Das Gästebuch

(Hinweis: die hier veröffentlichten Gästebuchbeiträge spiegeln nicht immer die Meinung der Redaktion wider und werden im Sinne der freien Meinungsäußerung freigeschaltet. Es besteht kein Recht auf Freischaltung)

Hier ist Platz für Deine Gedanken...

 
 
 
 
 
 
 
Mit * gekennzeichnete Felder sind Pflichtfelder.
Die E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Wir akzeptieren keine Beiträge, die von Wegwerf- oder Spamadressen geschickt werden.
Aus Sicherheitsgründen speichern wir die IP-Adresse 3.221.159.255.
Der Eintrag im Gästebuch ist erst sichtbar, nachdem wir ihn geprüft haben.
Wir behalten uns das Recht vor, Einträge zu löschen oder Einträge nicht zu veröffentlichen.
345 Einträge
Ulrich Opfermann Ulrich Opfermann aus Friedrichsdorf im Taunus schrieb am 5. Februar 2020 um 11:59:
Hallo,bald 100 Jahre Hinterkaifeck,hier mein Beitrag: Mörder konnte nur sein,wer ein enges emotionales Verhältnis zu den Ermordeten hatte( Würgemale bei Viktoria Gabriel,Abdecken der Leichen) .Ferner mus s der Täter den Hof u. besonders den Stadel gut gekannt haben( Verstecken Tatwerkzeug Reutehaue im Fehlboden auf Dach).Karl Gabriel scheidet meiner Meinung nach aus,ist im Krieg gefallen,von Kameraden bezeugt.Der alte Andreas Gruber hatte kein Tatmotiv: er hat die Frauen im Hof zur Arbeit in Feld und Hof gebraucht,die Viktoria war seine Inzest -Ehefrau und die Kinder Cilly und Joseph eventuell beide von ihm gezeugt.Selbst wenn die Viktoria gehen wollte,er hätte nicht seine ganze Familie getötet,dagegen spricht auch der Zustand seiner Leiche im Schlafanzug,er war gerade am ins Bett gehn.Bleibt Lorenz Schlittenbauer ,für mich der Haupttatverdächtige.Er hatte ein Verhältnis mit Viktoria Gabriel.Am 31.3.1922 kam es sehr wahrscheinlich zum Treffen Viktoria Gabriel und Schlittenbauer abends im Stadel.Es ging um Vaterschaft vom kleinen Josef,eventuell Erbansprüche des kleinenJoseph,Geldzahlungen für weitere Anerkennung der Vaterschaft,Viktoria hatte 13.000 Mark abgehoben,Anschaffungen wurden nicht getätigt, an wen sollte das Geld gehen wenn nicht an Schlittenbauer?Es kam zum Streit,eventuell hat er die Viktoria erpreßt,sie wollte nicht zahlen.,hat ihrerseits mit Klagen gedroht auf Zurückzahmung der von ihr gezahlten Summe?Hielt Schlittenbauer trotz Eheschließung weiter die Beziehung zu Viktoria aufrecht? War noch ein Kind unterwegs?Das wäre für Schlittenbauer Grund gewesen, völlig durchzudrehn.Der Streit eskalierte jedenfalls und endete in der Katastrophe,daßalle getötet wurden.Danach Verstecken der Reutehaue,den Stadel kannte er ja von den Treffen mit Viktoria bestens,Vieh füttern,am 01.04 1922 Verbrennen der Blutkleidung,Schlittenbauers Hof lag wenige Gehminuten von Hinterkaifeck.Am 04.04. War niemand anders als Schlittenbauer auf dem Dachboden und beobachtete durch die beiseite geschobenenDachschindeln den Monteur,öffnete das Scheunentor,damit die Tat entdeckt wurde von jemand anderem,fast gelungen.Danach zurück zum eigenen Hof und mit den Nachbarn die Tat "entdeckt".Sofort auffällig: Schlittenbauer war völlig ungerührt.Wer als Asthmatiker und Tatunbeteiligter sechs Leichen findet,darunter seine Geliebte,muß der nicht vor Entsetzen schreien und weinen und einen Asthmaanfall bekommen?Dann blieb er alleine bei den Leichen zurück,eigentlich logisch,er wußte ja,daß kein andrer Täter in der Nähe war oder zurückkommen konnte.Leider wurde gegen Schlittenbauer nicht gründlich ermittelt.Er war der Ortsvorsteher,also wichtigste Person im Ort nach dem Bürgermeister,er wurde als Täter nicht wirklich in