Das Gästebuch

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383 Einträge
Lothar Lothar schrieb am 18. Mai 2022 um 19:27
Übersetzung Beitrag von Daniela,

Guten Morgen,
Zunächst möchte ich den Administratoren und Benutzern dafür danken, dass sie diese Website erstellt und mit Dokumenten, Bildern, Debatten und Meinungen bereichert haben. Ich verfolge seit Jahren den ungelösten Fall Hinterkaifeck, mit all den sprachlichen Schwierigkeiten – ich spreche leider kein Deutsch! - und ich habe jedes Dokument gelesen, jeden Verdächtigen und jede Hypothese in Betracht gezogen ... nach langer Zeit bin ich der Meinung, dass dieses Verbrechen wahrscheinlich nicht sofort aufgeklärt werden konnte, aber nach einigen Jahren glaube ich, dass sich viele Dinge ergeben haben, und was nach dem Massaker passiert ist, ist genauso wichtig wie das, was vorher passiert ist. Aber jetzt ist zu viel Zeit vergangen und vielleicht werden wir nie die Beweise und jede Ermittlungssicherheit haben, die dem ein Ende setzt, auch wenn jeder von uns wahrscheinlich "seine" Wahrheit finden wird.
Daniela Daniela aus appassionata di delitti irrisolti schrieb am 17. Mai 2022 um 15:54
Buongiorno,
prima di tutto vorrei ringraziare gli amministratori e gli utenti per avere creato questo sito e per averlo arricchito con documenti, immagini, dibattiti ed opinioni. Seguo da anni il caso irrisolto di Hinterkaifeck, con tutte le difficoltà dovute alla lingua - purtroppo non parlo Tedesco! - e ho letto ogni documento, preso in considerazione ogni sospettato e ogni ipotesi...dopo tanto tempo, la mia opinione è che questo delitto probabilmente non poteva essere risolto immediatamente, ma a distanza di qualche anno credo che molte cose siano emerse, ed è altrettanto importante ciò che è accaduto dopo l'eccidio, rispetto a ciò che è accaduto prima. Ormai però di tempo ne è passato troppo e forse non avremo mai le prove e nessuna certezza investigativa che metta la parola fine, anche se ognuno di noi probabilmente troverà la "sua" verità.
Gondwana Gondwana aus Berlin schrieb am 13. Mai 2022 um 20:27
Die Faszination dieses Falles hat viele Gründe.
Schwer zu sagen, was am meisten hervorsticht. Man gerät unwillkürlich in eine historische Kostellation, taucht ein in eine ganz eigene Welt, die sich von der Lebensrealität der allermeisten Menschen heute deutlich unterscheidet.
Man mag es bedauern, daß es solcher Aufhänger bedarf, um sich mit vergangenen Zeiten zu beschäftigen.
So ist es bei Haarmann oder Kürten. Schnell verlässt einen der konkreten Fall und man erweiter seine Wahrnehmung zur Gesamtkonstellation, zur Lebenssituation vom Menschen in anderen Zeiten, die einem -ohne konkretes Verbrechen- theoretisch und uninteressant erscheinen würde.
Auch wenn niemals ein Täter gefunden wird, hat dieser Fall den Horizont vieler Menschn erweitert.
Mercury Mercury aus ... der Schwäbischen Alb schrieb am 9. Mai 2022 um 15:56
Eigentlich wollte ich hier ja nur ein einziges Mal eine Bemerkung abgeben, nämlich als sich diese grausige und aufgrund aller Umstände sowie trotz all der vergangenen Jahre ungeklärte und wohl vor allem deswegen sprachlos-mulmig machende Bluttat auf den Tag genau zum einhundertsten Mal jährte. Als ich dann allerdings ein paar Tage später lediglich nachschauen wollte, ob mein Eintrag auch veröffentlicht worden ist, las ich auch – zuerst eher dösig, dann aber rasch zunehmend erstaunt – jenen Beitrag von “Christian aus Frankfurt”. Also habe ich mir das von ihm erwähnte Video auf YouTube angeschaut; die letzte halbe Stunde davon inzwischen gar drei Mal... und diesen rund einstündigen Bericht jedes Mal wirklich lange und sehr nachdenklich auf mich wirken lassen.

Ich teile die Einschätzung jenes Christian und erachte seine Worte als sehr treffend. Insofern ist dieser Fall für mich nun endlich doch noch gelöst. Allerdings wäre ich nie und nimmer auf einen Reichswehr-Aspekt gekommen, ohne die für mich völlig unverhofften Informationen jenes Johnny Noack. Ihm danke ich hiermit ausdrücklich. Denn wer sich mit dieser grausigen Geschichte auch nur ein Mal näher beschäftigt hat, den mag sie kaum mehr loslassen. Doch nun kann ich dies... endlich!

