Das Gästebuch

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345 Einträge
anonym anonym aus anonym schrieb am 4. Januar 2021 um 13:58:
Meine Antwort für Ihre Administratorin, die mich nun wirklich GRUNDLOS beleidigt hat:

¹ Ich habe entweder einen sechsten Sinn für die Unhöflichen und Arroganten Webseitenbetreiber oder diese Webseitenbetreiberin war mit Drogen zugedröhnt, als sie meinen "GÄSTEBUCHEINTRAG" las; zu viel gequalmt vielleicht? Ich habe dieser Webseitenbetreiberin nichts getan! Ich habe in das "GÄSTEBUCH" lediglich meine EIGENEN RECHERCHEN zu diesem MASSENMORDFALL in HINTERKAIFECK TANNÖD BAYERN geschrieben unter Zwangsforderung meiner WEBSEITEN-URL! Und das SOLL EINE RECHTFERTIGUNG SEIN, mich derart ANZUPÖBELN? Der "GÄSTEBUCHEINTRAG" enthält den KOPIERTEN UND DORT EINGEFÜGTEN EIGENEN WORTLAUT VON MIR! Von hier aus meinem Blog mit dem FOTO vom FRIEDHOF! ² Und dann noch ZYNISCH und ÜBERHEBLICH DUMM mir auf meine Worte SO EINE "ADMINISTRATOR-ANTWORT" zu formulieren, ist schon eine UNVERSCHÄMTHEIT! Und was ICH bei meinem Besuch auf dieser WEBSEITE https://hinterkaifeck.net an Seitentabs zu lesen bekam, ist NIEMALS ÖFFENTLICH UND FREI ZUGÄNGIG! ³ DAS ist der WIRKLICH INTERESSANTE BEREICH DIESER WEBSEITE! Und der ist NICHT FREI ZUGÄNGIG! Oder verstehe ich da meine deutsche Muttersprache nicht mehr richtig? Ich kann ganz klar EINEN REGISTRIERENZWANG UND EINEN ANMELDZWANG ERKENNEN! Sie sehr geehrte Administratorin NICHT?! 🧭fen simdif!
Administrator-Antwort:
Das ist kein Bereich der Webseite, was Sie zugangsbeschränkt entdeckt haben ist unser Diskussionsforum. Dort ist eine Anmeldung erforderlich, ja. Das hat etwas damit zu tun, dass anonyme Diskussionen aus offensichtlichen Gründen keinen Sinn machen und ich als Webseitenbetreiber Verantwortung trage. Wir bieten auf der Homepage und im Wiki alle Fakten, so dass jeder Interessierte die Informationen frei zugänglich vorfindet. Lediglich wenn er sich bei uns über den Fall austauschen mag muss er sich registrieren. Wenn er das nicht machen mag so ist das sein gutes Recht.
Mirjam Mirjam aus Lausen Schweiz schrieb am 4. Januar 2021 um 0:06:
Man darf nicht vergessen: Die Mordgeschichte ist kein ausgeklügelter Thriller, der besonders spannend sein will.
Es ist einfach eine menschliche Tragödie in einem Dorf mit Zufällen, die etwas zur Tat beitragen und anderen vermeintlichen Kausalitäten, die nichts zu bedeuten haben.
Das Naheliegendste oft das Zutreffendste.
anonym anonym aus anonym schrieb am 2. Januar 2021 um 10:14:
1 Jan 2021


¹Eines von mehreren Schriftzügen des später gefundenen Sterbebildchen: Es bestätigt mir im Glaubensgelübde, daß das Sterbebildchen vom r-k Priester und Zeuge des Massenmordes an der Familie stammt und die handschriftlichen Verbrechen sind ein Segensgebet vom r-k Priester. Die begangenen Verbrechen an dieser Familie zu Lebzeiten oder nach dem Tod sind geschrieben mit "Wegen Sittlichkeit 1 Jahr; Blutschande; Strafe G...es"; Der r-k Priester wollte die Familie und das gesamte Haus und Grundstück segnen. Darum waren die Ermordeten nicht in Abwehrstellung in dieser Nacht.

siehe ¹ Nein das ist keine Beschuldigung gegen Andreas Gruber gewesen, wegen Blutschande 1 Jahr; sondern es ist die r-k Priestersprache, keine Namen des Gesegneten zu nennen sondern anonym die Beschuldigung zu nennen, die fälschlich benutzt wurde um diesen Bauer zu quälen; Andreas Gruber hatte seine Tochter nie unsittlich berührt aber wurde gelyncht! Deshalb bat diese Familie um Haussegnung Tiersegnung, Personensegnung!

siehe ¹ So wie ich das erkennen kann in meinem eigenen Glaubensgelübde, ist der r-k Priester zu jedem ermordeten Familienmitglied hingegangen an die Stelle wo der Mord geschah und hat mit Weihwasser den letzten Segen über jedes einzelne ermordete Familienopfer gesprochen; und das "Sterbebildchen" symbolisiert ganz stark den Hof der Familie Gruber in Hinterkaifeck Tannöd. Der Segen des r-k Priesters wurde erfüllt, denn niemand traute sich mehr dort auf dem Grund und Boden der Familie Gruber zu wohnen! "Zieh deine Schuhe aus, denn dieser Ort ist heilig"! steht es geschrieben! Es ist ein Friedhof und ein Familiengrab!

