schlittenbauer und seinen Begleitern war der Hund nicht mehr dort angebunden. Das sind Handlungen die nur jemand vornehmen kann, der mit dem Hund vertraut ist. Der Handwerker sagte aus das auf dem Hof alles ruhig war. Er konnte seine Reparatur unbehäligt beenden. Meines Erachtens war der Täter zu diesem Zeitpunkt nicht auf dem Hof, kam aber später nochmals unbemerkt zurück um die Tiere zu versorgen. Das heisst es muss ein Täter sein der ebenfalls aus der Landwirtschaft stammt und die Begebenheiten auf dem Hof genau kannte. Wo ist die gemolkene Milch geblieben? Weggeschüttet? Ganz sicher nicht! Mitgenommen? Eher ja. Man trägt aber die gemolkene Milch nicht einfach so weg. Egal welche Behälter benutzt wurden: Milch hat ein ziemliches Gewicht. Dann der Verzehr der diversen Speisen. Auch hier: wo sich die Speisen befinden waren dem oder den Tätern genau bekannt. Das merkwürdigste aber sind die liegengelassenen Wertsachen. Das heisst für mich, die Täterschaft mussten die Wertsachen gar nicht mitnehmen, da sie wusste: die Sachen kommen sowieso auf legalem Weg in dessen Besitz = durch Erbschaft! Auch die abgedeckten Leichen weisen eindeutig darauf hin, dass die Täterschaft mit der Familie gut bekannt war. Man deckt die Leichen zu, aus den Augen aus dem Sinn = für die Täterschaft: es ist gar nichts passiert, ich hab damit nichts zu tun. Man hat damals und teilweise auch heute die Spur des Geldes gar nicht richtig verfolgt. Wie gross war der Nutzen durch den Tod dieser 6 Menschen für die direkte Verwandtschaft. Erbschaftsangelegenheiten erklären auch den Tod des 2-jährigen Josephs. Und wieso war die Verwandtschaft so darum bemüht de Hof verschwinden zu lassen? Ganz einfach: wie beim Abdecken der Leichen: aus den Augen, aus dem Sinn. Ich bin überzeugt davon, dass es in diesem Fall nicht um die inzestösen Handlungen geht. Oder darum das Schlittenbauer vielleicht der Vater des kleinen Joseph's war. Auch wenn Joseph nicht von Schlittenbauer war, wieso hätte er das Kind umbringen sollen. Unterhaltsansprüche konnte ein Mann von der Position Schlittenbauers vor Gericht ohne grosse Schwierigkeiten abwiegeln können. Es gab noch keine DNA.
Wieso wurde eigentlich bis zum heutigen Tag nicht versucht die DNA von Schlittenbauer und die dem kleinen Joseph zu vergleichen? Eine solche Abgleichung würde auch für die Nachkommen beider Seiten endlich eine Klärung bringen und einen Punkt der Spekulationen klären.
HK HK schrieb am 25. Juni 2018 um 12:55:
"Warum wurden die Köpfe der Opfer abgetrennt? Warum war der zuständige Staatsanwalt so naiv, einer Wahrsagerin die Schädel für einen Tathergang zu überlassen? Mann muss sich diesen Akt einmal bildlich vorstellen. Die Schädel stehen aufgereiht und abgedeckt oder nicht auf einer Tischplatte vor der Hellseherin. Wie makaber! Sollte etwa durch das entfernen dieser Körperteile eine sachliche medizinische Aufklärung absichtlich verhindert werden? Es waren einige in die Tat Eingeweihten recht froh gewesen sein, als die "Köpfe" verschwunden waren.Geschah dies auf eine Anordnung von Oben? Wahrscheinlich sollte es keine Aufklärung kommen."
😄
Franzman Franzman schrieb am 25. Juni 2018 um 12:51:
Warum wurden die Köpfe der Opfer abgetrennt? Warum war der zuständige Staatsanwalt so naiv, einer Wahrsagerin die Schädel für einen Tathergang zu überlassen? Mann muss sich diesen Akt einmal bildlich vorstellen. Die Schädel stehen aufgereiht und abgedeckt oder nicht auf einer Tischplatte vor der Hellseherin. Wie makaber! Sollte etwa durch das Entfernen dieser Körperteile eine sachliche medizinische Aufklärung absichtlich verhindert werden? Es waren einige in die Tat Eingeweihten recht froh gewesen sein, als die "Köpfe" verschwunden waren.Geschah dies auf eine Anordnung von Oben? Wahrscheinlich sollte es keine Aufklärung kommen.
HK HK schrieb am 6. Mai 2018 um 22:26:
Ob Gabriel ein "Linkshänder" war könnte man nur im Archiv des 1. Weltkrieges evt.in Erfahrung bringen. Aber der Täter könnte auch trotz der Kopfverletzung "rechtsseitig" ein "Rechtshänder gewesen sein.Je nach dem wie er seine Waffe schwang. Wenn ich z.B.rechts neben einem Türdurchgang stehe und die Opfer kommen durch die Türe und es war düster, dann könnte der Täter die Waffe vor seinem Körper von rechts nach links geschwungen haben.Da die durch die Schraube verursachten Löcher in den Schädeln in ihrer Lage bei der Untersuchung nicht genau beschrieben und zeichnerisch festgehalten wurden, können keine Rückschlüsse mehr gezogen werden, ob die tödlichen Verletzungen den Opfern beigebracht wurden, als sie bereits niedergeschlagen waren. Warum beim Opfer A.Gruber andere Verletzungen als die mit einer Reuthaue zugefügt, kann nur so erklärt werden. Es hat mindestens zwei Täter gegeben. Es könnte K.Gabriel mit seinen Brüdern gewesen sein und der Elternhof der Gabriel's wurde nie auf eine evt.Anwesenheit von K.Gabriel untersucht. Wenn alle Brüder bei dem Massacker beteiligt waren, war und ist es nicht zu verdenken, das kein Sterbenswörtchen aus dieser Familie je nach aussen drang.
s.alscher s.alscher schrieb am 28. April 2018 um 18:09:
War Soldat Gabriel vielleicht Linkshänder? Für einen Rechtshänder ist es nicht möglich, mit der Reuthaue,seinen gegenüberstehenden Opfern(Obduktionsberichte/rechtsseitige Schädelfrakturen)linksseitige Verletzungen zuzufügen.
s.alscher s.alscher schrieb am 28. April 2018 um 7:27:
Laut Obduktionsbericht sind fast alle Schlagverletzungen rechtsseitig!Daraus resultiert,dass der Täter wahrscheinlich Linkshänder war.Nun die entscheidende Frage,war LS Linkshänder? Oder, welcher der Tatverdächtigen war einer!
Funkturm Funkturm schrieb am 12. April 2018 um 20:01:
...und wer wissen möchte, was andere Forumsteilnehmer zu der "Empfehlung schreiben, anmelden und loslegen....