Was aber all jenes Geschwurbel von selbsternannten oder Möchtegern-Hellsehern oder anderen pseudoempathischen Gutmenschen anbetrifft, so ist es wirklich schwer erträglich, dies zu lesen, ohne dass der gesunde Verstand dabei das Gefühl bis runter in die Gurgel kriegt, man hätte zu viel warmen Läàbrkääs gegessen.
Ezel Ezel aus Regensburg schrieb am 23. April 2022 um 21:28
Meine Überlegungen zu diesem Fall bzw. Verdächtigungen bezüglich einer Person werden über eine Mutmaßung nicht hinausgehen. Das Folgende gibt nur meine Meinung wieder und bedarf deshalb keines Beweises.

Ich habe mir viele Theorien angehört und mich im Thema eingelesen. Dabei habe ich mich immer wieder gefragt, wem dieses traurige Schicksal der Familien Gruber-Gabriel einen Nutzen oder eine durch den Täter rechtfertigbare „Gerechtigkeit“ bringen könnte. Zunächst gibt es diesen verschmähten Ortsvorsteher, der sich abwechselnd der Vaterschaft bekennt, um aber wieder diese zurückzuziehen; der Viktoria Gabriel und Andreas Gruber wegen Inzest anzeigt, aber auf Bitte Viktorias alles revidiert. Trotz seines merkwürdigen Verhaltens und seiner Aussagen in den Jahren nach der Tat kommt er für mich als Täter nicht in Frage. Diese Person bat Andreas Gruber seinen Revolver an, nachdem dieser über die Vorkommnisse in Hinterkaifeck (fehlender Schlüssel, Schritte auf dem Dachboden, Einbruchs(versuchs)Spuren am Motorhaus) mit ihm sprach. Was war die Ursache dieser merkwürdigen Begebenheiten? Woher kam plötzlich die Münchener Zeitung, worüber Andreas Gruber auch mit dem Postboten sprach? Und wer war die Person, die das Anwesen vom Waldrand aus beobachtete? Mein Augenmerk liegt hier im Hexenholz. Der/Die Täter kamen meiner Meinung nach aus ebendiesem Wald, um die schrecklicke Tat zu vollbringen, oder aber sie verschwanden nach der Tat in diesem, um aber den Tatort immer wieder aufzusuchen. Nach den Morden (auch wenn nahezu gesichert ist, dass der oder die Mörder nach der Tat noch in Hinterkaifeck blieben) in Richtung Gröbern zu fliehen, ist meiner Meinung nach zu auffällig, die Wahrscheinlichkeit zu hoch, im offenen Feld gesehen zu werden. Für mich bleibt also die Flucht Richtung Hexenholz. Die Täter brauchen nun aber eine Station, von der sie sich nach Hinterkaifeck hin- und wieder zurückbewegen können, da wie bereits erwähnt die Wahrscheinlichkeit der Entdeckung oder Gesehenwerdens zu hoch ist. Nun, hinter dem Hexenholz liegt der Ort Laag. Und Cäcilia Gabriel, die Tochter der Viktoria, hat den Angriff länger überlebt als die anderen, was auch zur Aussprache kam.
Burga Burga aus 25421 Thesdorf schrieb am 14. April 2022 um 13:33
Ich sehe die schaurige Faszination dieser tragischen Geschichte, die vor gut 100 Jahren ereignete. Und ich verstehe sie letztendlich als Familienproblematik, die eskaliert ist. Dieses traurige und blutige Ende von sechs Menschen nehme ich nun als Gelegenheit zu einem Learning:
Probleme lassen sich lösen. Man kann auch einen Umzug wagen, wenn es immer wieder Schwierigkeiten und auch ungute Verstrickungen mit bestimmten Nachbarn gibt. Noch, bevor die eigene Wut zu stark wird. Und dazu braucht es die Bereitschaft zur Reflektion. Aber Gewalt ist niemals eine Lösung.
Ich denke, die verbliebenen Lebensjahre Lorenz Schlittenbauers nach seiner mutmaßlichen Tat waren, wenngleich er niemals überführt werden konnte, waren vom Geschehen überschattet. Und dieses Geheimnis lastet auch auf seinen Nachkommen. Den Nachfahren Lorenz Schlittenbauers wünsche ich, dass sie inneren Frieden finden.