Betracht gezogen und nur pro Forma vernommen.Es wurden keine Fingerabdrücke genommen und auch keine Durchsuchung seines Anwesens angeordnet,auch den Hof Hinterkaifeck hätte man gründlichst nach Spuren und Tatwerkzeugen durchsuchen müssen.Wenn man das gemacht hätte und die 13.000 Mark oder Teilbetrag große Scheine von der Viktoria Gabriel im Anwesen Schlittenbauer gefunden worden wären,wäre es eng geworden für ihn.Merkwürdig auch,daß der Oduktionsbericht plötzlich verschwunden war.War Viktoria Gabriel erneut schwanger?kam es bei dem Treffen vor der Mordtat gar zum Verkehr,alles nicht ausgeschlossen!.Das wären erneut Dinge gewesen,die Schlittenbauer enorm belastet hätten.Wollte man ihn decken und ließ den Obduktionsbericht deshalb verschwinden? Selbst die letzte Vernehmung von Schlittenbauer zeigte: es gab Widersprüche in seinen Aussagen,aber der vernehmende Beamte sah keinen Anlaß,dies weiter zu verfolgen.Besonders die Äußerung Schlittenbauers,daß bei der Tat der Herrgott die Hand des Täters geführt habe,macht mich völlig fassungslos.Wenn zwei kleine Kinder erschlagen werden,und natürlich auch die andern,da führt kein Herrgott die Hand.Letzten Endes hat er mit dieser Aussage zum Ausdruck gebracht,daß der Hinterkaifeck Mord für ihn schon in Ordnung ging,daß es die richtigen getroffen hatte.Schlittenbauer schien trotz dieser Aussage ,die ihn erneut verdächtig machte,und sonstiger Widersprüche paradoxer Weise auf den vernehmenden Beamten den Eindruck gemacht zu haben,daß er zu einer solchen Tat einfach nicht fähig gewesen war. Das ist eben der persönliche Eindruck.des vernehmenden Beamten gewesen und den könnte man nur nachvollziehen,wenn man selbst Schlitten bauer gegenüber gesessen hätte.Der Grundsatz,daß ohne Ansehn der Person ermittelt werden muß,galt fürSchlitten bauer jedenfalls nicht.Auf Grund der genannten schweren Versäumnisse im Ermittlungsverfahren konnte es dann auch nicht zur Mordanklage gegen Schlittenbauer kommen.
Amina Amina aus Pennsylvania schrieb am 3. Februar 2020 um 21:52:
Ich glaube dass es Andreas Gruber war. Ich habe einen sehr interessanten Artikel gelesen der meinen Verdacht bestätigt.
Komischerweise habe ich in dem Artikel zum ersten Mal von Andreas Gruber’s „Unfalltod“ erfahren. Als ich Dokumentationen angesehen habe, hat niemals irgendjemand erwähnt dass Andreas Gruber zwar tot war, jedoch eine ganz andere Verletzung als die übrigen Leichen erlitten hatte....Auch war von einer anderen Tochter (Sophie) die Rede die anscheinend aufgrund der Folgen jahrelanger Misshandlung durch Andreas Gruber. Außerdem erfuhr ich dass Cilli halbnackt aufgefunden wurde.
Da ich von diesen Details vorher NIE gehört hatte, frage ich mich jetzt warum sie verschwiegen wurden? Selbst in “offiziellen” Artikeln wie auf Wikipedia etc habe ich davon nichts gelesen. Irgendwie komisch... stimmen diese Informationen überhaupt?
Seit 2 Stunden versuche ich jetzt im Internet mehr Informationen über seinen Tod zu erfahren.
Das ist übrigens der Artikel den ich gelesen habe. SEHR interessant. https://www.hinterkaifeck.ch/beweise-indizien/
Sandra Nagelschmid Sandra Nagelschmid aus 94149 kößlarn schrieb am 30. Januar 2020 um 22:45:
Mich fasziniert der Fall seit Jahren und ich denke auf jeden Fall das es jemand war den die Familie gut kannte sonst hätte er die leichen nicht abgedeckt denn in der Kriminalität heißt es ich Decke es zu dann seh ichs nicht mehr dann ist nix passiert das ist sehr oft bei bezugsmorden zu sehen
Neffe Neffe schrieb am 15. Januar 2020 um 18:44:
Sehr informative und interessante Seite!

