Das Gästebuch

(Hinweis: die hier veröffentlichten Gästebuchbeiträge spiegeln nicht immer die Meinung der Redaktion wider und werden im Sinne der freien Meinungsäußerung freigeschaltet. Es besteht kein Recht auf Freischaltung)

Hier ist Platz für Deine Gedanken...

 
 
 
 
 
 
 
Mit * gekennzeichnete Felder sind Pflichtfelder.
Die E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Wir akzeptieren keine Beiträge, die von Wegwerf- oder Spamadressen geschickt werden.
Aus Sicherheitsgründen speichern wir die IP-Adresse 44.211.22.31.
Der Eintrag im Gästebuch ist erst sichtbar, nachdem wir ihn geprüft haben.
Wir behalten uns das Recht vor, Einträge zu löschen oder Einträge nicht zu veröffentlichen.
394 Einträge
Christian Christian aus Solingen schrieb am 1. April 2022 um 13:34
Ein sehr interessanter Fall, bei dem sich mir persönlich schon nach wenigen Minuten die Frage gestellt hat, die hier eventuell schon hundertmal genannt wurde: Wieso sollte der Täter die Tatwaffe überhaupt verstecken? Dieser Mensch war doch so abgebrüht, das er wahrscheinlich sogar mehrere Tage mit den Toten im Haus verbrachte, deren Speisen zu sich nahm etc. Also warum sollte so jemand Angst vor der Entdeckung der Tatwaffe haben? Das diese in einem Zwischenboden des Dachbodens gefunden wurde, scheint mir zudem ein Beweis das der Täter sich dort vor der Tat eine Zeitlang aufhielt.
Als Erklärung fällt mir eigentlich nur ein, das der Täter die Tatwaffe nicht mitnehmen oder gar außerhalb entsorgen, z.b. im Wald, konnte, weil er Angst hatte das ihn jemand damit sieht, das heisst wiederum das er in der Gegend bekannt gewesen sein muss, z.b. weil er dort lebte. Das erklärt aber nicht, warum er sie im Haus versteckt hat, statt sie einfach irgendwo hinzulegen.

Meine andere Frage über den tatsächlichen Vaterschaftsbeweis von Herrn Schlittenbauer durch DNA-Abgleich der Nachkommen, wurde hier wohl schon besprochen und geklärt. Hätte aber auch nicht unbedingt eine Beweiskraft zur Findung des Täters.
Ralf-Giso Kutschker Ralf-Giso Kutschker aus Florstadt (Hessen) schrieb am 1. April 2022 um 9:57
am 31.03.22 durch BR3 TV Capriccio auf Vorgänge HinterKaifeck gekommen.

