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422 Einträge
Voigt Voigt aus Berlin schrieb am 14. November 2022 um 15:52
@Thomas Walch

die Theorie von Jonny Noack ist die abstruseste, die man sich vorstellen kann.
Was ist da logisch, nachvollziehbar und passt auch in die Zeit? Das Ganze hat absolut keinen Hand und Fuß was ist ist da zu 99 % verifiziert ? Und wo?
Voigt Voigt aus Immenstadt schrieb am 12. November 2022 um 18:59
Auch diese Herren war stark an dem Hof in der Nachbarschaft interessiert.
Es ging in meinen Augen um den Hof und auch die sichere Währung, ja um das große Ganze. Da ist der Lorenz Schlittenbauer auch wenn es viele nicht glauben können raus. Auf diesem Hof wurde sehr viel geschachert, usw. Das Geld kam nicht aus der Landwirtschaft. Siehe Beschriftung des Sterbebildchens. Es kann davon ausgegangen werden, dass das besonders Wertvolle und Werterhaltende in Zeiten der Inflation schon mitgenommen wurde z.B. Gold.
Mit dem Gold war man in diesen Zeiten fein raus und konnte sich alles kaufen. Die wertverlierenden Papierfetzen wurden zurückgelassen.



Anlässlich der Ausstrahlung des Films Tannöd in 3SAT ist mein Interesse an diesem schaurigen Mordfall widererwacht, so hatte ich auch in der Vergagenheit mal etwas darübergelesen, interessant auch dahingehend, da er nicht aufgeklärt wurde und nach wie vor Raum für Spekulationen gibt.
So hatte ich ich auch gelesen, dass sich Polizeischüler im Rahmen einer Studienarbeit mit diesem Fall beschäftigt hatten und auch wohl einen einen dringenden Tatverdacht ausgesprochen haben.

Unaufgeklärt blieb der Fall wohl auch vorrangig durch die schlampige Arbeitsweise der damalig ermittelnden Polizei, die als Motiv einen Raubmord postulierte, für den es aber wenig Anhaltspunkte gab, da Wertsachen noch vorhanden waren. Möglicherweise war es auch die Arroganz der Städter ( Münchner Kripo ) gegenüber den als ungebildet und primitiv geltenden Einödbauern, die verhinderte, sich mit dem Fall genauer zu befassen. Man wollte vielleicht die Akten schnell schließen.
Ein Kriminalrat Genat aus Berlin ( Begründer der modernen Mordermittlung ) hätte den Fall mit Sicherheit aufegklärt.
Auch in der damaligen Zeit galt der Ausspruch - cui bene – wem nützt es. Und so wurde das familiäre Umfeld der Gruber-Sippe anscheinend überhaupt nicht berücksichtigt. Denn nach wie vor sind die Mörder in den überwiegenden Fällen im unmittelbaren Umfeld der Opfer zu suchen und zu finden.Und diese Betrachung unterblieb vollkommen.
Hier die Reichswehr mit ins Boot zu holen, wie ein Jonny Noack anführt und was noch im Donaukurier abgedruckt wird, erscheint mir wie ein Griff in die hinterste Schublade von irgendwelchen Verschwörungstheoretikern. Natürlich gabe es nach dem 1. WK geheime Lager für Waffen und Munition, und eine Allierte Kontrollkommission hätte sich nicht nach Hinterkaifeck verirrt, aber das Anlegen von Waffenlagern bedeutet Logistik sprich Lastwagen etc., und das wäre den Dorfbewohnern aufgefallen. Und wäre ein Andreas Gruber diesen Leuten in die Quere gekommen, so hätten sie ihm einige Kugeln ins Hirn geschossen und die restlichen Hof- und Dorfbewohner derart eingeschüchtert, dass aus denen kein Mucks mehr gekommen wäre. Eine ganze Familie mit Kleinkind mit einer Art Axt zu erschlagen, das passt doch hinten und vorn nicht und gehört ins Reich der Fabel. Dass eine Zeitung einen derartigen Murx abdruckt wundert mich sehr.
Um ein derartig brutales Verbrechen zu begehen muss man entweder eine Mordswut, im warsten Sinne des Wortes, oder einen ausgeprägt pathologischen Charakter besitzen. Und damit landet man dann zwangsweise wieder im Umfeld der Großfamilie.
Den aus meiner Sicht interessantesten Betrag hat Johann Mader am 10. Dezember 2020 geliefert wo er die Familienverhältnisse näher beleuchet und aufgelistet hat.
Die interessantetsten Personen sind da Martin Asam, der Sohn aus erster Ehe der Cäcilia Gruber, und eben Andreas Gruber. Beide wurden um ihr Erbe betrogen, Martin Assam durch Andreas Gruber, seine Mutter und Halbschwester, Andreas Gruber dahingehend, dass ihn seine Eltern für unfähig ansahen, mit Menschen und Tieren umzughen und den Hof an den jüngeren Bruder weitergaben. Deshalb arbeitete er als Knecht auf den Hof des Josef Asam, des ersten Mannes der Cäcilia Gruber, mit der er möglicherweise ein Verhältnis hatte und deren Mann er beseitigte, um an den Hof zu kommen. Denn in der damaligen Zeit war es ziemlich unüblich, eine 9 Jahre ältere Frau zu heiraten, außer man hatt finanzielle Vorteile davon.
Leider wurde auf diesen Beitrag nur unzureichend eingegangen.
Martin Asam soll zwar 1916 gefallen sein, abe in Kriegszeiten war es schon immer einfacher, unterzutauchen und eine fremde Identität anzunehmen. Die Frage, die sich mir stellt, ist, warum erst 1922? Eine derartige Wut verlangt ja meist ein schnelleres abreagieren. Aber wer weiß. Aber ein starkes Motiv scheint mir vorhanden vorhanden. Warum wurde er nicht zumindest in Erwägung gezogen im Gegensatz zu Karl Gabriel?