1 Jan 2021

Es gab einen Zeuge für den Massenmord an der Familie in Hinterkaifeck: Der junge Mann am Grab im Bild ist der Zeuge
Es gab einen Zeuge für den Massenmord an der Familie in Hinterkaifeck: Der junge Mann am Grab im Bild ist der Zeuge
Ein Titel für diesen Absatz
Die nackte Realität!
"Wie im Massenmordfall Tannöd: Der Fall Hinterkaifeck in Bayern, achzig Kilometer von München entfernt"! Aus diesem Massenmordfall von 1922 sind diese Videoclips:

Im mysteriösen (also in Glaubenssprache formuliert) Massenmordfall in Hinterkaifeck Tannöd Bayern wird in der Filmdokumentation beschrieben, daß am MORDTAG dem 31. März 1922 eine NEUE MAGD auf den Gruberhof kam; es handelte sich um das MORDOPFER "Maria Baumgartner"; diese wurde von ihrer SCHWESTER begleitet, weil die Maria Baumgartner GEHBEHINDERT gewesen wäre. Aber die Maria Baumgartner hatte überhaupt KEINE GEHHILFE, sondern nur die sie BEGLEITENDE SCHWESTER; diese Gehhilfe war das FAHRRAD; und auch an der HAUSTÜR klopfte das GEHBEHINDERTE Mordopfer Maria Baumgartner und NICHT DIE SCHWESTER mit dem Fahrrad! Ein gehbehinderter Mensch kann sich nunmal NICHT VON SEINER GEHHILFE TRENNEN; und das WAR DIE SCHWESTER der Maria Baumgartner, die sich NICHT VON IHREM FAHRRAD TRENNTE; sie hielt es ununterbrochen fest!
Ich habe sogar das GÄSTEBUCH dieser sogenannten "Internetsoko-Webseite hinterkaifeck.net" besucht, die ich als FEINDLICH betrachte, weil man dort ANMELDEZWANG vorgesetzt bekommt! Man hat als BESUCHER überhaupt keine Gelegenheit sich zu informieren weil man eben ein Schloß vorfindet das den Schlüssel nicht im Schlüsselloch hat, damit man dort die Tür öffnen kann!
Jedenfalls bin ich davon überzeugt in meinem vollen Glauben und meinem vollen GLAUBENSGELÜBDE, daß die SCHWESTER MIT DEM FAHRRAD die MASSENMÖRDERIN IST ("BLUTSCHANDE 1 JAHR"; schrieb der r-k Priester auf das STERBEBILDCHEN); und der GRUND ZUM MASSENMORD; DAS MOTIV ZUM MASSENMORD? Die Schwester der Maria Baumgartner wollte sich AUCH auf dem Gruber-Hof einnisten und wurde NICHT AKZEPTIERT! Da drehte die durch, weil die nicht nur gehbehindert war, und ERMORDETE ALLE MENSCHEN außer die TIERE in HINTERKAIFECK TANNÖD BAYERN!
KEINER, nicht einer von dieser FFB-POLIZEISCHULE hat auch nur im ENTFERNTESTEN in die ERMITTLUNGEN EINBEZOGEN, DAẞ DIE "SCHWESTER, DIE DEN HOF AM MASSENMORDTAG MIT DEM FAHRRAD WIEDER VERLIEẞ" DIE MASSENMÖRDERIN GEWESEN SEIN (KANN)! Denn immerhin verließ diese Schwester der Maria Baumgartner mit dem Fahrrad am gleichen Tag dem 31. März 1922 wieder HINTERKAIFECK an dem diese dort ankamen! Und diese Schwester mit dem Fahrrad war so behindert, daß die in ihrem BLUTRAUSCH UND MORDWILLEN selbst die EIGENE SCHWESTER "MARIA BAUMGARTNER" ERMORDETE!
NIRGENDWO ist etwas von der Schwester mit dem Fahrrad erwähnt! Keine Befragung! Keine Biographie!
DAS STINKT MIR SEHR VERDÄCHTIG!

Sie die Webseitenbetreiber sollen das ja auch lesen und nicht zwingend die Besucher:Innen! Wie arrogant doch in meinem Denken Ungebildete öffentlich agieren!
Besuchen Sie doch MEINE PRIVATE UNVERSCHLOSSENE WEBSEITE!
Administrator-Antwort:
Die Menschen in Ungebildete und Gebildete einzuteilen und sich selbstredend zur Elite zu zählen spricht Bände.
Den Link zu Ihrer Webseite habe ich entfernt. Dafür kann jeder unsere UNVERSCHLOSSENE Webseite gerne nutzen und sich über den Fall Hinterkaifeck informieren.

