Das Gästebuch

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361 Einträge
Werner Reiter Werner Reiter schrieb am 25. Oktober 2013 um 0:27
Hallo, habe am 24. 10. 2013 im ZDFinfo eine Reportage über diesen Fall gesehen, schauderhaft aber sehr interessant. Habe gar nicht gewusst, dass es eine Soko - Internet gibt.Wünsche weiterhin noch tolle Recherchen und viel Erfolg bei Ihrer Arbeit !Tschüss Werner aus Salzburg !!!www.fingerprint-on-art.com
maddes maddes schrieb am 24. Oktober 2013 um 11:34
Warum wurde eigentlich nicht die Tochter aus der Alten Gruberin ihrer ersten Ehe ermittelt? Diese hätte auch ein sehr gutes Motiv die HK'ler zu ermorden bzw. Dies für sich tun zu lassen...Denn dann hätte sie eigentlich den Hof erben können...
Claudia1987 Claudia1987 schrieb am 1. Oktober 2013 um 20:29
Vielen Dank für eure rasche Antwort. Nach einigen familieninternen Recherchen, bin ich also nicht mit Wenzeslaus Bley verwandt. Aber es war ne interessante Sache, sich um die Familiengeschichte zu erkundigen.
Nebenbei möchte ich sagen, dass ich diese Seite wirklich sehr informativ finde, vor allem eure Arbeit. Weiterhin viel Glück, auch wenn dahinter eine sehr tragische fürchterliche Tatsache steckt. Lg Claudia
Claudia1987 Claudia1987 schrieb am 1. Oktober 2013 um 15:45
Liebes HK-Team!
Durch Zufall habe ich auf YouTube eine Reportage zum Mord in Hinterkaifeck entdeckt. Natürlich folgte einer Doku der Nächsten und ich musste feststellen, dass mir besonders der Name "Bley" auffällt. Da ich - wie es der Zufall will - auch selbst diesen Familienname trage. Nun wollte ich nachfragen, ob ihr vielleicht etwas mehr zu "Wenzeslaus Bley" wisst...
Lg Claudia
Administrator-Antwort:
Hallo!
Alles, was wir über ihn wissen, steht in unserem Wiki: http://www.hinterkaifeck.net/wiki/index.php?title=Personen:_Bley_Wenzeslaus
Viel Spaß!
Fragender Fragender schrieb am 8. September 2013 um 22:42
Ja, so etwas würde auffallen. Aber vielleicht war die Person die auf dem Hof geblieben ist gar nicht der Täter sondern ein Zeuge. Ein Landstreicher z.B. der oben auf dem Boden heimlich geschlafen hat, und der die Tat beobachtet hat. Man hätte sicher zu viel Angst um runter zu gehen während ein Mörder sein Unwesen treibt. So jemand hätte vielleicht auch Angst zur Polizei zu gehen, weil er ja eingebrochen ist, und der perfekte Verdächtige wäre. Aber diese Person könnte sich entschließen auf dem Hof zu bleiben, weil er dort Essen und ein Dach über dem Kopf hat. Er versorgt das Vieh und versteckt sich. Das funktioniert auch, der Postbote und die Händler verschwinden wieder, aber der Mechaniker bleibt. Da bekommt er kalte Füße und verschwindet. Ich glaube nicht, dass das der Täter wäre. Selbst wenn Victoria ihn erwischt hätte, warum sollte er noch auf den Rest der Familie warten um sie zu töten, und dann ins Haus gehen um die Magd und den Jungen zu töten, anstatt einfach wegzurennen? Das macht aus meiner Sicht keinen Sinn. Als Täter käme eine solche Person für mich nicht in Frage.
Hagü Hagü schrieb am 2. September 2013 um 23:43
Wenn ich es richtig interpretiere, war der Mechaniker längere Zeit in der Maschinenkammer beschäftigt. Er war dabei laut Lageplan nur etwa 1 Meter von den 4 Leichen entfernt die bereits seit 3 Tagen tot waren. Scheinbar lediglich getrennt von einer Tür. Hätte er da nicht etwas riechen müssen oder auffallend viele Insekten antreffen müssen, auch bei niedrigen Außentemperaturen? Im Film wird es jedenfalls so dargestellt, dass sich die Entdecker der Leichen bei Betreten des Stalles sofort ein Taschentuch vor die Nase halten und man hört und sieht viele Fliegen. Vielleicht liege ich auch völlig daneben.
carla77 carla77 schrieb am 31. August 2013 um 23:24
Ich bin auch der Meinung das Victoria und klein Josef die Schlüsselfiguren sind. Nein- DNA- Analysen waren nicht vorstellbar, aber Hinterkaifeck hätte in Josef vielleicht einen Erben gefunden.