Andreas Gruber galt als ziemlicher Soziopath, und er schien auch ein anderes Verletzungsmuster als die anderen Toten aufzuweisen, insofern könnte er dann auch von einem anderen umgebracht worden sein, uns liegen natürlich nicht die evt noch vorhandenen Akten vor, die die Polizeischüler hatten.
Was spricht gegen die Annahmen von Adolf Köppel, der von Gruber als Täter von 5 Morden ausgeht und dann von ?Schlittenbauer getötet worden sein. Klingt auch recht plausibel. Nur weil er kein Kriminalist ist? Wie gesagt, Raum für Spekulationen.
Holger Holger aus Mürzbrück schrieb am 2. November 2022 um 19:35
Ist das Forum deaktiviert worden?
Administrator-Antwort von: Jaska
Nein. Wir haben derzeit ein technisches Problem. Sobald das behoben ist geht's wie gewohnt weiter.
Sankt Paulizist Sankt Paulizist aus Nünberg schrieb am 31. Oktober 2022 um 15:10
@Thomas Walch: Wo findet man den Beitrag von Jonny Nowak?
Thomas Walch Thomas Walch aus München schrieb am 29. Oktober 2022 um 19:48
Ich habe nun etliche Theorien, persönliche, subjektive Meinungen und viele Spekulationen gelesen. Am klarsten und nachvollziehbarsten sind wohl ganz offensichtlich die Ausführungen vom Jonny Nowak - es ist alles logisch, nachvollziehbar und passt auch in die Zeit !! Überprüft das selber noch mal ! Das Ganze hat Hand und Fuß und ist zu 99 % verifiziert !
Andre Andre schrieb am 18. Oktober 2022 um 10:54
Zu den Darstellungen des Herrn Nock in der aktuellen Dokumentation im Donaukurier.
An diese Geschichte kann ich auch nicht glauben!

Begründung:
Warum sollten Soldaten (Profis), die Leute mit dem Werkzeug des Bauern erschlagen. So gehen keine Soldaten vor die haben selbst ihre Messer. Schusswaffen wären natürlich zu laut. Auch würden Soldaten nicht die Frauen übertöten. Andreas Gruber wäre ja das Hauptziel gewesen, weil er der angebliche erpresser war. Deswegen ist diese Theorie meiner Meinung nicht schlüssig.
Markus Ruh Markus Ruh aus Berlin schrieb am 17. Oktober 2022 um 12:59
... ich gebe zu bedenken:
So reich waren diese Bauern letzendlich nicht, denn die Inflation kam mit großen Schritten über Deutschland:

Am 31.Jan 1922 bekam man für 1 US $
= 199,40 Mark, Briefporto= 2 Mark

Am 21.Okt 1922 bekam man für 1 US $
= 4439 Mark, Briefporto= 6 Mark

Am 31.Jan 1923 bekam man für 1 US $
= 49000 Mark, Briefporto= 50 Mark usw.