Falko Falko aus Hoppegarten schrieb am 9. April 2022 um 21:13
Das was Herr Johnny Noack in der aktuellen Doku des Donau Kurier schildert ist sehr spannend und sollte viel mehr beleuchtet werden. Auf jeden Fall werde ich das Buch "Nicht nur ein Mord" lesen um darüber mehr zu erfahren.
Hellseher Mühlhiasel Hellseher Mühlhiasel aus München schrieb am 3. April 2022 um 10:13
Ich sehe ,eine Bergmannshacke ,es waren mehrere Mörder ,gibt es ein Bergwerk in der Region ,ich sehe ,gibt es von der Woche des Mordes ,die Thurn und Taxis Postkutschen Fahrgäste ,die Namen ,ich sehe ,es war ein Raubmord ,manches Geld im Haus wurde übersehen in der Panik,es war wohl geplant ,die wertvollen Kühe auswärts zu verkaufen ,was dann fallen gelassen wurde ! Bei der heiligen Jungfrau Maria ,zündet sieben Grableuchten an ,denkt an die Raubmörder ,sprecht dreimal das Rosenkranzgebet ,und dreht diese Kerzen um ,auf den Kopf und löscht diese Kerzen aus , dann müssen sich die 7 Täter und ihre Nachfahren Kinder Tag und Nacht vor der Inselmühle hinstellen Von Kahr str. 80999 München ,bis bereut und und gebüßt ist !
Hellseher Mühlhiasel anno 1771 im Namen unserer heiligen Jungfrau Maria ,es kommt genau so ,weil es schon geschen ist !
Christian Christian aus Frankfurt/M. schrieb am 2. April 2022 um 21:22
Gefangen von diesem Mordfall denke ich auch schon seit einigen Jahren darüber nach wer der/die Täter gewesen sein könnte(n). Viele Motive für viele Tatverdächtige wurden zusammengereimt und/oder wurden auf den Tisch gelegt. Alle Motive waren/sind jedoch Spekualtion. Die Indizien schwach. Allen voran hätte Lorenz Schlittenbauer ein sehr starkes Motiv gehabt, sag(t)en viele, damals wie heute. Aber neben vielen Ungereimtheiten was auch diesen Tatverdächtigen angeht, z.B. wie er vier Tage lang nach dem Mord unentdeckt zum 500m entfernten und einsichtig offen gelegenen Hof hin- und zurückgegangen oder gar 3,4 Tage dort ununterbrochen geblieben sein sein soll ohne dass ihn jemand (u.a.seine Familie) dabei gesehen oder vermisst hätte, schien mir Lorenz Schlittenbauer zudem auch eher eine ruhigere, ausgelichene Person gewesen zu sein - das Gegenteil sozusagen von einem Andreas Gruber - und dazu noch kurzatmig und "schwach auf der Brust". Selbst wenn Schlittenbauer Viktoria im Affekt des verbalen Gefechts erschlagen hätte, hätte er dann nicht geschockt alles fallen lassen müssen, zusammenbrechen müssen? Hätte er nicht auch vom größeren (1,90m?) und viel stärkeren Andreas Gruber überwältigt werden können? Viele, viele Fragen. Ich glaube nicht, dass es Lorenz Schlittenbauer war.
Schockiert war ich indes, als ich vorgestern die hervorragende Reportage von Mathias Petry auf Youtube sah. Schockiert deswegen, weil ich erstmals den Namen Johnny Noack hörte und sah, was dieser zu erzählen hatte....
Kein Wunder, dass sein Name und die Geschichte dahinter in den 75 Jahren von 1922 - 1997 nie publik wurde. Damals, 1922, wussten neben dem/den Täter(n) wohl nur noch 2, 3 weitere Peronen im Umfeld der Reichswehr dem Geschehenen. Im Krieg verrohte Männer von besonderem Kaliber, die ihr Leben noch vor sich hatten - und in ihren Augen keinem Rechenschaft schuldig waren. Schon gar nicht der Polizei oder den Hinterbliebenen von Leuten die sie nicht persönlich kannten. Die Hinterkaifecker waren ganz sicher nicht die ersten die sie töteten. In den vier Kriegsjahren hatten sie wohl Dutzende, wenn nicht mehr, getötet. In den Jahrzehnten danach verwischte sich die Spur zur Reichswehr, die nur 13 Jahre nach der Tat in der großen Wehrmacht aufging. Die bürgerkriegsähnlichen Zustände in Deutschland und insbesonder ein Bayern zwischen 1919-1923 waren vorbei und vergessen. Die Täter starben irgendwann, vielleicht in den Bomben des zweiten Krieges, vielleicht an Altersschwäche in den 1950er, 60er, 70er Jahren. Vermutlich haben sie ihre Tat auch niemanden in ihrer Familie - wenn sie eine hatten - gebeichtet. Und wenn doch - alles was sie wussten nahmen sie mit in ihr Grab. Was sie nicht wussten: Ihr damaliger Vorgesetzter in der Reichswehr und bei dieser "Aktion", Oberleutnant Mehnert schrieb im hohen Alter alles auf....