Ich kannte die Geschichte Tannöd und bin verwundert was der Ursprung war.
Ulrich Ulrich aus Lüdenscheid schrieb am 1. April 2022 um 3:28
Bin gerade wach geworden, und der Gedanke wie es genau jetzt, vor exakt 100 Jahren, am Hof Hinterkaifeck ausschauen muss, ist wirklich beängstigend. Ob der/die Täter nun oben auf dem Dachstuhl liegen, und von dort die nächsten Tage den Innenhof beobachten, und nicht schon vorher, ob es sich dort droben um das heimliche Liebesnest von Vater und Tochter Gruber handelte und/oder ob der alte Gruber noch lebendig ist, das werden wir auch alles nicht mehr erfahren...
Hat man denn festgehalten, ob die Betten der Familie benutzt oder gemacht waren? Irgendwo muss ja genächtigt worden sein, und denke da käme nur das Bett der Eheleute oder der Dachboden in Frage, das Magdzimmer und auch das der Viktoria mit dem armen kleinen Josef drin fallen sicher raus.
Sabine B. Sabine B. aus Villanders schrieb am 31. März 2022 um 22:18
Heute vor 100 Jahren- vielleicht genau um diese Uhrzeit - passierte es! Ein Verbrechen, dass heute noch ein großes Rätsel ist.
Wie, warum oder weshalb wissen wir nicht-
nur der Täter...
Vergessen wir die Opfer heute und damals nicht!! Der Täter ist oft näher als gedacht.
Er kennt sich aus
Er kennt sein Haus
Er kennt die Opfer gut.
Er hat unheimliche Wut.
Er ist nicht fremd
Nur einer kennt die Wahrheit
Terminologix Vorklinix Terminologix Vorklinix aus Schwäbische Alb schrieb am 31. März 2022 um 22:02
Heute auf den Tag genau vor einhundert Jahren... Puh, das lässt einen schon kurz innehalten und still werden.
Neben all den anderen Opfern (sorry: bis auf diesen Inzest-Vater) muss ich dann und wann besonders an jene geistig etwas einfältige Magd denken, um die sich freundschaftlich niemand scherte und ausgerechnet am Tag vor diesem niederträchtigen Massenmord dorthin verfrachtet worden war.
Eberhard Eberhard aus Osnabrück schrieb am 31. März 2022 um 18:28
Nach 100 Jahren wird es eine "Glaubensfrage" bleiben, wer der Täter war. Wenn ich zwischen den Zeilen des Abschlussberichts der Polizeischüler richtig lese, hält man dort Lorenz Schlittenbauer für den Täter. Dem würde ich mich anschließen Die erdrückenden Indizien lassen m.E. keinen anderen Schluss zu. Die vorgebrachten Einwände wie Asthma halte ich für nicht zwingend entlastend.
yuki yuki aus Karlskron schrieb am 31. März 2022 um 12:48
Wenn man in der Gegend geboren und aufgewachsen ist, kennt man natürlich die Geschichte. Mich fasziniert das Ganze schon seit meiner Kindheit und ich war auch schon oft am Grab der Grubers sowie am Marterl. Immer ein sehr komisches Gefühl...auch nach 100 Jahren noch. Danke an alle für diese Website!
Sascha Sascha aus Manching schrieb am 26. März 2022 um 20:21
War einige Male am Marterl von Kaifeck und muss sagen, ist immer wieder seltsam wo der Wind durch die großen Fichten pfeift. Auch am Grab in Waidhofen, immer wieder ein besonderes Gefühl. Es wird wohl immer ein Geheimnis um Kaifeck bleiben und wer weiß, warum das so sein soll/muß......
gabi gabi aus Hilpoltstein schrieb am 26. März 2022 um 19:09
es tut mir nur um die zwei kinder leid das hätte nicht sein müßen auch vor 100 jahr nicht es war doch kinder
Birgit Dzichel Birgit Dzichel aus Bonn schrieb am 20. Februar 2022 um 16:02
Bin echt amüsiert, was manche hier schreiben. Oh nein Gott. Schrecklich, was in diesem Ort passiert ist. Sich dann nach über 100 Jahren so darueber auszulassen und so was zu schreiben... Echt, Menschen gibt's.. Ich dass es nicht. Zeugenschutz????So ein Schwachsinn
Udo Dotzauer Udo Dotzauer aus 86633 Neuburg schrieb am 23. Januar 2022 um 17:17
Ich wohne ca. 20 km von Hinterkaifeck entfernt und bin oft mit dem Fahrrad dort. Es ist ein komisches beklemmendes Gefühl dort vor dem Gedenkstein zu stehen wo der Hof war. Ich bin der Meinung man sollte es so lassen wie es ist denn alles andere ist nur Spekulation
Börny Börnzon Börny Börnzon aus Sinsheim schrieb am 31. Dezember 2021 um 8:14
Hallo zusammen.
Ich möchte über eine Auswahlkriterium meine Gedanken dazu beitragen.


– Nur ein geübter ist der Täter A
– Es muss ein Mann sein
– Es kann nur ein Täter sein
(Locken und dann Erschlagen)
– Er musste kräftig sein
– Er musste Gesund sein
– Erfahren mit Axt oder Ähnlichem
– Bauer, Metzger, Waldarbeiter, Küfer
– Mörder musste Gewaltpotenzial haben
– Mörder musste eine Dissoziale Art
– Keine Durfte keine Hemmungen haben
– 2 Unabhängige Mörder könnte es geben
– Mörder B könnte Mörder von A sein
– Mörder A musste Opfer kennen
– Mörder B musste Mörder A nicht kennen
– Mörder B könnte Mörder A gerecht haben
– Grbuer A. Hat andere tödl. Verletzungen

Wer könnte Der Mörder von Mörder A sein?