erst 1924 stabilisierte sich die Währung wieder.
Die Bauern sind also im Laufe der Inflation verarmt und hatten sehr große Existenzängste. Angespartes verfiel an Wert, man musste das Geld gleich investieren, bevor es wertlos war! Dazu noch umherziehende Banditen(„Lukyartige Gestalten“).
Einbrüche und Raubüberfälle kamen sehr oft vor auf abgelegenen Höfen, und Deutschland war in der Weimarer Republik voll von einheimischen „Spitzbuben“ und ausländischen Banditen.
Arme kleine Cillie, armes Mädchen. Hast es ja schon lange hinter dir.
Michael Kampf Michael Kampf aus Landshut schrieb am 2. Oktober 2022 um 11:11
Machen heute vom Gasthaus in Waidhofen die geführte Tour zum Grundstück mit Laternen.Sind sehr gespannt und ich werde im Forum berichten.
Wer hat die Tour schon gemacht? Viele Grüsse
Safarov Safarov aus Trier schrieb am 20. September 2022 um 11:25
Auf welche Art und Weise der Herr Gruber seinen Tod fand, ist hier entscheidend. Wurde er, wie die anderen Opfer, auf den Schädel geschlagen oder sah es wie Suizid aus? Ich habe über diesen Fall erst heute morgen etwas gelesen, aber für mich ist es eindeutig: der Täter kannte sich mit dem Ort und Bauernhof aus! Außerdem, wäre es ein Raubmord gewesen, würden zumindest die Kinder nicht neun Male auf den Schädel geschlagen "übertötet".
Hans Bambel Hans Bambel schrieb am 7. September 2022 um 22:55
Warum sollte der alte Gruber seine Familie ausgelöscht haben? Ein (relativ alter) Mann zur damaligen Zeit war ohne Frau und Familie gar nichts. Wie sollte er die viele Arbeit auf dem Hof alleine bewältigen und dazu noch für sich selbst sorgen? Und dann wird er - was für ein Zufall - einen oder zwei Tage nach der Tat von seinem Mörder/Totschläger/Rächer gestellt und von diesem erschlagen. Oder noch abenteuerlicher, er soll nach dem Massaker vor Schwäche in die Reuthaue gefallen sein und sich dabei tödlich am Hals verletzt haben. Leute, macht euch doch nicht lächerlich!
Toni Wiedemann Toni Wiedemann aus Augsburg schrieb am 25. August 2022 um 0:36
Eine Wahnsinnsarbeit, die hier geleistet wurde ! Vielen Dank an alle Initiatoren und Beteiligten!
z z schrieb am 13. August 2022 um 18:01
..bin eben über den Bericht vom DK (März 2022) gestolpert, in dem Hr. Noack und Hr. Distl am liebsten -dem heutigen Zeitgeschmack entsprechend- den Nazi´s (Reichswehr, Hitlerputsch usw.usw.) und Rääächten die Morde in die Schuhe schieben würden.
Wenn der DK Hr. Noack zum Interview bittet, dann wäre es m.E. eine Selbstverständlichkeit, dass Hr. Noack das Büchlein mitbringt und vorzeigt und hieraus eine Leseprobe gibt! Wenn denn der Kaifecker Hof ein Mun.depot gewesen sein sollte, hat man die Waffen mit Schubkarren hin- und hergefahren? Warum hat niemand von massiven Spuren eines "Fuhrparkes" (ja, auch wenn´s ggf. nur Pferde- oder Ochsenkarren wären) und "Truppenbewegungen" gesprochen?
Für mich war es der Andreas Gruber selber, der späterhin ob der Morde selber Opfer wurde oder eben via Sturz umkam.
Und erst jetzt käme für mich Hr. LS ins Spiel, weil ich denke, dass er zum Zeitpunkt des Auffindens der Toten wußte, was am Fr, Sa, So, Mo insgesamt geschehen war und dass man beim Öffnen des Scheunentors "sein Arrangement" vorfinden würde. Ich frage mich, wieso alle Opfer Tageskleider anhatten außer dem Gruber, der wohl Schlafzeug anhatte. Wie kann das sein, außer eben der zeitl. Abfolge des Tatgeschehens. Mithin, m.E. müßte der Gruber am Sa noch gelebt haben und erst ab dem Sa sind dann Geschehnisse eingetreten, die -wie o. gesagt- ggf. und vll. jetzt den LS in die Sache reinbringen.
Rahtkens Rahtkens aus Torsten schrieb am 21. Juli 2022 um 19:15
Zu den Mordfällen Hinterkaifeck 1922
Sehr geehrte Damen und Herren,