Der Fall beschäftigt mich auch schon seit einigen Jahren und für mich liegt der Schlüssel zur Lösung in Victoria Gabriel und ihrem Sohn Josef. Dementsprechend ist meiner Meinung nach der Täter auch in der Familie Schlittenbauer oder Familie Gabriel zu suchen.
Diana Meyer Diana Meyer aus 95032 Hof schrieb am 11. Januar 2020 um 18:58:
Hallo, ich habe wirklich alle Berichte und Videos darüber gesehen die es gibt! Im übrigen Habe ich auch den Podcast von Antenne Bayern gehört. Das war für mich der mit Abstand beste Beitrag! man merkt förmlich wie Berni Mayer mit Herzblut dabei ist. Für mich gibt es nur zwei Möglichkeiten: Der Schlüssel ist der kleine Josef bzw. Die kleine Cilli. Meine Variante A) ist der Schlittenbauer kurz vorher ist Viktoria nach Schrobenhausen gefahren um die Unterhaltsgeschichte neu aufzurollen, auch wenn er ein neues Leben hatte ist dies Motiv genug um abzurücken, da er ja bereits vorher gehörig veralbert wurde zum zweiten wohnte er nur 10 Minuten entfernt... hatte sozusagen in den 4 Tagen jederzeit am Hof vorbei schauen können ob die Leichen bereits entdeckt wurden! Jeden Tag ne viertel Stunde und seine Familie hätte es nicht einmal bemerkt! Variante B) Angehörige der Familie Gabriel die ebenso nur 10 Minuten vom Hof entfernt wohnten, diese hätten natürlich das Interesse komplett alle abzuschlachten inkl. Kinder ( da Erbfolge)! Für mich gibt es nur diese zwei logischen Möglichkeiten! Rollkomando, entflohen Psychopath, Landstreicher, Raubmord absolut Abwägung und viel zu weit hergeholt. Hier ging es um in erster Linie um Wut und in zweiter Linie ums Geld... ist natürlich bloß meine Meinung, wir werden es alle leider nie erfahren! Tolle Seite hier großes Lob für die viele Arbeit die hier reingesteckten wurde!
Bernadine Bernadine schrieb am 7. Januar 2020 um 1:04:
I'm not sure who did the murderer bt it's very interesting to me because it might sound odd i did have a dream last night bout a farm that had people being trapped so I did a research bout it and found this hinterkaifeck unsolved case I read it through and thought it would be similar bt I'm not so sure if its the same as my dream my alarm woke me up before things got interesting. I had my thoughts bout my past life and thinking if this is the case since it seems like a paranormal theory.
Hans Mentz Hans Mentz aus Apoig schrieb am 13. Dezember 2019 um 17:19:
Die Schraube an der Hacke war schon länger drin,
a) zur Befestigung am Holzstiel
b) zur Betäubung des Schlachtviehs.
Zudem war der Gruber wohl schon bettbereit und im Nachthemd, weshalb er imho als Täter ausscheidet.
Ich bin zufälligerweise beim Surfen auf den Mordfall gestoßen und habe mir den Film angeschaut. Ein grausiger Film, wie ich ihn noch nie gesehen habe, obwohl ein kein Film im herkömmlichen Sinn ist, sondern mehr Bruchstücke aus den Akten und Protokollen. Durch die schwarzweiße Technik gekonnt mystische Szenarien produziert.
Ich bin sehr belesen und habe mir das Buch bei Ama gekauft. Entgegen meiner sonstigen Gewohnheit im Bett zu lesen, schaffe ich es hier nicht, da die Handlung mich derart einnimmt und dann am Einschlafen hindert.
Bisher bin ich also noch nicht weit in die Vorgänge eingestiegen, habe einige Theorien gelesen, von denen mich keine annähernd überzeugt. Gut, ich weiß es auch nicht, wird wohl nie rauskommen, es sei denn, daß ein Geständnis beim Abriß alter Gebäude auftaucht.
Jedenfalls werde ich nicht einen Ausflug dahin machen, geschweige an einem Laternenmarsch in der Gegend teilnehmen.
Hans Hans aus Lüdenscheid schrieb am 24. Oktober 2019 um 20:48:
Es kann sich nur um eine Beziehungstat handeln, und aufgrund der mit der an der Reuthaue persönlich durch den Gruber Andreas montierten Schraube gezielt getätigten Schläge auf die Köpfe der Opfer kann eigentlich nur er als Täter in Frage kommen. Er hat sich die Mordwaffe selbst modifiziert und war geübt damit, ein Tier mit der überstehenden Schraube zu töten. Er wies als einziges der Opfer im Futterhaus ein anderes Verletzungsbild auf. Er wurde vom LS gerichtet, welcher derjenige war, der sich noch die nächsten Tage immer wieder auf dem Hof aufgehalten hat. Auf dem Dachboden hat sich mit Sicherheit der Gruber mit seiner Viktoria vergnügt, und auch er hat die unheimlichen Vorkommnisse vor der Tat gestreut. Er hat seine Kleider im Ofen verbrannt und mit der Taschenlampe geblendet. Er war der Auslöser das die Mutter oder Großmutter von Cilly nachts in den Wald gelaufen ist. Es muss dort auf dem Hof eine Menge Zwietracht über lange Zeit geherrscht haben. Das die Magd erst an dem Tag dort erschien halte ich schlichtweg für einen Zufall. Und bemerkenswert ist auch, daß der Hund nicht getötet wurde, kein Mörder außerhalb der Familie hätte ihn am Leben gelassen, jeder weiß wie wichtig manchen Menschen ihr eigener Hund im Gegensatz zu Ihrer Familie ist. Und als der Gruber tot war, wie auch immer der Schlittenbauer den Kerl überwältigen konnte, war dieser einer der wenigen, der das Vieh und den Hund ohne Gebrüll versorgen konnte. Er wird ziemlich durcheinander gewesen sein und wohl gedacht haben, auch wenn er wohl etwas absolut gerechtes getan hat, trotzdem bestraft zu werden vielleicht sogar für alle sechs Morde, und hat es irgendwie geschafft es zu vertuschen. Der Schlüssel steckte in der Tür, der war nie weg, hat der Gruber auch erfunden, Spuren im Schnee sicher selbst gelegt und so weiter, das alles ist für mich die bis jetzt plausibelste Theorie, aber sicher werden wir es nie erfahren...