Alles passt zusammen - die Angst des Andreas Gruber in den Tagen und Wochen vor der Tat, sein Wunsch nach einer Pistole zur Selbstverteidigung (wusste Gruber mit wem er es zu tun hatte bzw. zu tun bekommen würde?), die aufgetauchte Zeitung aus München, schlesisch sprechende Leute in/um Gröbern, der durchwühlte Hof, der nahelegt, dass die Täter etwas (Nachweise einer Verbindung zur Reichswehr?) suchten (jedoch kein Geld oder Wertpapiere mitnahmen), usw.
Jeder kann sich selbst ein Bild machen - aber für mich steht nun fest: Der Fall ist gelöst. Nicht mit 100%iger Sicherheit. Das wird er wohl nie mehr. Aber mit 99,x%iger Sicherheit.
So unglaublich das ist und ich es nach all den Jahren und der Gewissheit, dass dieser Fall niemals gelöst werden würde, ein Mysterium bleibt, vielleicht ein Mysterium bleiben musste, selbst kaum glauben kann.
Ich hoffe, dass Johnny Noack die Autobiographie von Ernst-Friedrich Mehnert zumindest Mathias Petry und/oder Olaf Krämer, Konrad Müller, etc. mal zeigt und ggf. die Echtheit der Schrift (Entstehung in den 1970er Jahren) durch Experten nachgewiesen wird. Die Nachfahren von Ernst-Friedrich Mehnert möge mal in Ruhe lassen. Sie haben damit nichts mehr zu tun. Es ist und bleibt ihre Familiengeschichte.
Nochmal: Unfassbar. Das was Johnny Noack erzählt. Alles klingt so unfassbar einleuchtend und nachvollziehbar. Das neue Buch von Mathias Petry habe ich jetzt trotzdem noch bestellt. Ich bin auf die weiteren Veröffentlichungen und Meinungen zu diesem Fall gespannt...
Beste Grüße aus Frankfurt am Main
Christian Christian aus Solingen schrieb am 1. April 2022 um 13:34
Ein sehr interessanter Fall, bei dem sich mir persönlich schon nach wenigen Minuten die Frage gestellt hat, die hier eventuell schon hundertmal genannt wurde: Wieso sollte der Täter die Tatwaffe überhaupt verstecken? Dieser Mensch war doch so abgebrüht, das er wahrscheinlich sogar mehrere Tage mit den Toten im Haus verbrachte, deren Speisen zu sich nahm etc. Also warum sollte so jemand Angst vor der Entdeckung der Tatwaffe haben? Das diese in einem Zwischenboden des Dachbodens gefunden wurde, scheint mir zudem ein Beweis das der Täter sich dort vor der Tat eine Zeitlang aufhielt.
Als Erklärung fällt mir eigentlich nur ein, das der Täter die Tatwaffe nicht mitnehmen oder gar außerhalb entsorgen, z.b. im Wald, konnte, weil er Angst hatte das ihn jemand damit sieht, das heisst wiederum das er in der Gegend bekannt gewesen sein muss, z.b. weil er dort lebte. Das erklärt aber nicht, warum er sie im Haus versteckt hat, statt sie einfach irgendwo hinzulegen.

Meine andere Frage über den tatsächlichen Vaterschaftsbeweis von Herrn Schlittenbauer durch DNA-Abgleich der Nachkommen, wurde hier wohl schon besprochen und geklärt. Hätte aber auch nicht unbedingt eine Beweiskraft zur Findung des Täters.
Ralf-Giso Kutschker Ralf-Giso Kutschker aus Florstadt (Hessen) schrieb am 1. April 2022 um 9:57
am 31.03.22 durch BR3 TV Capriccio auf Vorgänge HinterKaifeck gekommen.

Ich kannte die Geschichte Tannöd und bin verwundert was der Ursprung war.