ich habe mir zu dem Mordfällen "Hinterkaifeck" sämtliche Beiträge im Netz angesehen und war sehr berührt. Mir ist aufgefallen das jede Theorie sich auf eine Beziehungstat bezieht. Daran glaube ich nicht, weil einheimischer Täter sich ewigen Verdächtigungen und Bekriegungen ausliefern würden. Ausserdem geht keine These im Netz auf die Indizien vor den Taten, wie die auswärtige Zeitung und die Spuren zum Hof Hinterkaifeck weiter ein.In meiner Theorie sind diese von entscheidener Bedeutung. Ich glaube der Täter war in schweren Straftaten verstrickt und wurde von Gegnern oder Polizei verfolgt und war verletzt. Auf der Flucht kaufte er sich eine Zeitung und bemerkte, dass etwas darin auf ihn verwies und er musste schnell unerkannt untertauchen. Eventuell kam er mit einem Heuwagen, in dem er sich verbarg in die ihm unbekannte Gegend. Es war eisig kalt und er sah den Hof Hinterkaifeck und schleppte sich zum Aufwärmen in die Scheune. Er blieb um sich zu verstecken und zu erholen, beobachtete immer wieder die Gegend weil er Verfolger und Polizei vermutete. Die Zeitung schmiss er weg, weil sie zu Rückschlüssen auf seine Person führen könnte wenn man sie bei ihm finden würde. Um sich zu verflegen suchte er auf dem Hinterkaifeck Hof nach Wasser und Nahrung und hatte mehrere Verstecke die er schnell wechseln konnte . Eines abens wurde er aber in der Scheune eingesperrt so das eine Flucht nur durch das Haus möglich war. Vieleicht suchte er nach etwas Milch beim Vieh im Stall und hörte Schritte oder wurde von Viktoria Gabriel überrascht und sie schrieh vor Angst. Dann würgte er sie, sie werte sich und er hat sie im Affekt mit der Reuthaue erschlagen. In Panik und weil er nicht wusste wer bewaffnet war, erschlug er dann Jeden der in die Scheune kam. Die Magd tötete er zur Vertuschung seiner Tat und das Kind weil es ihn verraten könnte. Das Vieh füttete er damit er noch etwas bleiben konnte, sonst wäre es früher durch Viehlärm aufgefallen dass niemand mehr da war. Mit dem Hund freundete er sich nach seiner Attacke gegen ihn an, weil er ihn auch versorgte. Als an einem Tage der Monteur überraschend auf den Hof kam, floh er unbemerkt nachdem er schnell noch den Hund fest band, unerkannt. Ich glaube, wenn man die "Münchener Zeitung" vom März 1922 nach Kriminalfällen und Anzeigen recherchiert, bekommt man Ansätze auf den Täter.
Mit freundlichen Grüssen
Torsten Rahtkens
Wagner Wagner aus Balzheim schrieb am 14. Juli 2022 um 15:49
Hallo zusammen,
aufgeklärte Mordfälle zeigen,das der/die Täter meistens aus dem Umfeld des /der Opfer kommen. Ich bin der meinung, das die einfachste Lösung meistens auch die richtige ist. Wenn ich nun die Aussage von Betz Josef über den Weber Peter (Hier nachzulesen) Überdenke, dann kann ich mir gut vorstellen das andere, Ortsnahe Halunken die gleiche Idee hatten. Wahrscheinlich erstmal ohne geplanten Mord, jedoch ist die Situation eskaliert und es kam zu den Morden. Aufgrund der Brutalität ist ein gewisser Hass sicherlich nicht auszuschließen. Auch kann ich mir vorstellen das die Täter (ich gehe von Zwei aus) danach zu LS gegangen sind und ihm die Tat gestanden haben. LS hatte vieleicht ein gewisses verständnis und hat Ihnen durch verschiedene Nachtat-Handlungen geholfen.
Hennie Hennie aus Norway schrieb am 7. Juni 2022 um 21:07
I saw a comment from someone named Markus, that asked why there are no photos of the familiy when they were alive, like weddings etc. And I wonder the same, it must exist some kind of photos of them somewhere, but where is the question
Michael Kaufmann Michael Kaufmann schrieb am 4. Juni 2022 um 7:23
Eine Burga aus 25421 Thesdorf darf hier folgendes schreiben:
"Ich denke, die verbliebenen Lebensjahre Lorenz Schlittenbauers nach seiner mutmaßlichen Tat waren, wenngleich er niemals überführt werden konnte, waren vom Geschehen überschattet. Und dieses Geheimnis lastet auch auf seinen Nachkommen. Den Nachfahren Lorenz Schlittenbauers wünsche ich, dass sie inneren Frieden finden."