Andre Andre schrieb am 10. Oktober 2019 um 9:59:
Der Grund für den Mord waren die Kinder der Victoria Gabriel (Josef und Cilli) und deren möglichen erbrechtlichen Ansprüche gegenüber Familien Gabriel und Schlittenbauer, obwohl beide ja wahrscheinlich vom alten Gruber gezeugt wurden. Die Familien Schlittenbauer und Gabriel waren zu Lebzeiten schon verfeindet mit den Hinterkaifeckern. Jeder in der Umgebung weiss dass die Mörder bei den Gabriel Söhnen zu suchen sind. Die haben dann ja durch das Goldgeld und den Hofabriss gut verdient.
Gerd K. Gerd K. aus Schelklingen schrieb am 27. März 2019 um 13:05:
Der Schlittenbauer kanns nicht aktiv gewesen sein. Seine neue Frau hatte 2 Tage vorher ein Kind begraben, das an Keuchhusten gestorben war..! Andererseits war da der uneheliche kleine Sohn auf dem Kaifeck-Hof und Schlittenbauer bekannte sich zu seiner Vaterschaft. Er war eigentlich der Viktoria Gruber hörig. Diese Abhängigkeit dürfte der Ehefrau Anna Schlitttenbauer, zur Trauer, auch den Hass entstehen lassen. Zumindest den Wunsch klare Verhältnisse in Form einer zur Rede- Stellung könnte hier nahe liegen.
Also ging die neue Ehefrau Anna in Begleitung eines männlichen Famiienmitglieds auf den Hof zur Viktoria Gabriel. Es kam zur Begegnung der Frauen in der Scheune. Die Unterredung eskalierte dann recht schnell.
Hier griff der männliche Begleiter dann wohl zu der Reuthaue und erschlug Viktoria.
Daraufhin kam es dann zu dem Mehrfachmord in der bekannten Reihenfolge. Man wollte nach der Viktoria und der Oma schauen, u.s.w. weshalb sie nicht ins Haus zurück kamen...!?
Dazu kommt, dass die Zeit damals hart und entbehrungsreich war. Dies formte die Menschen dementsprechend zur Härte...!?
Fraglich ist, ob die kleine Zilli nicht doch vorsichtig und misstrauisch in der Abenddämmerung in ein Handgemenge verwickelt wurde. In dessen Verlauf sie der Frau/Mittäterin einige Haare herausgerissen hatte..? Könnte man kriminaltechnisch diese langen Haare auch einer anderen Person zuordnen, hätte man einen Beweis zumindest zu der Mittäterschaft der Frau.
Ich bezweifle, dass die kleine Zilli, sich die Haare im Todeskampf selbst herausgerissen hat...!?
Der kleine verhasste Josef sollte die Tat auch nicht überleben. Eventuell hat er geschrien in seinem Stubenwagen und die/der Täter erschlugen ihn. Die neue Magd Baumgartner war möglicher Weise Zeugin des Geschehens und musste deshalb ebenso sterben.
Landstreicher auf dem Dachboden sind wenigstens zur Tatzeit unwarscheinlich. Ein bis zwei Tage nach der Tat jedoch denkbarer.
Muden im Stroh auf dem Heuboden könnten eine Anwesenheit dier Gäste belegen. Es könnte aber das Liebesnest der Viktoria und vom Schlittenbauer gewesen sein, schon Tage vorher. Dass die Wertsachen nicht mitgenommen wurden und herumlagen hat den Grund dass diese Beute beim Täter hätten gefunden werden können. Das Haus der Schlittenbauers war nur 500 Meter weg und zudem hätte man den neuen Reichtum nicht verbergen können. Hier hätte man nach den Wertsachen /Beute zuerst gesucht..! Das war den Tätern klar...!?
Nach dem Versorgen der Tiere wurde dann der geordnete Rückzug angetreten. Der Mechaniker der zuletzt den Hund der Familie, angebunden an der Haustür vorgefunden hatte und das geöffnete Scheunentor bemerkte, hat die Täter eventuell beim versorgen der Tiere gestört, die zum Tatort zurückgekommem waren. Dies ist duraus nicht selten. Das schlechte Gewissen und die Sorge um die Entdeckung der Mordtat sind event. der Grund, an den Tatort zurückzukehren.
Die Reuthaue, das Tatwerkzeug, wurde sehr gut versteckt. Die Leichen wurden bedeckt und geradezu getarnt um deren Auffinden zu erschweren..!
Der Mechaniker hatte im Maschinenhäuschen von diesen Nachbereitungen nichts mitbekommen, da er abgelenkt war und nicht direkt auf den Innenhof schauen konnte.
Für mich spielt es eine untergeordnete Rolle, wer noch die Vorräte/Vesper in der Küche gegessen hatte oder wann..?
Die oder der Täter kannten sich. Der Vorsatz zum Mord war nicht von Anfang an geplant.
Er ergab sich aus dem Affekt. Die Reuthaue lag in unmittelbarer Nähe. Das war verhängnisvoll...! Nach Jahren voller Ehrverletzungen und Schicksalsschlägen lief hier das Fass über. Weshalb man hier im Umfeld des Schlittenbauers genauer hätte suchen müssen..!? Für mich war es die betrogene neue Ehefrau/Vernuft-Ehefrau vom Schlittenbauer, die mit Hilfe eines/Ihres Begleiters ?, die Sache klären wollte.
Viktoria Gabriel mag keine Heilige gewesen sein.. ?
Aber dieser 6-fach Mord hat allein derjenige zu verantworten, der an jenem verhängnisvollen Abend die Reuthaue ergriffen hat...!?
Friede ihren Seelen..!
Matthias Matthias aus Drensteinfurt schrieb am 9. Februar 2019 um 8:11:
Ein Alibi zu haben ist bei Anschuldigungen die größte Entlastung. Es steht eundeutig fest, das der oder die Täter nach der Tat auf dem Hof geblieben sind und das über Tage. Es ist doch weltfremd anzunehmen der Schlittenbauer bleibt Tage seiner Familie fern um dann wieder zu Hause anzuklopfen, seine beiden Söhne (9 und 16 Jahre) und die Nachbarn zu holen um anschließend den Mord zu entdecken. Anschließend wird er als Täter verdächtigt und zu Hause fragt niemand warum er zur fraglichen Zeit vom Mord bis zur Auffindung der Leichen nicht daheim war ??? Der Schlittenbauer kann es meiner Meinung nicht gewesen sein.