Fragender Fragender schrieb am 20. August 2013 um 12:44
Die DNA Analyse gibt es erst seit den 1980er Jahren. Das konnte der Täter damals gar nicht erahnen, und den Jungen töten, weil er eine Überführung durch späteren technischen Fortschritt und dessen Rache fürchtete. Damals gab es keine Krimiserien, ich denke nicht, dass die Bevölkerung 1922 mit der Vorgehensweise der Polizei so vertraut war wie sie es heute ist.
Renate H. Renate H. schrieb am 10. August 2013 um 17:05
Überall ist zu lesen, dass der oder die Täter mehrere Tage auf dem Hof zubrachten.Diese Auffassung teile ich so nur eingeschränkt.Der Täter - ich gehe von einem Einzeltäter aus - war zwar mehrere Tage auf dem Hof, aber nicht ständig.Er kam immer dann zum Tatort zurück, wenn er keinen Besucher vermutete. Er wusste, zu welcher Zeit der Postbote kam,was auf dem Hof so ablief.So konnte er sich relativ sicher fühlen.Dabei versorgte er auch das Vieh, versteckte die Tatwaffe im Fußboden.Noch ein wichtiger Aspekt:Bei dieser These fiel es auch nicht auf, dass ein möglicher Täter mehrere Tage seinem eigentlichen Heim fernblieb.Er kam aus der näheren Umgebung, legte vorher (wie Viola schon vermutete)die falsche Spur,welche nur zum Haus führt.Auch bin ich der Meinung,dass zumindest einige Dorfbewohner den Täter kannten.Niemand bringt sechs Menschen um und verändert sein Wesen nicht. Das muss zumindest seiner Familie oder näherem Umfeld aufgefallen sein.Auch ist immer die Rede davon, warum der/die Täter den kleinen Josef nicht verschonten, er hätte den Täter ja nicht wiedererkannt.Das sehe ich etwas anders,aus verschiedenen Gründen:Wenn Josef verschont geblieben wäre, hätte der Mörder den Jungen aufwachsen sehen, wäre ständig mit seiner Tat konfrontiert worden.Außerdem war damit das Problem erledigt, ob der Mörder nun sein Vater war oder nicht.Weiterhin ist zu bedenken, dass die Tat vielleicht nach Jahren doch noch aufgeklärt wird. Fortgeschrittene Untersuchungsmethoden (DNA)hätten den Täter möglicherweise überführen können.Wäre es dazu gekommen, hätte der junge Mann Josef Rache am Mörder seiner Familie nehmen können. Viktoria und der kleine Josef sind die Schlüsselfiguren und der Auslöser für diese grausame Tat.
Renate H. Renate H. schrieb am 9. August 2013 um 16:20
Auch mich hat der Fall Hinterkaifeck tief bewegt, weshalb ich mich an der Diskussion beteiligen möchte
.Zunächst möchte ich jedoch auf einen anderen Fall eingehen:Gestern (8.8.'13) lief auf 3SAT "Mord im Maiensäss." (diesen Begriff googeln.)Hier erschlug in der Schweiz eine junge Bäuerin 1885 ihren Ehemann. Sie gestand die Tat und wurde wegen Mordes zu 25 Jahren Zuchthaus verurteilt.
Aus heutiger Sicht wäre Anna Maria niemals wegen Mordes verurteilt worden.
Der Film wurde teilweise von einem Lt. Oberstaatsanwalt moderiert, welcher einen für mich einen aussagekräftigen Satz sagte: "Man muss bei der Beurteilung die damaligen Verhältnisse mit einbeziehen.
"Anna Maria hat für damalige Verhältnisse eine schier unfassbare Tat begangen, sie hat ihren Mann getötet.
Die Dorfbewohner hätten sie gelyncht,wenn die Möglichkeit bestanden hätte.
Eine Frau hatte damals ihrem Mann zu gehorchen, ohne Wenn und Aber.
Zum Fall HK werde ich neue Denkanstöße beitragen.
carla77 carla77 schrieb am 6. August 2013 um 2:30
.... Liebe Victoria,....wie gut kanntest du eigentlich deinen Schwiegervater???!!!!Gute, umfangreiche Website; sehr interessantes Thema - aber leider kann man niemanden mehr verurteilen.
Sandra Koch Sandra Koch schrieb am 27. Juli 2013 um 20:35
Ich bin sicher, dass die Familie des Täters von Anfang an Bescheid wusste. Denn nachdem die Leichen gefunden waren und es bekannt war das der Täter tagelang auf dem Hof war muss er bei seiner Familie aufgefallen sein. Wer kann schon tagelang unterwegs sein ohne das es einer mitbekommt ?