Erstens: Warum sollten Nachkommen eines Mörders in ca. vierter Generation unter dessen Tat leiden? Das macht keinen Sinn.

Zweitens: Lorenz Schlittenbauer war nicht der Mörder, sondern es war der Andreas Gruber.

Es darf heute angenommen werden, dass Lorenz Schlittenbauer schon vor der offiziellen Entdeckung der Leichen am Hof war und Gründe hatte Spuren dort zu verwischen. Aber das ist auch alles.
Michael Kaufmann Michael Kaufmann schrieb am 2. Juni 2022 um 19:07
Werden Beiträge, die zu hinterkaifeck ch führen, hier ausgeblendet?

Der Schweizer Adolf Köppel hat für mich schlüssig das Tatgeschehen und den Täter hergeleitet. Für mich damit der gesamte Fall hinreichend aufgeklärt. Andreas Gruber hat fünf der Opfer getötet, er selber wurde den Tag danach Opfer eines Sturzes.

Ich empfehle die Google-Suche nach «Hinterkaifeck» «Adolf Köppel» «Ich weiss, wer der Mörder war».
Administrator-Antwort:
Hallo Michael,
das Buch ist schlecht recherchiert und für einen Unfall des Andreas Gruber gibt es keinerlei Indizien. Wir werden hier keine Plattform dafür bieten.
Markus Markus aus Eifel schrieb am 29. Mai 2022 um 16:12
Wie kommt es, dass es von den Ermordeten keine Bilder von zu Lebzeiten ( Schulbilder / Hochzeitsbilder usw. ) gibt?
Wecker Erwin Wecker Erwin aus Ingolstadt schrieb am 25. Mai 2022 um 8:07
Zu den Darstellungen des Herrn Nock in der aktuellen Dokumentation im Donaukurier.
An diese Geschichte kann ich nicht glauben!

Begründung:
- M. E. ist in den Jahren 1918 – 1922 (!!!) kein Fremder in ein Dorf gekommen, ohne dass Bewohner dies aufgefallen wäre! Wie kam das Material unbemerkt auf und wieder von dem Bauernhof?
- Die Größen der Gebäude sind bekannt. Wie viel Bauteile, Material etc. hätte auf dem bewirtschafteten Hof gelagert werden können? Dies hieße Militärgut wäre über das „Land“ verteilt deponiert worden.
Lothar Lothar schrieb am 18. Mai 2022 um 19:27
Übersetzung Beitrag von Daniela,

Guten Morgen,
Zunächst möchte ich den Administratoren und Benutzern dafür danken, dass sie diese Website erstellt und mit Dokumenten, Bildern, Debatten und Meinungen bereichert haben. Ich verfolge seit Jahren den ungelösten Fall Hinterkaifeck, mit all den sprachlichen Schwierigkeiten – ich spreche leider kein Deutsch! - und ich habe jedes Dokument gelesen, jeden Verdächtigen und jede Hypothese in Betracht gezogen ... nach langer Zeit bin ich der Meinung, dass dieses Verbrechen wahrscheinlich nicht sofort aufgeklärt werden konnte, aber nach einigen Jahren glaube ich, dass sich viele Dinge ergeben haben, und was nach dem Massaker passiert ist, ist genauso wichtig wie das, was vorher passiert ist. Aber jetzt ist zu viel Zeit vergangen und vielleicht werden wir nie die Beweise und jede Ermittlungssicherheit haben, die dem ein Ende setzt, auch wenn jeder von uns wahrscheinlich "seine" Wahrheit finden wird.

Der Mythos eines ungeklärten Sechsfachmordes