Was die Projektarbeit der angehenden Beamten der FFB angeht haben diese auch in dem hierüber ausgestrahlten Film Fehler gemacht die Jahre später rauskamen. Einer zum Beispiel ist das angebliche Klassenfoto der Cili Gabriel. Man nahm das Foto des Karl Gabriel und vermaß nach dessen Gesichtszügen die Gesichtszüge der auf dem Foto befindlichen Mädchen und landete mit „hoher Wahrscheinlichkeit“ einen Treffer und gab somit der Cili Gabriel ein Gesicht. Später stellte sich heraus, das das foto aus einer Schule in Polen stammt welches schon damals im Internet frei zugänglich war.

Kurz gesagt halte ich es für sehr unwahrscheinlich das es der Schlittenbauer war. Er bringt alle um schaut Tagelang aus den verschobenen Dachziegeln vom Heuboden auf dem Hof... geht dann nach Hause und niemand fragt dort wo er denn war... und das schon gar nicht nach Entdeckung der Tat und den dann folgenden Verdächtigungen gegen ihn ???
Axel B. Axel B. aus München schrieb am 8. Februar 2019 um 16:09:
Also nur weil der Ortsvorsteher (und Hauptverdächtige) Schlittenbauer von seiner Frau nicht vermisst wurde und Asthmatiker war, kann man ihn doch nicht als Täter ausschließen.