"DAS STINKT MIR SEHR VERDÄCHTIG!" Da soll lüften ganz gut sein; oder LESEN. Denn diese Aussagen gibt es sehr wohl.
anonym anonym aus anonym schrieb am 1. Januar 2021 um 22:37:
Ich bin in meinem Glauben davon überzeugt, daß der Pfarrer an diesem Abend 31.03.1922 zu einer Haussegnung eingeladen war und auch alle Familienmitglieder gesegnet werden sollten. Andreas Gruber hatte seine Tochter nie unsittlich berührt; es war der Name für Satan, der diese Familie bedrohte und lynchte ermordete! Das Sterbebildchen ist der symbolische Weihrauch mit dem der Pfarrer die Ermordeten segnete als Begrabene! Der angebliche Mörder, der sich noch auf dem Grundstück tagelang aufgehalten haben sollte, war der Pfarrer, der die Tiere fütterte! Der Pfarrer war der Zeuge dieser Morde an der Familie Gruber! Das Grundstück in Hinterkaifeck ist ein heiliger Friedhof; deshalb traut sich niemand dorthin um dort zu wohnen! Der Pfarrer sah den Massenmörder wegrennen!
Es steht geschrieben: "Ziehe deine Schuhe aus, denn der Ort ist heilig"!
Und da ich Sie nicht kenne muß das was ich freiwillig angeben gezwungen bin, auch genügen! Ich jedenfalls würde keine personenbezogenen Emaildaten und Namen und Webseiten an und einfordern, nur um eine eigene Beobachtung in Worte zu fassen. Selbst wenn Sie die Emailadresse * nicht veröffentlichen, so sammeln Sie doch nachweislich personenbezogene Daten! Ein Dauergast würde ich nicht sein wollen!
Administrator-Antwort:
Bei diesem Beitrag fällt es schwer, sich zwischen "nicht freischalten" und dem damit verbundenen Vorwurf der Meinungsunterdrückung auf der einen und der Freischaltung mit der Verbreitung "merkwürdiger" Gedanken auf der anderen Seite zu unterscheiden.
Wenn Sie als Verfasser kein Dauergast bei uns sein wollen so lassen Sie sich versichert sein, dass für eine dauerhafte Mitgliedschaft kein Risiko besteht, wenn solche kruden Ideen ohne Faktenkenntnis und scheinbar aus einem religiösen Wahn heraus formuliert werden.
Mader Johann Mader Johann schrieb am 10. Dezember 2020 um 17:01:
Alte Geschichte, den Hof hat sich der Gruber Andreas für sich und seine Tochter unter den Nagel gerissen ???
Mögliche Option:
Asam, Josef (*1.8.1852, +21.5.1885) Besitzer von Hinterkaifeck gestorben angeblich an Pneumonie morgens um 7 Uhr.
Gruber, Andreas (*09.11.1858, +31.03.1922) damals Knecht auf diesem Hofe, zum Zeitpunkt des Todes des Bauern Asam 26 Jahre alt.
Gruber, Cäzilia, geb. Sanhüter , verwittete Asam(*27.11.1849, +31.03.1922), zum Zeitpunkt des Todes ihres ersten Mannes Asam Josef 35 Jahre alt.
Ehe und Erbvertrag am 28.12.1885 zwischen Cäcilia Asam und Andreas Gruber. Also 7 Monate nach dem Tod ihres Ehemannes ist der Knecht im Boot.
Das ist ja zum Greifen.
Die beiden hatten schon vor dem Tode des Ehemannes Asam Josef was miteinander. Der Ehemann Josef war dem Liebespaar im Wege. Ihn 1885 an einer "vermeindlichen Pneumonie" unentdeckt sterben zu lassen dürfte in dieser Zeit kein Problem gewesen sein. Aus des Hofbesitzers Ehe entstammen zwei Kinder die die spätere Hofübergabe am 11.3.1914 an ihre Stiefschwester Victoria miterlebten. Der Hof von dem eigenen Vater wurde den Kindern Martin Asam und Starringer, Cäzilia, geb. Asam vorenthalten und an die Stiefschwester Victoria übergeben. Die beiden wurden um das Vermögen ihres leiblichen Vaters betrogen. Die drei, die bei diesem Betrug mitgewirkt haben waren die leibliche Mutter der Beiden, der Stiefvater und die Stiefschwester.
Asam, Martin (*23.7.1879, +19.8.1916), der Hauptbetrogene als Stammhalter des Josef Asam, soll im Ersten Weltkrieg im August 1916 gefallen sein. Wenn er aber seine Hundemarke mit der eines gefallenen Kameraden getauscht hat und zur Französischen Fremdenlegion übergelaufen ist, dann hatte er nach fünf Jahren eine neue Identität und war ein freier Mann. Anschließend begab er sich wieder in die Nähe seiner Heimat (vielleicht zur Schwester) und war Willens sich noch seinen Anteil an dem Hofe zu holen. Der Unbekannte mit dem die Victoria eine verbale Auseinandersetzung im Bereich der Kirche hatte, könnte Martin gewesen sein. Das im Beichtstuhl hinterlegte Geld war sicher für diesen Mann bestimmt nicht für die Mission. Leider hat der Pfarrer das Geld vorher entdeckt und an sich genommen. Damit scheiterte die Geldübergabe und es kam zu einem persönlichen Besuch auf dem Hofe durch Martin und eventuell seinem Schwager, der für die betrügerische Sippschaft mit dem Tode endete. Alle Dokumente wurden im Brotbackofen verbrannt. Die Stiefschwester erzählt die Geschichte von der Geldleihgabe an Victoria um ein tolles Verhältnis vorzutäuschen. Sie werden von der Stiefschwester um einen ganzen Bauernhof gebracht und dann leihen Sie ihr noch zweimal einen großen Batzen Geld. Diese Lügengeschichte stinkt ja zum Himmel. Wie kann man sowas nur ansatzweise glauben. Ich denke manche Sprachen von einem Gottesurteil. Die ahnten in die richtige Richtung was auf diesem Hof alles gelaufen ist. Mord des Hofbesitzers Asam Josef, Nötigung, Misshandlung, Vergewaltigung, Missbrauch der Stiefkinder und der eigenen Tochter. Ich gehe auch von Abtreibung und Tötung von Kleinkindern aus. Die sexuellen Übergriffe dürften nicht ohne Folgen geblieben sein, ich denke da an die Kinder im Keller. Wohl auf Grund von Inzucht auch manches Kind behindert. Die hat wohl der Andreas Gruber verschwinden lassen. In diese Richtung wurde wohl nicht gedacht, oder sollte vielleicht auch nicht gedacht werden. Da die Gruber Sippe aus Hinterkaifeck keinen guten Ruf hatte, wird auch niemand an einer tatsächlichen Aufklärung interessiert gewesen sein. Hinter der Sache Hinterkaifeck stecken tiefe alte familiäre Dinge, die heute schwer zu ermitteln sind.
Bei den Nachkommen oder Verwandten der Cäzilia Starringer geb. Asam und des Hackl Andreas Pate und Vormund von Martin und Cäzilia Asam könnte man die Ermittlungen ansetzen. Er war wohl der Cousin von der Gruber, Cäzilia, geb. Sanhüter, verwittete Asam(*27.11.1849, +31.03.1922). Diejenigen, die was deffinitives Wissen, werden aber auch heute noch die Klappe halten.
Asam Josef geboren in Oberkaifeck, Anwesen “Kaifeckerhanns”, Eltern Johann Asam, Gütler, und Katharina Karmann. Wann sind die Eltern von Josef Asam gestorben und wo haben diese nach der Hofübergabe gewohnt. Hatte Asam Josef noch Geschwister. Von dieser Seite ist leider gar nichts bekannt und es gab auch keine Vernehmungen in dem Verwandtenkreis. Hier wären Ermittungen nötig gewesen.

Variante 2:
Die zweite interessante Sache ist folgende.
Unterkaifeck / (Wangen Hausnummer 30 ½):

Für Georg Asam, dem Bruder von Johann Asam wurde auf dem Gelände der Einöde Kaifeck um 1840 die Hofstelle Unterkaifeck errichtet.