Role Role schrieb am 25. Juli 2013 um 0:07
Es ist erstaunlich, wie viele Jahre in dem Fall Hinterkaifeck ermittelt wurde!Ob jetzt von echten Cops oder aber auch von Hobbycops!!!!!Und egal aus welchem Jahr auch die Vernehmungsprotokolle stammen, es kommt fast immer das Gleiche heraus! Sogar bis nach Passau, dem bayrisch Venedig wurde recherchiert! Ich komme aus Passau und hab bis heute nichts herausgefunden, das im Passauer Oberhaus jemals ein Knast war!!Bitte nicht falsch verstehen, die Arbeit,die sie da alle leisten, ist natürlich mit vollem Respekt zu würdigen, aber dennoch presst sich mir die Frage auf, ob die aufgebrachte Zeit und die benötigten Spenden nicht besser für aktuelle Fälle verwendet werden sollten?!?! Da draußen laufen genügend Päderasten und Kindermörder frei rum, also die Hinterkaifecker werden schon wissen, was damals los war! Viele Eltern wissen es "HEUTE" eben nicht, und genau denen wäre mehr geholfen! Grüße, Role
Miss Marple Miss Marple schrieb am 24. Juli 2013 um 14:39
Durch das Abdecken der Leichen und die hiermit verbundene 'emotionale Wiedergutmachung' offenbart sich eine Beziehungstat. Täter ist der Ortsvorsteher. Motive: Verschmähte Liebe, Eifersucht und Hass: Die in Aussicht gestellte Ehe mit Viktoria wurde durch den Vater, Altbauer Gruber, vereitelt, der zudem mit seiner leibl. (und reichen) Tochter Viktoria eine Inzest-Beziehung führte. Ob Zweifel an der eigenen Vaterschaft bestanden oder ob sich der Täter 'als Kindesvater einkaufen ließ', sei dahingestellt. Dieser Ortsvorsteher wurde von den Dörflern zwar als hilfsbereit und harmlos, jedoch auch als sonderbar bezeichnet, er selbst bezeichnete sich in einer polizeilichen Vernehmung als einen guten Christen. Seine zum Teil widersprüchlichen Aussagen - auch Jahre nach den Morden - sowie sein absonderliches Verhalten am Tatort direkt nach dem Auffinden der Leichen in Begleitung der beiden anderen Nachbarn (kein Mitgefühl sowie keinerlei Berührungsängste mit den Leichen, Brotzeit in der Küche) sprechen eine eigene Sprache. Die anwesenden Zeugen wunderten sich über das Verhalten des Ortsvorstehers, der den Tatort sowie den Fundort der Leichen durch sein 'selbstloses Eingreifen' veränderte (nochmals Spuren verwischen?!). Ein anwesender Zeuge sagte dem Ortsvorsteher aufgrund dessen sonderbaren Verhaltens am Tatort sowie aufgrund der Tatsache, dass er sich bestens auf dem Hof und in den Räumlichkeiten zurechtfand, auf den Kopf zu, dieser habe wohl die Leute selbst umgebracht. Vermutlich waren die Morde nicht geplant; die Affekthandlung führte letztlich in einen Rauschzustand (Blutrausch). Noch Jahre nach den Morden war er lt. polizeilicher Vernehmung der Meinung, Gott hätte dem Täter die Hand geführt, d. h. der Täter sei nur Werkzeug Gottes gewesen. Wie kann ein Mensch mit dieser Schuld noch ca. 20 Jahre weiterleben? Entweder verdrängte er die Tat oder er war ein Psychopath - und als ein solcher war er in der Lage, mit dieser Tat weiterhin ohne Schuldgefühle leben und den zu Unrecht Verdächtigten überzeugend spielen zu können.
Anna Anna schrieb am 22. Juli 2013 um 17:43
Ich habe die Doku gesehen und danach hat mich das Thema total gefesselt. Dann bin ich auf diese Seite gekommen es ist faszinierend was ihr da alles zusammengetragen habt.Ich bin der Meinung das der Mörder jemand aus den Dorf war, und frage mich warum die Polizei damals so wenig unternommen hat, dass die Polizei 4 Stunden aus München gebraucht hat obwohl der Hof ca.80 km vom Hof entfernt ist ist mir auch ein Rätsel.