Am interessantesten finde ich hier den wirklich umfangreichen Bericht der Polizeistudenten der Beamtenhochschule FFB. Alle daran Mitwirkenden waren übereinstimmend der Meinung, daß ganz klar eine bestimmte Person der Täter war. Aus moralischer Rücksichtnahme vor noch lebenden Nachfahren wurde der Name nicht genannt, jedoch kann man zwischen den Zeilen deutlich herauslesen, daß sie natürlich den Schlittenbauer gemeint haben. Und sind wir ehrlich: er hatte das stärkste Motiv und die mit Abstand meisten Möglichkeiten (nicht nur zur Durchführung, sondern auch für das sog. Tat-Nachverhalten).
Matthias Matthias aus Drensteinfurt schrieb am 6. Februar 2019 um 22:53:
Wurde die Frau vom Schlittenbauer eigentlich jemals vernommen... habe diesbezüglich nichts gefunden auch nicht in den Protokollen... Sie hätte jedenfalls bestätigen können ob ihr Mann zur Tatzeit daheim war...oder eben nicht.

Gleiches gilt für die Zeit von 4,5 std. der Reparatur des Zylinderkopfes am Motor durch den Monteur.

Sollte der Schlittenbauer der Täter gewesen sein welcher sich dann auch noch nach dem Akt auf dem Hofe aufhielt wäre er ja bei seiner Familie vermisst gewesen. Das hätte die Ehe keineswegs ausgehalten denn dann wäre seiner Frau und den Kindern klar gewesen das er es mit hoher Wahrscheinlichkeit der Täter war. Schlittenbauer scheidet für mich aus. Auch wird er im Vorfeld gewusst haben das der Hinterkaifeckhof abgerissen werden wird belässt aber die Tatwerkzeuge zur Auffindung im Fehlboden mit dem Risiko der Zuordnung zu ihm ? Wohl kaum.
Birgit Birgit aus Sachsen schrieb am 25. Januar 2019 um 15:07:
Schließe mich den Überlegungen von Dimension X an,hatte darüber auch schon nachgedacht.
Es bestätigt meine Theorie vom alten Gruber als Haupttäter und dem Schlittenb.als "Endtäter"-Rächer.
Mit den Spuren im Schnee,den Schritten auf dem Dachboden und der Zeitung wollte der alte Gruber den Frauen nur Angst machen,da er wahrscheinlich ein Psychopath war.
Er wollte seine Macht demonstrieren,da er sicher mit der Kleinen etwas "vorhatte",sie in seinen "Harem" einreihen,sozusagen.
Birgit Birgit aus Sachsen schrieb am 24. Januar 2019 um 15:38:
Schließe mich Herrn oder Frau Vogel aus Niederlande an.
Ich kam zu den gleichen Schlußfolgerungen,obwohl ich das Buch "Lerchenstimme" noch nicht gelesen habe sondern nur die homepage aufgesucht hatte.
Die Mordorgie wurde durch den alten Gruber selbst ausgelöst,weil er entweder von der Flucht der Tochter Wind bekam und/oder bei der Vergewaltigung der Enkelin gestört/gehindert wurde.
Dem Schlittenb.schwante Unheil nachdem bereits den Leuten auffiel,das die Familie nicht mehr zu sehen war.
Er ging nachschauen,fand die Toten und den Alten als einzigen lebend vor und erschlug ihn mit der Spitzhacke-daher seine Äußerung "Gottesurteil"-er sah sich als gerechter Rächer an.
Folgerichtig platzierte er den Alten nun auf seinen Opfern und inszenierte nun die "Auffindung" aller Toten.
DimensionX DimensionX aus Kroatien schrieb am 24. Januar 2019 um 14:52:
Als Hobbykriminalist hab ich mir den Fall gründlich angeschaut und bin nach 3 Wochen zu folgendem Ergebniss gekommen.

Der Täter hat einen Fehler gemacht...