Besitzer:
bis ca. 1876: Familie Georg Asam
1876 - unb.: Johann Bapt. Ostermair und Theresia Ostermair, geb. Asam
ab 1907: Familie Andreas Thaler
1922: Familie Andreas Thaler

Auch diese Herren war stark an dem Hof in der Nachbarschaft interessiert.
Es ging in meinen Augen um den Hof und auch die sichere Währung, ja um das große Ganze. Da ist der Lorenz Schlittenbauer auch wenn es viele nicht glauben können raus. Auf diesem Hof wurde sehr viel geschachert, usw. Das Geld kam nicht aus der Landwirtschaft. Siehe Beschriftung des Sterbebildchens. Es kann davon ausgegangen werden, dass das besonders Wertvolle und Werterhaltende in Zeiten der Inflation schon mitgenommen wurde z.B. Gold.
Mit dem Gold war man in diesen Zeiten fein raus und konnte sich alles kaufen. Die wertverlierenden Papierfetzen wurden zurückgelassen.
Gerhard Ebbert Gerhard Ebbert aus Stendal schrieb am 13. November 2020 um 14:49:
Ich denke ganz anders, so katholisch wie sie dort sind und dann im Ort das Verhältnis zwischen Vater und Tochter. Ich tippe auf dem pastor, warum das sterbebild was gefunden wurde, die Spende der Viktoria.
Richard Richard aus Regensburg schrieb am 10. Oktober 2020 um 15:23:
Grüß Gott,
ich vermute die Lösung liegt bei dem kleinen Mädchen. Es wäre großer Zufall das sie als einzige so ermordet wurde das der Tod erst verzögert nach dem Tod der restlichen Familie eingetreten ist. Die Erbreihenfolge ist meiner Theorie nach der Grund. Sozusagen ein Raubmord durch die Hintertür.
Anna Reich Anna Reich aus Friedrichshafen schrieb am 22. September 2020 um 17:15:
Ich frage mich ob der Postbote nicht auch verdächtig war. Er kannte sich im Haus und auf dem Hof aus, wusste welche Tür nur von innen geöffnet wurde, beobachtet den kleinen Josef durch das Fenster regelmäßig, wusste sicher vieles über die Familienverhältnisse, da er von Haus zu Haus kam. Im Verhör erscheint er mir sehr bedacht und intelligent und das über 30 Jahre nach der Tat.Er war kein Landwirt, der auf dem Hof vermisst wurde und hätte so das Wochenende über auf dem Hof bleiben können nach der Tat.Außerdem widerspricht er sich bezüglich der Zeitung, da er zunächst vorgibt, sie noch an Ort und Stelle vorgefunden zu haben.
Maeve Binchy Maeve Binchy schrieb am 26. August 2020 um 9:25:
Man weiß, dass die Reuthaue das Tatwerkzeug war. Diese hat man auch rekonstruiert. Ich frage mich, hat man jemals die Schläge rekonstruiert. Da ich das Buch Lerchenstimme von Käppler gelesen habe, kam mir in den Sinn: Hinterlässt jeder Schlag dieses Muster? Oder ist es eher wie im Buch beschrieben, dass gezielt mit dem hervorstehenden Gewinde getötet wurde? Wenn es gezielt war, denke ich, dass man dazu praktische Erfahrung haben muss. Wer konnte dass nur sein? A) Besitzer der Reuthaue B) Leute die sich mit Bolzenschussgräten auskennen (Benjamin Siegmund war von 1868 - 1909 Schlachthausverwalter und hat ein solches Gerät erfunden, da er ein Tierschützer war. Dieses Gerät wurde nicht patentiert.)
Schade, dass die Schädel der Familie Gruber/Gabriel verschollen sind. Aber vielleicht könnte oder konnte man anhand der Beschreibung der Verletzung das noch vergleichen.

Dickes Lob an das Team von hinterkaifeck.net!
Andreas Andreas aus Bochum schrieb am 23. Juli 2020 um 16:36:
Ich empfehle jedem, der sich mit dem Mordfall Hinterkaifek befasst, sich einmal den Film "Tannöd" anzusehen. Der Film basiert auf den Mordfällen von Hinterkaifek. Und auch wenn es nur ein Film ist, so schafft er es doch sehr gut die Stimmung einzufassen, die damals dort geherrscht haben könnte. Ich war wirklich überrascht, wie nahe der Film sich an die Ereignisse von Hinterkaifek anlehnt. Und auch der Film kommt an einem Mordverdächtigem nicht vorbei: Lorenz Schlittenbauer!
Honal Honal schrieb am 5. Juni 2020 um 18:39:
Hallo,
wie sehen Sie bzw. die Projektgruppe der FH FFB zum Mordfall Hinterkaifeck, denn den Ansatz des Schweizers Adolf Jakob Köppel (im Buch "Lerchenstimme", 2019) der über die Reuthaue zu Andreas Gruber als Mörder seiner Familie führt?
Danke für eine Rückmeldung
und beste Grüße
Werner Honal

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Anwort Jaska:
Danke für Ihren Eintrag. Es gibt tatsächlich einige unserer Teilnehmer, die dieser Version etwas abgewinnen können. Ich gehöre leider nicht dazu.
Für Diskussionen darüber lade ich Sie gern ins Forum ein,
Jaska
Paul Paul aus Kirchbach schrieb am 23. Mai 2020 um 14:57:
Es war offensichtlich Lorenz Schlittenbauer. Jeder der sich mit dem Fall befasst muss zu dem Schluss kommen, dass es der Schlittenbauer war. Diese ganzen Spekulationen sind so unnötig und unrealistisch, unsinnige Theorien wie Karl Gabriel oder der alte Gruber sind blödsinn.

Die Polizeifachhochschule Fürstenfeldbruck hat den Fall neu aufgerollt und analysiert, sie kamen auch zu einem klaren Ergebniss, auch wenn sie den Namen nicht sagen, ist es offensichtlich das sie Lorenz Schlittenbauer als Mörder überführt haben.