Ulrich Ulrich aus Lüdenscheid schrieb am 1. April 2022 um 3:28
Bin gerade wach geworden, und der Gedanke wie es genau jetzt, vor exakt 100 Jahren, am Hof Hinterkaifeck ausschauen muss, ist wirklich beängstigend. Ob der/die Täter nun oben auf dem Dachstuhl liegen, und von dort die nächsten Tage den Innenhof beobachten, und nicht schon vorher, ob es sich dort droben um das heimliche Liebesnest von Vater und Tochter Gruber handelte und/oder ob der alte Gruber noch lebendig ist, das werden wir auch alles nicht mehr erfahren...
Hat man denn festgehalten, ob die Betten der Familie benutzt oder gemacht waren? Irgendwo muss ja genächtigt worden sein, und denke da käme nur das Bett der Eheleute oder der Dachboden in Frage, das Magdzimmer und auch das der Viktoria mit dem armen kleinen Josef drin fallen sicher raus.
Sabine B. Sabine B. aus Villanders schrieb am 31. März 2022 um 22:18
Heute vor 100 Jahren- vielleicht genau um diese Uhrzeit - passierte es! Ein Verbrechen, dass heute noch ein großes Rätsel ist.
Wie, warum oder weshalb wissen wir nicht-
nur der Täter...
Vergessen wir die Opfer heute und damals nicht!! Der Täter ist oft näher als gedacht.
Er kennt sich aus
Er kennt sein Haus
Er kennt die Opfer gut.
Er hat unheimliche Wut.
Er ist nicht fremd
Nur einer kennt die Wahrheit
Terminologix Vorklinix Terminologix Vorklinix aus Schwäbische Alb schrieb am 31. März 2022 um 22:02
Heute auf den Tag genau vor einhundert Jahren... Puh, das lässt einen schon kurz innehalten und still werden.
Neben all den anderen Opfern (sorry: bis auf diesen Inzest-Vater) muss ich dann und wann besonders an jene geistig etwas einfältige Magd denken, um die sich freundschaftlich niemand scherte und ausgerechnet am Tag vor diesem niederträchtigen Massenmord dorthin verfrachtet worden war.
Eberhard Eberhard aus Osnabrück schrieb am 31. März 2022 um 18:28
Nach 100 Jahren wird es eine "Glaubensfrage" bleiben, wer der Täter war. Wenn ich zwischen den Zeilen des Abschlussberichts der Polizeischüler richtig lese, hält man dort Lorenz Schlittenbauer für den Täter. Dem würde ich mich anschließen Die erdrückenden Indizien lassen m.E. keinen anderen Schluss zu. Die vorgebrachten Einwände wie Asthma halte ich für nicht zwingend entlastend.
yuki yuki aus Karlskron schrieb am 31. März 2022 um 12:48
Wenn man in der Gegend geboren und aufgewachsen ist, kennt man natürlich die Geschichte. Mich fasziniert das Ganze schon seit meiner Kindheit und ich war auch schon oft am Grab der Grubers sowie am Marterl. Immer ein sehr komisches Gefühl...auch nach 100 Jahren noch. Danke an alle für diese Website!
Sascha Sascha aus Manching schrieb am 26. März 2022 um 20:21
War einige Male am Marterl von Kaifeck und muss sagen, ist immer wieder seltsam wo der Wind durch die großen Fichten pfeift. Auch am Grab in Waidhofen, immer wieder ein besonderes Gefühl. Es wird wohl immer ein Geheimnis um Kaifeck bleiben und wer weiß, warum das so sein soll/muß......
gabi gabi aus Hilpoltstein schrieb am 26. März 2022 um 19:09
es tut mir nur um die zwei kinder leid das hätte nicht sein müßen auch vor 100 jahr nicht es war doch kinder
Birgit Dzichel Birgit Dzichel aus Bonn schrieb am 20. Februar 2022 um 16:02
Bin echt amüsiert, was manche hier schreiben. Oh nein Gott. Schrecklich, was in diesem Ort passiert ist. Sich dann nach über 100 Jahren so darueber auszulassen und so was zu schreiben... Echt, Menschen gibt's.. Ich dass es nicht. Zeugenschutz????So ein Schwachsinn
Udo Dotzauer Udo Dotzauer aus 86633 Neuburg schrieb am 23. Januar 2022 um 17:17
Ich wohne ca. 20 km von Hinterkaifeck entfernt und bin oft mit dem Fahrrad dort. Es ist ein komisches beklemmendes Gefühl dort vor dem Gedenkstein zu stehen wo der Hof war. Ich bin der Meinung man sollte es so lassen wie es ist denn alles andere ist nur Spekulation