Und auch was im Gästebucheintrag von _Viola drinsteht ist sehr Interessant
Michael Michael schrieb am 21. Juli 2013 um 18:38
Habe gestern Abend zum ersten Mal von dem Fall gehört und war sofort grausig fasziniert. Das hat dazu geführt, dass ich die Arbeit, die ich eigentlich hätte tun müssen, liegen ließ und fast den ganzen Tag damit zugebracht habe, die verfügbaren Fakten, Aussagen, Legenden usw. zu HK näher anzusehen. Allein die auf dieser großartig gemachten Homepage verfügbaren Infos reichen aus, um sich über die Identität des Täters klar zu werden. Selbst das aufmerksame Lesen des FFB-Berichtes lässt da keinen Zweifel aufkommen! Der Täter blieb nur durch die damaligen Umstände, unglaubliches Glück und/oder Beziehungen unentdeckt. Die Indizien sind erdrückend, beweisen kann man es jetzt freilich nicht mehr, da maßgebliche Spuren weg sind oder eben nicht gesichert wurden. Alle, die sich näher mit dem Fall befassen, müssen zu dem gleichen Schluss kommen, wie ja auch an einigen Gästebucheintragungen ersichtlich ist. Bleibt die Frage, wie ER mit dieser Schuld leben konnte. Vielleicht indem ER sich einredete, eine gerechte Gottesstrafe vollzogen zu haben? Für mich ist das Mysterium jedenfalls keines mehr.
petero815 petero815 schrieb am 19. Juli 2013 um 12:29
Ich glaube auch, das der wirkliche Täter wohl nicht mehr gefasst/ermittelt werden kann. DER Hauptverdächtige lebt nicht mehr, seine Nachfahren sollte man in Ruhe lassen. Doch Mord verjährt nicht, wie man an aktuellen Fällen in letzter Zeit sah. WENN MAN EINEN NAMEN HAT, SO SOLL MAN IHN DOCH SAGEN ! Und schon ist das Mysterium vielleicht gelöst. Vielleicht...
Heinz Heinz schrieb am 18. Juli 2013 um 9:36
Dieser Zeitungsartikel ist identisch mit dem Zeitungsartikel vom Bayerischen Kurier vom 08.04.1922
Rupert Hofer Rupert Hofer schrieb am 17. Juli 2013 um 23:07
wie viele hat mich die Geschichte von Hinterkaifeck erschüttert. Ich möchte im Folgenden einige Gedanken festhalten: Wäre es nicht höchst an der Zeit, dass alle die am Schicksal der Betroffenen anteilnehmen sich für Versöhnung und Frieden einsetzen. Die Toten werden nicht lebendig und die Mörder sind ebenfalls tot. Es leben aber noch Nachfahren und die leiden offensichtlich sehr an den unbewiesenen Verdächtigungen. Ist es gerechtfertigt an diesen Fall heran zu gehen wie an einen Krimiroman, wo jeder wissen will wer der Mörder war. Im Gegensatz zu einer solchen fiktiven Geschichte gibt es hier aber nach wie vor betroffene Menschen die heute sicher keine Schuld an den Geschehnissen von 1922 trifft. Sie dürfen nicht weiter bestraft werden.Wir alle wissen, dass es eine absolute Gerechtigkeit auf dieser Welt nicht geben kann. Wir sollten daher alles für einen Frieden tun, damit der Kreislauf von Tätern und Opfern unterbrochen wird. Was könnte zu einem solchen Frieden führen? Die Köpfe der ermordeten sollten begraben werden, damit wieder ganz wird was zusammengehört. Sollte dies nicht möglich sein, könnte dies in einem feierlichen Akt symbolisch erfolgen. Der Grabstein der Toten sollte mit einer Inschrift ergänzt werden. Was bis jetzt darauf steht ist keine Friedens bzw. Versöhnungsbotschaft. In dieser Feier könnten alle Nachfahren der Opfer, mutmaßlicher Täter und Bewohner um Versöhnung und den inneren Frieden bitten. Sie müssen akzeptieren, dass der oder die Mörder sich nicht überführen haben lassen. In einem feierlichen Akt sollte ein Schlussstrich gezogen werden, der nicht heißen soll ,dass man vergisst sondern dass man vergibt. Sbg. am 17.7.2013
christian christian schrieb am 14. Juli 2013 um 20:47
Guten Abend,seit langer Zeit bin ich fasziniert von diesem grausamen und unheimlichen Verbrechen und habe damit auch meine Tochter angesteckt. In einem Geschichtsbuch für die 8. Klasse Gymnasium ( Forum Geschichte 3, Bayern, Cornelsen Verlag) auf der Seite 175, Bild M2, sind mehrere Soldaten an der Westfront in einem Schützengraben stehend abgebildet. Der hinterste von diesen Herren sieht dem Karl Gabriel verblüffend ähnlich. Interessant ist, dass das Bild auf das Jahr 1915 datiert ist, also zu einem Zeitpunkt, an dem Herr Gabriel eigentlich schon gefallen war. Natürlich kann durchaus eine Verwechslung vorliegen, aber vielleicht lohnt sich ja eine erneute Recherche. Wenn es tatsächlich zutreffen würde, dass Herr Gabriel zu diesem Zeitpunkt noch am Leben gewesen wäre und somit sein Ableben nur initiiert wurde, müsste man den Fall tatsächlich neu aufrollen - dank meiner kriminalistisch veranlagten Tochter