Es spricht zu vieles für Schlittenbauer und nichts gegen ihn (das mit dem Asthma befreit ihn auch nicht). Er ist der einzige realistische verdächtige gegen den es handfeste Beweise gibt. Auch wenn es seine Nachkommen nicht wahr haben wollen.
Andrea Andrea schrieb am 18. Mai 2020 um 23:36:
Also ich denke, dass der kleine umgebracht würde, weil er schrie. Vielleicht war das auch erst am nächsten Morgen. Oder einfach Stunden später. Denke das konnte bei den Ermittlungen damals nicht festgestellt werden, ob er wirklich in der Mordnacht getötet wurde
Stephan Fischer Stephan Fischer aus CH - 3012 Bern schrieb am 15. Mai 2020 um 10:33:
Wie war die Milchwirtschaft organisiert? Von einer Käseherstellung steht nirgends etwas, also müsste eigentlich die Milch abgeliefert werden.
Wäre dem so, dann würde der Milchannahmestelle der Täter bekannt sein.
jonny jonny schrieb am 2. April 2020 um 19:52:
Also mit dem Schlittenbauer als Täter macht man sich es sehr einfach. Er war Ortsvorsteher und daran interessiert, dass über die Sache Gras wächst und der richtige Täter nicht ermittelt wird. Es weiß mal grundsätzlich keiner wer es war. Es wurde damals genauso spekuliert. Es hatten sicher viele selber Angst um ihr Leben wenn sie die richtige Ahnung hatten, sie preis zugeben. Zudem waren die Getöteten nicht unbedingt die Beliebtesten in der Gegend, aufgrund von Blutschande und anzunehmender sonstiger nicht öffentlich bekannter Geschichten sicher geächtet. Da wird es sicher deftige Dinge gegeben haben, die den Täter zu diesem Schritt bewegt hat. Der Schlittenbauer hat sich immer so leicht verdächtig gemacht um keinen anderen Tatverdacht aufkommen zu lassen. Er wusste er war es nicht und somit kann niemand ihm die Tat nachweisen. Vielleicht hat er den richtigen Täter sogar als Ortsvorsteher mal angesprochen oder vielleicht auch was beobachtet. Ich denke es hat bei ihm sicherlich nicht umsonst einige Jahre später gebrannt. Da wurde ihm klar gemacht - Klappe halten. Zudem wäre der Täter damals hingerichtet worden, er hatte also nichts mehr zu verlieren und wird mit allen Mitteln einen Bezug zu seiner Person vermieden haben. In dieser Zeit hatte man bei solchen Geschichten eher die Tendenz das Geschehene herunterzuspielen. Pfarrer und Bürgermeister / Ortsvorsteher waren daran interessiert, dass schnell darüber Gras wächst um wieder Ruhe in den Ort zu bringen. Dadurch auch schneller Abriss der Gebäude und sanfte Ermittlungen. Es wird eher jemand gewesen sein der in dem Forum nicht auf dem Zettel ist. Hier wurde sicher was übersehen und entscheidende Verbindungen sind nicht bekannt. Siehe Fall Bögerl. Trotz DNA und heutigen Techniken ist der Täter nicht ermittelbar. Falls man den damaligen Ermittlungen glauben darf, wurden beide Damen gewürgt und massiv zugerichtet. Wer hatte mit ihnen eine Rechnung offen? Wäre es der Schlittenbauer gewesen, hätte er den Buben am Leben gelassen, dann hätte er ob tatsächlich Vater oder nicht (damals nicht beweisbar), den Daumen auf dem Hofe gehabt. Ich vermute es geht um das große Ganze. Das Motiv ist wahrscheinlich ein Cocktail aus mehreren nicht ermittelten Gründen in die, die Damen des Hauses involviert waren. Auf diesem Hof sind sicherlich viele Dinge vorgefallen, die für Außenstehenden nicht ersichtlich waren und uns nicht bekannt sind. Man kann nur manches erahnen. Da hat sich mit der Zeit dann wohl was zusammengebraut, dass es zu dieser Tat kam. Lorenz Schlittenbauer als Täter, das könnt Ihr aus euren Köpfen streichen, da seid Ihr weit daneben, auch die Polizeischule FFB ist hier weit von der Lösung des Falles entfernt auch wenn Sie anderer Meinung sind. Nur wer neue Pfade beschreitet, wird der Lösung nahe kommen.
Wissinger Leonhard Wissinger Leonhard aus 91177 Ruppmannsburg schrieb am 23. März 2020 um 21:02:
Ich kenne den Charakter dieser Menschen nicht, deshalb ist das alles nur ein Gehirngespinst.
Warum mußte die Magd sterben. Hatte sie den Täter vorher gesehen. War er vielleicht schon vrher bei den Grubers oder kannte sie ihn von früher her oder wurde sein Name genannt.
Warum mußte der kleine Josef sterben.
War der Täter der Vater des Kindes. Hatte man ein Beweismittel dafür. Der Täter suchte nach der Tat ja etwas. Wurde er in der Brieftasche fündig. Oder sagte man ihm vorher, schau dir das Kind an, es hat heute schon deine Stimme, deinen Gang, deine Mimik deine Gestik. Du kannst die Vaterschaft nicht mehr verleugnen.
Der Täter konnte mit der Haue umgehen. Er traf mit dem Kopf der Haue aber auch mit der Überlangen Schraube wie eingeübt. War er ein Metzger,ein Schlächter.
Der alte Gruber kam mit dem Karl Gabriel nicht zurecht weil dieser eingefahrene Strukturen ändern wollte.
Die Viktoria Gabriel gebar einen Sohn.
Da sagte sich der alte Gruber. Jetzt haben wir einen Hoferben den erziehe ich mir wie ich ihn brauche. Wir überspringen eine Generation, meine Tochter braucht keinen Mann mehr dafür bin ich da . Die Arbeit auf dem Hof schaffe ich schon noch.
Die Viktoria wollte einen Mann, sie verkehrte unter anderem mit Josef Thaler.
Seinem Vater war keiner standesgemäß.
Die einen waren ihm zu leichtlebig. Der Schlittenbauer suchte auch nur seinen Vorteil, und er wußte vor ihm mußte er Angst haben.
Ich glaube die Grubers wußten genau wer der Vater war.
Der Josef Thaler heiratete im Mai 1922. Als das die Viktoria erfuhr, sagte sie sich ich schufte wie ein Pferd, habe einen kleinen Sohn zu versorgen.
Der Thaler baut sich ein Haus und hat eine Familie ,dann soll er wnigstens für sein Kind Unterhalt bezahlen.
Die Grubers waren gegen die Aufklärung, deshalb verschwand sie inder Nacht aber nicht im Wald, bei diesem Wetter.
Sie hatte ja zu Schweiger gesagt sie wolle auspacken.
Der Thaler sagte sich. Die Grubers zerstören mein ganzes Leben. Der Alte hurt mit seiner Tochter herum und ich soll dafür bezahlen. Den Hausbau kann ich dann auch vergessen. Dies teilte er dem Kaspar (wahrscheinlich Andreas) mit.
Die Kreszenz Rieger wußte wo der Hausschlüssel versteckt war nach 2 Jahren Dienst auf dem Hof.
Wahrscheinlich hat man es ihr bei einem Gespräch entlockt.
Den Dachziegel kann auch der Gruber hochgeschoben haben um in der Dämmerung den Hof zu überwachen. Ein hochgeschobener Dachziegel fällt auf und muß bei Regen wieder geschlossen werden, sonst läuft Wasser ins Gebäude.
Ich vermute der Täter hat die Tat begangen hat dann das Haus verlassen, ist dann am Sonntag als alle in der Kirche waren zurückgekehrt, hat das Vieh notdürftig versorgt, hat die Uhr zum Stillstand gebracht, hat die Opfer abgedeckt, hat die Haue versteckt wo vorher das Infanteriegewehr versteckt war, hat darauf Heu aufgeschüttet, hat dann das Zimmer der Viktoria und die Brieftasche durchsucht, hat das Geld noch gestohlen und ist durch das Hexenholz verschwunden.
Wer war der Täter
Einer von den Kaspars Eher der Andreas, die wußten wie man mit so einer Haue zuschlägt.
Oder der Josef Thaler der vermutliche Vater des kleinen Josef oder doch ein anderer.
Der Schlittenbauer war es nicht trotz vieler Lügen.
2 kannten wahrscheinlich den Täter.
1. Der Hund und 2.der Pfarrer Haas.
Vielleicht ist ja in den Kirchenbüchern etwas vermerkt. Es muß ja nicht in Waidhofen sein.
Warum hieß der Sohn Josef
Früher bekam doch das Kind den Namen des Vaters, des Paten, eines Onkels oder des Opas.
Viele Aussagen sind falsch. Die Grubers konnten ja keine Gegenaussage machen.
z.B. Jemand sagte der Gruber war ein großer kräftiger Mann.
in der einweisung ins Zuchthaus wurde eine Körpergröße von 1,65m festgestellt.
Die Gabriels warens nicht, sie haben den Hund aufgenommen. Der hätte sie irgentwann angefallen. Ein Hund vergißt nicht.
Die Thalers übernahmen die erste Nachtwache,
sie wußten da muß man keine Angst haben.
Vielleicht haben sie sogar abwechselnt auf dem Heuboden geschlafen.
Vielleicht ist das alles Phantasie. Hoffentlich
Martin Upmann Martin Upmann schrieb am 12. März 2020 um 20:16:
Dieses Gedicht habe ich für mich geschrieben um mir alles nochmals zu überlegen. Dann habe ich es als Dank für die fleissigen Menschen geschickt, die hinter hinterkaifeck.net stehen.
Ich komme ihre Anregung nach und veröffentliche es hier im Gästebuch.
ich hoffe es gefällt.