Alle Scheunentore und Scheunentüren konnte man nur von innen verriegeln.Die Tür vom Motorhäuschen wo sich der 4PS motor befand,der vom Monteur repariert wurde, konnte man nur von aussen mit einem Vorhängeschloss abschliessen.Da alle Türen nach der Tat zugesperrt waren,konnte der Täter das Anwesen nach der Tat nur durch die Haustüre verlassen.Das bedeutet,dass nur der Täter in Besitz des Haustürschlüssels gewesen ist.Nach Aussagen von Pöll,Sigl und Lorenz Schlittenbauer sind Pöll und Sigl nach dem aufbrechen der Scheunentüre und dem auffinden der 4 Leichen wieder in den Hof zurückgegangen nur Lorenz Schlittenbauer ist alleine weiter ins Haus gegangen und hat die Haustüre von innen aufgeschlossen um die beiden Pöll und Sigl ins Haus zu lassen.Lorenz Schlittenbauer hat auf die Frage wie er denn die Tür aufgeschlossen hat geantwortet "der Schlüssel steckte von innen".Das kann aber nicht sein,weil man die Haustür von aussen nicht zusperren kann,wenn der andere Schlüssel von innen steckt.Da nur der Täter in Besitz des Haustürschlüssels gewesen ist,konnte auch nur er die Tür aufschliessen.Der Mörder von Hinterkaifeck ist Lorenz Schlittenbauer.

Auf dem Polizeifoto,kann man deutlich alle 4 Leichen sehen.Die Cäzilia Gabriel (7) liegt links neben Andreas Gruber auf dem Bandeisenrad der Häckselmaschine.
Nadine Nadine schrieb am 16. Januar 2019 um 21:06:
Auf Youtube gibt es einen neuen Beitrag zum Thema - mit Lösungsvorschlag - auch ganz interessant:

https://www.youtube.com/watch?v=GzZeNf8PVEE
Jean Gutsmann Jean Gutsmann aus Lille schrieb am 11. Januar 2019 um 15:09:
Deine Darstellung des Andreas Gruber ist völlig falsch, sicherlich war er ein polternder, aufbrausender Mensch, allerdings keinesfalls ein Vergewaltiger und verurteilter Verbrecher.
Nach jeglicher Lektüre war die liebe Viktoria keinesfalls abgeneigt gegenüber den "Zuneigungen" des Andreas Gruber, Sie war ja auch gewohnt darüber äussert freizügig in der Taverne zu sprechen. Das "Verbrechen" ist mit ihr zusammen begangen worden, schliesslich wurde auch Viktoria dafür bestraft.
Auch machte sie selbst nie wirklich Anstalten Gruber zu verlassen, was sie aufgrund Ihre Stellung und finanziellen Situation durchaus gekonnt hätte. Sie wollte bei ihm bleiben, durch einen der vielen Anwärter auf eine Heirat mit ihr hättte sie Gruber jederzeit ohne Probleme auf dem Hof ersetzen können.