– 1 (2) Mann sein (Schlagwerkzeug)
– Gerechtigkeitssinn besitzen
– Mordwaffe 2 besitzen
– Gelegenheit haben
– Unentdeckt bleiben
– Sich Verantwortlich fühlen (Rache)
– Geschockt sein über Tat von Mörder A

Guten Rutsch ins 2022
Börny Börnzon
geri geri aus Köln schrieb am 3. Dezember 2021 um 17:21
Ich denke, der Täter ist jemand gewesen, den bisher und auch damals niemand auf dem Zettel hatte.
Für mich steht außer Frage, dass die Tat vor allem Viktoria galt bzw. durch eine persönliche Beziehung zu ihr ausgelöst wurde. Vielleicht gab es außer Herrn Schlittenbauer noch jemanden, der sich (vielleicht berechtigte) Hoffnungen machte, Viktoria zu heiraten.
Vielleicht wollte Viktoria mit ihm und ihren Kindern den Hof verlassen, oder hat ihn zumindest in dem Glauben gelassen. Dass genau am Tattag eine neue Magd nach HK kam, wäre ja ein günstiger Zeitpunkt gewesen, schließlich wären ihre Eltern so nicht ganz alleine mit der schweren Arbeit zurückgeblieben.
Die beiden hatten sich wahrscheinlich schon häufiger Abends in der Scheune von HK getroffen, immer erst, wenn Andreas Gruber schon zu Bett gegangen war. Das würde auch erklären, warum er als einziger im Schlafanzug aufgefunden wurde.
Vielleicht hatte Viktoria sich aber dann alles anders überlegt und den Mann zurückgewiesen. Völlig unerwartet. Und bei ihm sind dann die Sicherungen durchgebrannt. Vielleicht...
Philip Nasseri Philip Nasseri aus Lychen schrieb am 14. November 2021 um 22:36
Es ist nur ein Gedanke am Rande, und in der Praxis bestimmt schwerst durchführbar;
aber ein DNA Abgleich der sterblichen Überreste des kleinen Josef Gruber mit den Nachkommen Herrn Schlittenbauers und den sterblichen Überresten des Herrn Gruber könnte einiges Licht ins Dunkel bringen.
Jonas Jezussek Jonas Jezussek aus Oberpfalz schrieb am 25. Oktober 2021 um 21:52
Ich glaube die Theorie bzgl Karl Gabriel ist nicht so abwegig wie viele Glauben. Ich möchte jetzt nicht zu viel schreiben, aber wenn Karl Gabriel wirklich zurückgekehrt wäre, würde alles passen: Die mysteriöse Münchner Zeitung, der Hass erfüllte Mord, dass er noch länger am Hof blieb macht psychologisch auch Sinn… bei der Gabriel Theorie heißt es immer, das stimmt nicht, da er im Krieg gefallen ist. Fakt ist: wenn er es über lang geplant hat, wäre es nicht unmöglich gewesen seinen Tod zu inzesnieren…die Identität mit einem anderen Soldaten zu tauschen, seine Kameraden zu überzeugen, seinen Tod später zu bestätigen etc etc… in dem unglaublichen Chaos und Massensterben des 1. Weltkriegs, kann man relativ leicht verschwinden… wie gesagt, die Gabriel Theorie lässt keine Fragen offen, bis auf die, ob Gabriel den Krieg überlebte und meiner Meinung nach war es möglich, seinen Tod vorzutäuschen.
Birgit Dzichel Birgit Dzichel aus Bonn schrieb am 5. Oktober 2021 um 17:09
Also, ich, mit meinen 57 Jahren habe gesunden Menschenverstand und Empathie, deshalb kann es für mich nur der Schlittenbauer gewesen sein
Birgit Dzichel Birgit Dzichel aus Bonn schrieb am 29. September 2021 um 7:46