Hinterkaifeck
1922 mitten in Bayern, also vor sehr vielen Jahren,
da hat sich in Hinterkaifeck ein Mehrfachmord zugetragen.

Der oder die Mörder sind bis heute nicht wirklich bekannt,
die Fragen, wer war es und warum, machen den Fall sehr interessant.

Vor Jahren hörte ich im TV davon und habe mir kurz Gedanken gemacht,
es gab noch kein Internet und nur das Gesehene hat mich nicht weiter gebracht.

Jetzt, im Jahre 2020 nach viel Internet-Recherche komme ich zum Schluss,
dass ich über meine Gedanken in dem Fall ein Gedicht schreiben muss.

Ich schreibe nur, wie ich meine, was geschah.
Es war vielleicht auch anders, das ist mir klar.

Wer den Fall nicht kennt, kann dieses Gedicht nicht verstehen,
diese Leute müssen sich irgendwo nach Informationen zu Hinterkaifeck umsehen.

Wer sich aber mit allem, was man über den Fall findet, hat schlauer gemacht,
der versteht mich vielleicht und merkt, ich habe mir schon Gedanken gemacht.

Namen werde ich aus gutem Grund in diesem Gedicht nicht nennen,
wer sich interessiert, wird alle Opfer, Beteiligte und Unbeteiligte kennen.

Alle Theorien, die ich gelesen hab, haben mich nicht weitergebracht,
es darf dich nur interessieren, was wirklich war, hab ich mir gedacht.

Sicher ist, es war ein sechsfacher Mord,
auch sicher ist der Grundriss von diesem Ort.

Einen Raubmord halte ich für ausgeschlossen,
sonst hätte ich für mich den Fall sofort geschlossen.

Es ging um Neid, Wut und Hass, es ging nicht um Geld,
es war nicht wie heute, es war eine andere Welt.

Es begann Tage oder auch Wochen vorm eigentlichen Geschehen.
In Gedanken kann ich zwei Leute, die über Hinterkaifeck reden, sehen.

„Die Hinterkaifecker, die sind nicht gut.
Auf Hinterkaifeck, da wohnt des Teufels Brut.“

„Die Hinterkaifecker gehören von der Erde verbannt,
und alles, was an sie erinnert, gehört verbrannt.“

„Es ist schlimm, aber ich habe weder die Kraft noch die Macht,
sonst hätte ich die Brut schon lange umgebracht.“

„Ich kenn da zwei, die treffe ich gleich noch, die denken wie wir,
ich wünsch dir einen schönen Tag, wir treffen uns morgen wieder hier.“

So oder so ähnlich fing das alles an,
Tage später hatten vier Leute einen Plan.

Dieser Plan wurde dann wie folgt ausgeführt,
dass dabei Menschen sterben, hat keinen gerührt.

Alle vier betreten den Hinterkaifecker Hof, der Hund hat gebellt,
eine von ihnen klopfte und hat sich vor die Haustür gestellt.

Dieser eine, das war ein im Ort bekannter Mann,
dem man den Eintritt nicht verwehren kann.

In der Küche sitzt die alte Bäuerin mit Mann, Tochter und Enkelkind,
keiner von ihnen bemerkt, in welcher Gefahr sie durch den Besucher sind.

Eine neue Magd, sie ist vor Stunden auf dem Hof angekommen,
sitzt auch in der Küche, sie zieht sich zurück, von der Anreise noch ganz benommen.