Somit halte ich es auch für völlig abwegig, den Mörder in Gruber zu suchen, da ja die Beweise in eine ganz andere Richtung gehen.
Warum also wirre Mutmaßungen anstellen wennn es längst genau Angaben gibt?
Administrator-Antwort:
Hallo Lille,
Es werden zukünftig keine Einträge mehr freigeschaltet, die mittels einer Wegwerfadresse gemeldet werden.
Vogel Vogel aus Niederlande schrieb am 2. Januar 2019 um 21:06:
Ich kenne das Buch "die Lerchenstimme" (Köppel) nicht, aber nachdem was ich im Internet darüber gelesen habe, ergibt für mich vieles Sinn. In jedem Fall dürfte Andreas Gruber ein wirklich "böser" Mensch gewesen sein. Ein verurteilter Verbrecher, der seiner Familie laufend physisch und sexuelle Gewalt antat. So muss man von einem Schläger und Vergewaltiger sprechen, vielleicht sogar von einem Pädophilen. Wer weiss, wem er was alles angetan hat. Er war der absolute Herscher über die Familie und nahm sich mit Gewalt jederzeit was er wollte. Solche Personen gibt es auch heute noch und auch heute kommt es immer mal wieder vor, dass so jemand seine Familie auslöscht. Wie eben vielleicht auch damals im Hinterkaifeck. Andreas Gruber könnte seine eigene Familie im Zorn umgebracht haben. Dass es sich um ein Beziehungsdelikt handeln muss, wurde hier schon deutlich herausgearbeitet und gilt meiner Meinung nach als gesichert (u.a. rohe, physische Gewalt, Übertötung, Tötung von Joseph, Abdeckung der Leichen). Denkbare Gründe: Viktoria wollte sich nicht mehr fügen und ihn verlassen. Sie drohte ihm, alles auffliegen zu lassen, so dass alle im Dorf Bescheid wussten und er wieder ins Gefängniss hätte gehen müssen. Aufgrund der Tötung von Joseph kommt für mich aber auch in Frage, dass sie Andreas Gruber an den Kopf warf, dass der Joseph eben nicht von ihm gezeugt wurde, sondern von einem anderen Mann. So wagte sie vielleicht zu sagen, dass sie mit jemand anderen Geschlechtsverkehr hatte und daraus sogar ein Kind gezeugt wurde. Vielleicht ferner, dass dieser jemand LS war, welcher ihn bereits früher ins Gefängnis brachte. Dies alles passt für mich sehr gut; zumindest besser als viele anderen Erklärungen. Nicht ganz verstehe ich aber, wie Gruber anschliessend gestorben ist, wenn er denn der Täter gewesen ist. Auf's Versehen in seine eigene Kreuzhacke gestürzt, in letzten Zügen sich den anderen Toten angeschlossen und sich dort hin gelegt haben, nachdem er ebendiese nicht mehr sehen konnte (Abdeckung etc.) ??? Dies scheint mir doch etwas zu abwegig um wahr zu sein. --- Ab hier könnte man sich ein alternatives Szenario überlegen. Idee: Es kam es zu einem "zweiten" Mord an Andreas Gruber. Dieser hatte demnach zunächst seine Familien im Zorn ausgelöscht und war danach in seinem "Hof" gefangen, wie es Köppel sehr gut ausgedrückt. Irgendwann danach aber noch bevor die Tat entdeckt wurde, ging beispielsweise der LS zum Hinterkaifeck; vielleicht suchte er eine Aussprache, vielleicht wollte er nachsehen, was los ist, da die Abwesenheit der Grubers zunehmend bekannt wurde (eher Neugierde, weniger Führsorge). Seine Gedanken kreisten sich um die Vaterschaft von Joseph, die Affaire/Beziehung zu Viktoria und damit ferner auch um die ganze Missbrauchsgeschichte. LS wusste zu diesem Zeitpunkt nicht, ob Joseph tatsächlich von ihm gezeugt. Vielleicht wusste es nicht mal Viktoria selbst zweifelsfrei, falls sie im fraglichen Zeitraum vom Vater misbraucht wurde. Er traf dort schliesslich auf den Andreas Gruber und es kam zum Showdown zwischen den beiden. Andreas Gruber sagte ihm, was passiert war. Er erklärte ihm, dass LS der wahre Vater von Joseph sei, seine "Brut" nun aber wie der Rest der Familie inklusive Viktoria durch ihn vernichtet wurde. Da dreht LS durch und bringt ihn um. In den Augen von LS war Andreas Gruber sicher schon länger ein sehr "böser" Mensch, so dass er eine solche Tat als gerecht wahrnahm. Anschliessend legt LS den Gruber zu den anderen. PS: Für mich ein wichtiger Hinweis für solche eine Zwei-Täter-Theorie ist, dass die Verletzungen von Andreas Gruber vergleichsweise leichter waren und das methodische Vorgehen ein anderes war.
Jean Gutsmann Jean Gutsmann aus Lille schrieb am 18. Dezember 2018 um 19:38:
Adolf Jakob Köppel verfolgt in seinem Kriminalroman "Die Lerchenstimme" meiner Meinung nach eine komplett fiktive Spur. Er bastelt in diesem Roman einzelne kleine Spuren zusammen und erzeugt damit einen sehr seltsamen Ablauf derTatsachen: Der angebliche Tyrann, Andreas Gruber, ist durch ein Missgeschick seine eigene Kreuzhacke zum Verhängnis geworden, als er nach seinem Verbrechen an der kompletten Familie zufällig auf sie stürzte. Tödlich verletzt schleppte sich der sterbende Fünffachmörder dann zum Tatort und legte sich demonstrativ mitten auf seine Opfer. Weshalb dann ein Unbeteiligter auf diesen Haufen ein Türblatt legte und Heu streute, darüber schweigt sich der Autor aus. Das Buch ist ein Roman der meines Erachtens nach keinesfalls die Tatsachen berücksichtigt sondern tatsächlich nur ein Roman ist.
Meiner Meinung nach ist der Fall schon 1953 aufgeklärt worden, wie der hier wiedergegebene Zeitungsartikel anzeigt: https://www.hinterkaifeck.net/wiki/index.php?title=Zeitungsartikel:_1953-01-19_Abendzeitung