Also, ich halte es wie die Polizeischüler in ihren Abschlussbericht. Nur einer hatte ein starkes persönliches Motiv
wissinger leonhard wissinger leonhard aus ruppmannsburg 5 schrieb am 4. August 2021 um 19:28
Berichtigung zum Gästebucheintrag.
Richtig ist Luzia Gleich geb. am 12.10.1895 gest. am 27.7.1942 im Alter von 46 Jahren und 9 Monaten, also fast 50 Jahren
wissinger leonhard wissinger leonhard aus ruppmannsburg 5 schrieb am 25. Juli 2021 um 20:10
Sicher ist die Suche nach dem Mörder, wie die Suche nach der Nadel im Heuhaufen. Aber es wurde doch eine ganze Familie mit unschuldigen Kindern und einer unschuldigen Magd, ausgelöscht.
Sowie ein landwirtschaftliches Anwesen den Boden gleichgemacht.
Wenn ich die Aussagen lese muß ich feststellen über Tote konnte man leicht belastentes aussagen, die konnten sich ja nicht wehren.
Über Verdächtige etwas belastentes zu sagen mußte man sich gut überlegen.
Es drohte Anzeige und eine Strafe.
Glaubhaft sind eigentlich nur die Aussagen der Lehrer und der Priester.
Der Gastwirt Schwaiger wußte auch mehr als er sagte, aber er fürchtete einen Geschäftsverlust.
Dem Lehrer Yblagger fiel immer wieder das Verhalten des Lorenz Schlittenbauer auf.
Die Journalisten Kurt Hieber und Reinhold Köchl sagten: "Meines Erachtens hat Viktoria Baum, viel mehr gewußt als sie zugab."
Der Priester Anton Hauber sagte: " Ich kenne die Mörder von Hinterkaifeck. Eine 50. jährige Frau nannte die Mörder ca 1942 . Sie waren niemals verdächtigt, in keinem Protokoll aufgedaucht, niemals verhaftet.
Übrigens wenn ich das Stadelbild mit dem toten Andreas Gruber betrachte, dann liegt da im unteren Drittel in der Bildmitte eine Hand in einer Blutlache.
Diese wurde nirgendwo erwähnt.
Die kleine Anne Schlittenbauer wurde 30. März 1922 einen Tag vor dem 6fach Mord beerdigt.
Bei einer Beerdigung war auch früher schon die ganze Verwandschaft anwesend.
Wenn ich den Stammbaum Schlittenbauer betrachte, lande ich bei einem Thomas Schlittenbauer geb.20.12.1877 gest.1944. Er kannte die Grubers bestimmt gut von seiner Jugendzeit. Dieser Thomas hatte ein Verhältnis mit einer Luzia Gleich geb.am 12.10.1889 gest. im Alter von 53 Jahren am 27.7.1942 in Augsburg.
In Augsburg war der Priester Haubner und Ritzl tätig.
Wenn da noch ein bruder beteiligt gewesen sein soll, dann gibt es noch einen Alois Schlittenbauer geb. 1886 gest. 1959 oder einen Johann Schlittenbauer geb. 1884 gest.1934
Der Lorenz Schlittenbauer hatte ein Dokument, das von ihm keine Unterhaltszahlungen für den kleinen Josef Gruber gefordert werden. Er hatte 4,5 Jahre Zeit dies vorzulegen. Leider hat er dies Vergessen und es verbrannte als der Hof abbrannte. (Merkwürdig)
Das geschriebene ist alles nur eine Möglichkeit von unzähligen und soll keine Anschuldigung sein.
Stefan M. Faust Stefan M. Faust aus Berlin schrieb am 15. Juli 2021 um 7:10
Laut der Webseite "Hinterkaifeck.ch" ist ja Andreas Gruber der mutmaßliche Mörder. Nur weil er wegen Blutschande vorbestraft war...?