Das kleinste Kind schläft im Zimmer der Mutter im Kinderwagen,
alles scheint friedlich, aber kurze Zeit später sind alle erschlagen.

Der Mann setzt sich und fängt ein belangloses Gespräch mit den Anwesenden an,
bis man ungewöhnliche Geräusche aus dem Stall hören kann.

Der alte Bauer steht auf, um mal nachzusehen,
er geht bis zur Futterkammer, dann ist es um ihn geschehen.

Zur gleichen Zeit, wie der eine Mann kam in die Küche herein,
brachen die anderen drei Personen in die Futterkammer ein.

Dort haben sie das erste Opfer mit einer vorgefundenen Haue erschlagen
und dann erst mal an die Seite aus dem Sichtfeld getragen.

Die alte Bäuerin macht sich Sorgen und geht ihrem Mann hinterher,
sie auch zu erschlagen war für die Wartenden nicht schwer.

Doch starb sie nicht sofort, man hat sie noch mehrfach in den Kopf gestochen
und dann noch überflüssigerweise gewürgt und eventuell den Kehlkopf gebrochen.

In der Küche sind nur noch der Mann und die junge Bäuerin mit ihrem Kind.
Er weiß es, aber sie ahnt nicht, dass die alte Bäuerin und ihr Mann nicht mehr am Leben sind.

Nach einiger Zeit sagt die junge Bäuerin „Wir schauen mal, wo die beiden geblieben sind.“
Mit großem Abstand folgte der Mann der Mutter und ihrem Kind.

Dann in der Futterkammer angekommen,
hat man Mutter und Kind das Leben genommen.

Der Mann aus der Küche sagt:“Das habt ihr schön gemacht.
Aber es ist noch nicht ganz vollbracht.

Die neue Magd ist schon da und ist noch am Leben,
auch dem Jungen müssen wir noch einen tödlichen Schlag geben.“
„Dann macht ihr drei das und steht hier nicht rum,
ich als Frau zieh mich hier lieber alleine um.

Meine blutige Kleidung lasse ich hier und gehe dann schon Heim,
verbrennt sie im Backofen, sie soll nur noch Asche sein.“

Die drei Männer gehen zur Küche, an der Haustür bleiben sie stehen.
Ein Mann zieht sich um und sagt:“Macht es gut, ich muss jetzt gehen.“

In der Küche sagt der Eine: “Hier saß ich eben noch mit des Teufels Brut.
Jetzt sind fast alle tot, zwei noch, dann wird alles gut.

Die Magd muss auch sterben, das muss einfach sein,
wenn du das übernimmst, würde es mich sehr freuen.

Dann gib mir die Haue und zieh dich dann um,
geh dann schnell nach Hause und lungere nirgends herum.“

Die Magd ist tot, auch ihr nahm man das Leben,
danach wurde die Haue zum Töten des Jungen übergeben.

Drei Mörder sind nicht mehr da, sie gingen zurück in ihr trautes Heim,
einer ist noch da, um den Jungen zu töten und mit den Toten alleine zu sein.

Ein Schlag mit der Haue auf den Kinderkopf und der Junge war tot.
Der Mann geht in die Küche und isst sich ein Stück Brot.

Dann sammelt er alle blutigen Kleider ein,
sie sollen ein Fressen fürs Feuer sein.

Das Feuer brennt, von der Kleidung bleibt kein erkennbarer Rest.
Er schließt im Haus alle Türen und macht die Fensterladen fest.

Er deckt die Magd und den Jungen zu, der Heilige Geist soll sie nicht sehen,
wenn sie in den Himmel kommen würden, das wäre nicht schön.

Er geht zu den ersten vier Leichen, sie sind nicht schön anzusehen,
er legt sie nach seiner Ordnung hin, bedeckt auch sie und will dann gehen.

Er denkt: “Das, was hier geschah, haben wir das wirklich gemacht?
Nein! Das waren nicht wir. Die Haue, geführt durch Gottes Hand, hat den Tod hierhergebracht.

Diese Haue soll nicht mehr zur Arbeit gebraucht werden,
sie soll dieses Haus schützen und alle Menschen hier auf Erden.

Im Zwischenboden unter den Brettern legt er die Haue hin, wie in einem Sarg,
da kann sie lange liegen, er meint, bis lange nach dem jüngsten Tag.

Er geht, ein „Vater unser…..“ betet er auf dem Weg nach Hause.
Er betet es oft, er macht beim Beten kaum eine Pause.

Die vier haben sich dann erst wieder am Sonntag in der Kirche gesehen.
Sie haben nie über die Tat gesprochen, das Leben musste ja weitergehen.
Vielleicht war alles so, vielleicht auch einiges nicht,
auch dichterische Freiheit ist in diesem Gedicht.

Eines ist sicher: Die Ermordeten sind tot und die Mörder nicht mehr am Leben.
Ob sie sich jetzt wohl alle im Himmel ein Stelldichein geben?

Ich stelle mir grad in Gedanken vor:
Die Hinterkaifecker stehen 1922 vorm Himmelstor.

Wie alle Menschen damals werden sie wohl Sünder gewesen sein.
Darum schätze ich, sie kamen ohne Probleme in den Himmel hinein.

Nach und wollten dann die Mörder in den Himmel, denn sie waren ja getauft.
Als Petrus sie sah, musste er grübeln und hat sich die Haare gerauft.

Er sagt:“ Du bist mir als einer der Mörder von Hinterkaifeck bekannt,
du hast grausam gemordet mit einer Haue in deiner eigenen Hand.“

Über diese Situation haben die Mörder schon zu Lebzeiten nachgedacht,
und nach langem Üben sich Folgendes für Petrus beigebracht:

„Ich wollte nie töten, das habe ich nie gewollt, das kam mir nie in den Sinn.
Das alles war Gottes Wille, er hat mich gelenkt, er war es, dass ich so geworden bin.

Hätte er es nicht gewollt, das sag ich ganz offen,
dann hätte mich ganz sicher der Schlag getroffen.“

Jetzt sind alle im Himmel, der Mord hat kein Gewicht,
vielleicht, irgendwann, beim jüngsten Gericht.

Die Sache Hinterkaifeck hat mit diesem Gedicht für mich ein Ende, erledigt und aus.
Was wirklich geschah, weiß keiner, in Gedanken bin ich noch im Hinterkaifecker Haus.

©Martin Upmann 2020
Zoltán Biró Zoltán Biró aus Fluterschen schrieb am 24. Februar 2020 um 14:00:
Für mich die Teorie von Adolf Jakob Köppel scheint plausiebel zu sein bis auf die einzige unerklärliche und vielleich die wichtigste Frage und zwar: Wie kam A. Gruber ums Leben?
Die Feststellung laut Köppel, dass A. Gruber durch einen Sturz auf einen schweren Kreuzpickel ums Leben gekommen sei ist nur spekulativ.
Ob das wirklich ein Unfall war oder er sich selbst mit Absicht umgebracht hat, oder doch ein Externe habe ihn letztendlich vor der Entdeckung des Tates ermordet, bleibt für mich das einzige Rätsel.
Der Rest der Geschichte über die Massakrierung der ganzen Familie kann nahezu sicher auf das Konto von A. Gruber schreiben, da sowohl die Indizen als auch die präzise Durchführung des Tates, das Verstecken der "Werkzeuge" bis auf die erwähnten Details passt genau zu seinem Person.
Heidemarie Menzel Heidemarie Menzel aus Berlin schrieb am 23. Februar 2020 um 19:23:
Habe grade eine ganz andere Theorie bei y.t. gelesen, die mir ehrlich gesagt am plausibelsten erscheint. Die Person, die es betrifft, wird eigentlich nirgendwo wirklich beachtet. Nämlich die Frau Schlittenbauers.

Für mich scheidet Schlittenbauer selbst für den Mord aus, da er , um so einen Kraftakt auszuführen viel zu krank und kraftlos war und auch nicht als brutal galt. Im Gegenteil er brach sogar in Tränen über die Tat aus.

Seine Frau hatte in meinen Augen die meisten Motive für die Tat. Persönlich war sie sicher nicht nur deshalb frustriert, weil sie vermutlich nicht grade mit offenen Armen als Mutter von 4 unehelichen Kindern dort ankam und das einzige, was sie mit Schlittenbauer hatte, kurz nach Geburt gestorben ist. Und sie auch vorher schon dauernd Fehlgleburten hatte.

Ein Dragoner war sie sicherlich , der nicht zimperlich war. Frustriert war sie sicher auch, daß ihr Mann immernoch mit dieser Frau zu tun hatte und nun auch noch Kindesunterhalt zahlen sollte. Vor allem hatte die Grube das, was sie nicht hatte. Ein Kind mit ihrem Mann.

Das wäre auf jeden Fall ein ausreichendes Motiv aus aufgestauter Wut alle zu beseitigen, so daß Ruhe im Karton war. Allein ist sie sicher nicht vorgegangen, sondern hatte mutmaßlich noch ihren Bruder im Schlepptau, der die Schläge evtl. auch ausgeführt hat.

Daß es jemand gewesen sein muß, der sich in Landwirtschaft und auf dem Hof einigermaßen auskannte würde auch für so eine Täterschaft sprechen. Ein Fremder war es ganz sicher nicht. Da das Motiv fehlt, denn es war auch kein Raub.

Da alle wohl mit dieser Raute erschlagen wurden, die man später ja noch gefunden hat und die zwischendurch bei Schlittenbauer zu Hause war und vor allem er auch den Schlüssel hatte, wäre diese Theorie eigentlich die wahrscheinlichste.
Maria Sattler Maria Sattler aus Pfalz schrieb am 19. Februar 2020 um 15:44:
Nicht umsonst geben die Damen und Herren der Projektgruppe den guten Rat , die Menge der zur Verfügung gestellten Daten genauestens zu studieren !
Zusätzlich ist es sinnvoll, alle Vorgänge im historischen Kontext zu betrachten .

Ich verweise zur Findung auf "Ockhams Rasiermesser ".
Lax ausgedrückt besagt die Regel:
"Hörst Du in Europa Hufgetrappel hinter Dir, denk an Pferde ,
nicht an Zebras !"

Herr Schlittenbauer kann es garnicht gewesen sein. Siehe Biografie mit Krankheitsbild,
er verfügte über harmonische soziale Familienbeziehungen und gesicherte wirtschaftliche Verhältnisse, die er sich besonnen über Jahrzehnte selbst erarbeitet hatte . 1921 war sein eigener Hof abbezahlt !
Und das trotz der dramatischen Inflation .
Preisentwicklungen der damaligen Zeit sind im Internet zu eruieren.

Bei der Auffindesituation hat der arme Mann sich schlicht in einem grossen Schock befunden.
Alles andere sind teils mühsam konstruierte und an den Haaren herbeigezogene Indizien.

Die Lerchengeflüster-Theorie, dass der alte Burger selbst seine Familie ausgelöscht habe, klingt da schon eher plausibel, wäre da nicht die Tatsache, dass er zuoberst auf den anderen Toten gelegen habe und obenauf die ausgehängte Tür.

Alles spricht für zwei Täter und dahingehend hatte die Polizei ermittelt.
Ich wüsste gerne , warum am Tatort keine Fingerabdrücke genommen wurden: Daktyloskopie war bereits seit 1903 bei der deutschen Polizei in Gebrauch.

Bleibt für mich mit dem überzeugenden Motiv der Habgier die ständig über ihre Verhältnisse lebende Familie Gabriel mit den Brüdern des Ehemannes von Viktoria Gabriel .


Zum Inzest:

Wie ein Vorredner meinte, aus dem ganzen Klatsch und Tratsch der Dorfbevölkerung ablesen zu können, dass "es der Viktoria wohl mit ihrem Vater Spass gemacht haben könne", verweise ich auf die Lebenssituation der Frauen, insbesondere bäuerlich lebender Frauen. Mag sein, dass sie de Facto die Besitzerin des Hofes war, tatsächlich übte diese Funktion der alte Burger aus.

Bei einer inzestuösen Beziehung existiert ebenso ein Stockholmsyndrom wie bei Entführungen.
Und Frauenspersonen hatten um 1900 nichts zu melden. Ihnen blieben die drei K und gut.